Gesundheitsrisiken durch Mobilfunkstrahlung und schnurlose Kommunikationstechnologien

Neue Forschungsergebnisse bestätigen einen Anstieg des Hirntumorrisikos durch die Mobilfunkstrahlung. 2013 wurden alarmierende Berichte der Arbeitsgruppe von Professor Lennart Hardell von der Örebro-Universität in Schweden veröffentlicht.

Berücksichtig wurden in der durchgeführten Studie die Strahlungen von Schnurlostelefonen und auch von Mobiltelefonen. Rechnerisch ergab sich dadurch eine Verdoppelung der Dauer der Strahlenexposition im Vergleich zu den bisher publizierten Studien auf mehr als 20 Jahre. Mit der durchgeführten Studie, die über mehrere Jahre lief, konnten jetzt erstmals sehr genaue Daten für die Abschätzung eines Tumorrisikos ausgewertet werden. Die Latenzzeit von Beginn bis Ausbruch eines Tumors beträgt bei Erwachsenen in der Regel zwei bis vier Jahrzehnte. Da die Zuverlässigkeit der Risikoabschätzung mit der Dauer der Strahlenbelastung zunimmt, ist die vorliegende Studie so allen bisherigen an Aussagekraft überlegen.

Das Studienteilnehmer bestanden aus schwedischen Frauen und Männern im Alter von 18-75 Jahren, bei denen die Tumordiagnosen zwischen 2007 und 2009 erstellt wurden. Es wurden Fälle zu Tumoren am Hörnerv, das sog. Akustikusneurinom, sowie weiterlesen …


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