Yu Wei – Die Kunst sich das Leben schwer zu machen

Yu Wei - Die Kunst sich das Leben schwer zu machenNachdem ich kürzlich das wahre Buch vom südlichen Blütenland vorstellte, ein zugegeben nicht ganz einfaches Buch, kommt jetzt die „deutsche Übersetzung“. Und zwar in Form von Yu Wei, was übersetzt so viel wie „Willentliche Anstrengung“ bedeutet also eigentlich das Gegenteil vom Nichthandeln des Taoismus.

Der Autor nimmt sich mit dem Buch vor, uns die Problematik unseres vom Kindergarten an auf Hochleistung getrimmten analytischen Denkens vor Augen zu führen.

Er will uns die Essenz des Taoismus in leicht verständlichern Beispielen aus unserem täglichen Leben zu erklären und uns an die Sinnlosigkeit unseres täglichen Strebens nach Glück heranführen.

Recht schnell wird einem klar, dass es eigentlich ganz einfach ist den SINN, also das Tao zu finden. Um den SINN des Taoismus zu finden, muss man nur eines tun: Nichts! Man kann das Tao also gar nicht weiterlesen …


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Der Herr der gelben Erde sprach: „Nichts sinnen, nichts denken: so erkennst du den SINN;
Nichts tun und nichts lassen: so ruhst du im SINN; keine Straße wandern: so erlangst du den SINN.

Eigentlich ist alles ganz einfach. Um den SINN zu finden, muss man sich nur frei machen von jeglichem Begehren, vom erreichen wollen, vom Handeln. Man muss der Natur ihren Lauf lassen – Handeln durch Nichthandeln ist die Devise.

Den Sinn kann man weder erlernen, noch in Büchern nachlesen, noch darüber sprechen oder ihn gar Jemandem erklären. Den SINN kann man nur in sich selbst finden.

Der Autor des Buches, der chinesische Philosoph Dschuang Dsi lebte 365 – 290 v. Chr. und war neben Laotse einer der bedeutendsten Taoisten in China. So ist das vorliegende Buch eine umfassende Darstellung des Taoismus und zeigt zumindest den Weg auf um die taoistische Lehre zu weiterlesen …


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