Wenn der Garten etwas größer sein darf

Ein Haus ohne Garten ist für viele Menschen kein richtiges Haus. Zumindest etwas Grün muss sich darum herum befinden, oder manchmal auch Grau. Nämlich dann, wenn es ein Steingarten sein soll, was derzeit groß in Mode ist, speziell bei kleinen Gartenflächen.

Aber in diesem Artikel geht es nicht um die kleinen Gartenflächen, so mancher Hausbesitzer hat es gerne größer. Speziell in den Stadtrandlagen oder gleich auf dem platten Land werden Grundstücke wie sie in der Stadt zu finden sind nur milde belächelt.

Unter 1000 Quadratmeter spricht man da gar nicht von einem Grundstück und selbst das ist allenfalls ein kleiner Vorgarten. Da wird dann schon lieber weiterlesen …


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Schattengarten

Beth Chatto und Stefan Leppert: SchattengartenWenn man sich das Wetter in der letzten Zeit so ansieht, bekommt das folgend vorgestellte Buch eine ganz neue Bedeutung. Es beschäftigt sich nämlich mit Pflanzen die ohne viel Licht auskommen, mit Schattenpflanzen.

Und da die Sonne sich derzeit eher bedeckt hält, macht das durchaus Sinn. Aber auch mit Sonne gibt es in jedem Garten Bereiche die im Schatten liegen. Alter Baumbestand verhindert oft genug die gärtnerische Entfaltung der Grundstücksbesitzer, denn alte Bäume dürfen zumeist nicht so einfach gefällt werden und schon gar nicht mit dem Argument, der Garten würde nicht ordentlich wachsen.

Eine der einflussreichsten Gärtnerpersönlichkeiten, die vielfach ausgezeichnete englische Gartengestalterin Beth Chatto, stand vor dem gleichen Problem. Auch sie hatte Schwierigkeiten mit schattigen Plätzen im Garten.

Aber sie ließ sich davon nicht abschrecken und begann gezielt nach Pflanzen zu suchen, die unter diesen Schwierigen Umständen gedeihen. Dazu hat sie einige Gärten angelegt und damit begonnen einfach auszuprobieren was funktioniert und was nicht.


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Die ganze Buchvorstellung findet sich unter: Schattengrten



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Beth Chatto und Stefan Leppert: SchattengartenSowohl als Geomant, Baubiologe oder Feng Shui Berater als auch als Architekt kommt man zwangsläufig mit dem Thema Garten und seiner Gestaltung in Kontakt. Oft genug müssen beim Haus Kompromisse eingegangen werden, weil die zukünftigen Hausherren eine gute und sonnige Lage für ihren Garten haben wollen.

Im Schatten würde ja nichts gescheites wachsen, so die Argumentation. Das ist so weit schon ein gutes Argument, oft genug fristen schattige Gärten ein Schattendasein, im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch alter Baumbestand verhindert oft die gärtnerische Entfaltung der Grundstücksbesitzer, denn alte Bäume dürfen zumeist nicht so einfach gefällt werden und schon gar nicht mit dem Argument, der Garten würde nicht ordentlich wachsen.

Eine der einflussreichsten Gärtnerpersönlichkeiten, die vielfach ausgezeichnete englische Gartengestalterin Beth Chatto, stand vor dem gleichen Problem. Auch sie hatte Schwierigkeiten mit schattigen Plätzen im Garten.

Aber sie ließ sich davon nicht abschrecken und begann gezielt nach Pflanzen zu suchen, die unter diesen Schwierigen Umständen gedeihen. Dazu hat sie einige Gärten angelegt und damit begonnen einfach auszuprobieren was funktioniert und was nicht.

Aus einem ungenutzten und eher tristen Waldstück hat sie dabei ein kleines Paradies gemacht, freilich nicht ohne Rückschläge. Viele Pflanzen gediehen nicht, viele aber doch und diese fanden allesamt Eingang in das vorliegende Buch.

Sie beginnt ihre Ausführungen mit der Anlage eines Waldgartens, mit den Vorbereitungen die man im Wald treffen muss um einen Garten aus ihm zu machen. Sie beschreibt ihre Versuche, zunächst einen Windschutz zu schaffen und danach ein wenig Unterholz zwischen den großen Bäumen.

Stück für Stück schafft sie es, immer neue Teile des Waldes zu bepflanzen, sie legt Schattenwege zwischen große Eichen an, Teiche, Bäche und lauschige Ruheplätze. Daraus hervorgegangen ist eine Sammlung von etwa 500 Pflanzen, die allesamt unter schwierigen Bedingungen und ohne viel Licht wunderbar gedeihen.

Fazit:

Das Argument im Schatten würde nichts wachsen, wird mit diesem Buch endgültig ausgehebelt. 500 Schattenpflanzen werden mit teils großformatigen Bildern vorgestellt. In Kombination mit dem ganz besonderen Stil der Autorin ist so ein wunderschönes und informationsreiches Werk entstanden.

Für alle die sich privat oder beruflich mit der Neuanlage oder Pflege von Gärten beschäftigen, dürfte das Buch „Schattengarten“ ganz schnell zu einem unverzichtbaren Standardwerk werden.

Die Autoren:

Beth Chatto gehört zu den einflussreichsten und bekanntesten Gärtnerpersönlichkeiten unserer Zeit. Ihre Gärten setzen ein enormes Wissen im Bereich der Gartenkunst um, und dienen als Inspiration für jeden, der nach Ideen und Pflanzen für schwierige Bereiche im Garten sucht.

Stefan Leppert ist gelernter Gärtner und arbeitete im Garten- und Landschaftsbau. Er studierte in Osnabrück Landschaftsarchitektur und arbeitete als Garten- und Landschaftsarchitekt in verschiedenen Planungsbüros.

Er gehörte fünf Jahre der Redaktion der Zeitschrift “Garten+Landschaft” an, bevor er 2001 ein Redaktionsbüro in Münster gründete.

Er veröffentlichte als freier Text- und Bildjournalist zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge im Themenbereich Gartengestaltung und Landschaftsarchitektur, ist Autor zweier Bücher und beackert seit vielen Jahren einen Kleingarten bei Münster.


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Beth Chatto und Stefan Leppert
Schattengarten
Deutsche Verlags-Anstalt, 2011, 2256 Seiten
Format: 25,2 x 19,6 x 2,2 cm
ISBN-10: 3421038082
ISBN-13: 978-3421038081


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Auch wir retten den Wald

Auch wenn es mit Feng Shui nichts zu tun hat, möchte ich es doch nicht unterlassen auf eine interessante Aktion hinzuweisen an der sich jeder mit ein paar Minuten Zeit beteiligen kann. Vorgestellt habe ich die Sache schon im Waldblog:

https://www.waldblog.d…enwald-mitmachen/

Roland Steiner
Berater für klassische Bäume
www.feng-shui-direkt.de


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