Lochblech – Das neue Material für Gartenzäune und -tore

Gartenzäune aus Lochblechen sind die moderne Alternative zu solchen aus Holz, Bambus und Maschendraht. Gegenüber diesen Materialien haben Lochbleche einen wesentlichen Vorteil: sie halten jedem Wind und Wetter stand, können individuell gestaltet werden und sind zudem überaus pflegeleicht.
 
Lochbleche nach der DIN 4185-2 und DIN 24041 sind Platten aus Materialien wie Stahl, verzinktem Stahl, Aluminium und Edelstahl oder Kunststoffen, die durch verschiedene Herstellungsverfahren gleichartige Löcher in einer regelmäßigen Anordnung erhalten. Die Öffnungen erhalten die Bleche durch Verfahren wie der Breitpresse, der Streifenpresse, dem Stanzautomat, der Walzenperforation oder durch Lasern / Wasserstrahl / Brennschneiden. Lochbleche sind vielseitig einsetzbar und können durch die vielfältigen Stanz- und Prägeformen individuell gestaltet werden.

Die Materialien bestechen durch eine hohe Stabilität und Langlebigkeit. Aufgrund des durch die Öffnungen indirekt einfallenden Lichts sind weiterlesen …


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Aus Zwei mach Eins – Ein Vorgarten für zwei Häuser

In machen Fällen kommt es tatsächlich vor, dass sich Nachbarn so gut verstehen und für einen stets offenen Treffpunkt sorgen möchten. Oder das Reihenhaus neben den Eltern wird frei und die Tochter würde dort gerne mit ihrer Familie einziehen. Mit ein paar Tricks lässt sich aus zwei Vorgärten ein gemütlicher Platz für die Bewohner zweier Häuser gestalten.

Gemeinsam einen großen Vorgarten planen

Wenn sich zwei Familien so gut verstehen, dass sie gerne einen gemeinsamen Treffpunkt hätten, lässt sich dieser Wunsch mit viel Geschmack verwirklichen. Aus zwei getrennten, aber nebeneinander liegenden Vorgärten wird ein Platz gestaltet, der sich wohltuend auf weiterlesen …


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Streit am Zaun

Keine Sorge, es geht hier nicht um streitbare Nachbarn und Probleme mit dem Maschendrahtzaun, das bis ins letzte auszuschlachten überlassen wir anderen Medien. Obwohl das Thema durchaus ein Dauerbrenner ist, zahllose Gerichte beschäftigen sich immer wieder damit.

Ob es nun die Lärmbelästigung ist, oder handfeste Auseinandersetzungen mit Waffengewalt, die Palette ist unglaublich vielseitig. Da wünscht man sich gelegentlich einen riesigen, blick-, geruchs- und schalldichten Zaun um die Nachbarn möglichst gar nicht mehr wahrnehmen zu müssen.

Wobei manche Nachbarn wirklich rücksichtslos sind. Wenn der nette Herr in der Nachbarwohnung beispielsweise die ganze Nacht seinen Fernseher laufen lässt, obwohl er selber (betrunken) davor einschläft und man ihm zwangsläufig die Sicherung weiterlesen …


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Zäune, Mauern, Hecken. Design am Grundstücksrand

Martina Rahner und Jörg Schierwagen: Zäune, Mauern, Hecken. Design am Grundstücksrand„Gute Zäune machen gute Nachbarn“. Diesen Spruch kennt jeder Hausbesitzer und er kommt nicht von ungefähr. Man muss Grenzen ziehen, sonst gibt es unweigerlich Streit. Was für das menschliche Miteinander gilt, gilt natürlich auch im materiellen Sinne.

Speziell dann wenn es sich um das eigene Grundstück dreht, denn nicht nur eine Grenze zum Nachbarn ist immens wichtig, sondern auch die Abgrenzung zum öffentlichen Raum. Sei es als Sicht- und Lärmschutz oder als Markierung die das eigene Grundstück vom Gehweg trennt.

Aber ein Zaun ist nicht nur dafür da, die Nachbarn fern zu halten. Ein Zaun oder eine Mauer ist noch viel häufiger ein wichtiges Gestaltungsmittel am Rand des Gartens oder zuweilen auch mitten darin.

Entsprechend viele Varianten von Mauern, Zäunen und auch Hecken gibt es, kaum ein Material wurde noch nicht dafür verwendet, kaum ein Design noch nicht darauf angewandt.

Um die Vielfalt der Möglichkeiten weiterlesen …


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Zäune, Mauern, Hecken. Design am Grundstücksrand

Martina Rahner und Jörg Schierwagen: Zäune, Mauern, Hecken. Design am GrundstücksrandMan muss Grenzen ziehen. Was für das menschliche Miteinander gilt, gilt natürlich auch im materiellen Sinne. Speziell wenn es um das eigene Grundstück geht, denn eine Grenze zum Nachbarn ist immens wichtig, selbst dann, wenn man sich gut versteht. Nicht umsonst kennt man den Spruch „Gute Zäune machen gute Nachbarn“.

Aber nicht nur als harte Abgrenzung kommt ein Zaun in Frage, auch als Nutzungshinweis versteht er sich, um beispielsweise den privaten vom öffentlichen Bereich zu trennen oder einen Weg zu markieren. Oder gar als Gestaltungselement inmitten des eigenen Gartens ohne jegliche Schutzfunktion bzw. als Sichtschutz.

So vielfältig die Anwendungsbereiche von Zäunen auch sein mögen, noch vielfältiger sind die möglichen Designs. So wird ein simpler Zaun schnell mal zum Kunstwerk. Die Kunst, sich abzugrenzen in Materie manifestiert, sozusagen.

Neu ist die Notwendigkeit der Abgrenzung natürlich nicht, schon in grauer Vorzeit gab es Zäune. So beginnen die Autoren Martina Rahner und Jörg Schierwagen ihr Buch auch mit einem zeitgeschichtlichen Abriss des Zauns.

Mauern und Zäune kamen auf, als der Mensch während der Jungsteinzeit sesshaft wurde. Denn so bald man an einem bestimmten Ort lebte und dort blieb, benötigte man sowohl Schutz vor wilden Tieren und feindlichen Stämmen als auch eine Einfriedung für die eigenen Haustiere.

Dabei gab es damals schon die heute noch so beliebten Flechtzäune aus Weide und natürlich Natursteinauern in allen Variationen.

Später wurde dem Zaun zu seiner Schutzfunktion ein mystischer Aspekt hinzugefügt. Sakrale Räume wurden ebenso umzäunt wie geheimnisvolle Gärten gottgleicher Könige, die erst durch das Verschließen vor den Blicken des Volkes ihre mystische Wirkung auf die Menschen entfalteten.


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In der Antike wurden dann erstmals auch Büsche kunstvoll zu Hecken modelliert, die Neuzeit brachte aufwändige Steinmetz- und Schmiedearbeiten und Heutzutage gibt es kaum noch ein Material, kaum noch eine Form, die nicht irgendwie als Zaun oder Mauer verwendet werden könnte.

Um das zu verdeutlichen folgen im Buch nun 40 wahrlich bemerkenswerte Beispiele in ihrem jeweiligen architektonischen Kontext. Vom halbtransparenten Glaszaun über Weidezäune, Mauern und Blumenrabatten bis hin zum flexiblen Holzzaun.

Jeweils mit Angaben zu Konstruktion, Haltbarkeit und dem ungefähren Preisniveau. So ist auf den ersten Blick erkennbar, welcher Zaun für welchen Zweck und welchen Geldbeutel geeignet ist und welcher eher nicht.

Einige Interviews mit Designern, Architekten und Zaunherstellern zeigen neue Möglichkeiten der Zaungestaltung auf und regen an, selbst einmal kreativ zu werden. Denn erlaubt ist alles, was gefällt – und die Bauvorschriften nicht verletzt.

Letztere sind dann auch Bestandteil der Planungsgrundlagen für Zäune, dem Abschluss des Buches. Von der Planungsphase über die ersten Entwürfe und die rechtlichen Aspekte bis hin zur Auswahl von Materialien und Pflanzen wird hier alles noch einmal detailliert aufgerollt.

Das Buch ist somit eine wertvolle Planungshilfe sowohl für Architekten, Gartengestalter und Berater aus den Bereichen Feng Shui und Geomantie als auch für den interessierten Laien.

Die Autoren:

Martina Rahner ist Innenarchitektin und Designerin. Bereits während ihres Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft zur Zaungeschichte und Zaundesign. Ende 2009 konzipierte sie für einen Schweizer Zaunhändler das Ausstellungskonzept „Zaungeschichte(n)“, aus dem die Idee zu diesem Buch entstand.

Jörg Schierwagen ist geschäftsführender Gesellschafter der Werbeagentur designverign GmbH. Zusammen mit Martina Rahner entwickelte er ein Konzept zur Vermarktung von Zäunen. Kern des Konzepts ist eine Geschmackberatung für die architektonische und gestalterische Einheit zwischen Haus und Zaun.


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Martina Rahner und Jörg Schierwagen
Zäune, Mauern, Hecken. Design am Grundstücksrand
Callwey, 2011, 175 Seiten
Format: 30,5 x 24 x 2,3 cm
€ 49,95
ISBN-10: 3766718789
ISBN-13: 978-3766718785


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