Qi-Fluss mal ganz anders

parkhausDie chinesische Raumpsychologie Feng Shui bedient sich ja relativ vieler abstrakter Konzepte und den dazugehörigen Denk- und Erklärungsmodellen. Eines davon ist das Konzept des Qi und der dazugehörige Qi-Fluss.

Freilich ist das Qi keine physikalische Größe die durch ein Gebäude fließen könnte, zumindest hat die Physik noch keinen Beweis für so etwas erbracht, aber als Modell zur Analyse der Raumwirkung ist der Qi-Fluss ein wertvolles Werkzeug.

So weit kennt das jeder Feng Shui Berater. Aber auch außerhalb des Feng Shui ist der Qi-Fluss ein gerne genutztes Werkzeug bei der Planung von Gebäuden, auch wenn er dann nicht so heißt und ein Architekt auch niemals zugeben würde, dass eine seiner Methoden mit der chinesischen Raumpsychologie übereinstimmen könnte.

Ganz deutlich wird die Anwendung des Qi-Flusses bei einer ganz bestimmten Art von Gebäude, nämlich bei Parkhäusern. Darauf gekommen bin ich bei der Lektüre eines Buches, das sich mit der Entwicklung von Parkhäusern beschäftigt, weiterlesen …


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Das Qi / Chi

Das Konzept vom Qi (auch Chi) ist genauso wie die fünf Elemente oder Yin und Yang keine eigenständige Methode im Feng Shui. Vielmehr ist es eine der Grundlagen der chinesischen Philosophie und Wissenschaft.

Eine wortgetreue Übersetzung gibt es von diesem Begriff leider nicht, weder in deutsch noch in einer anderen westlichen Sprache. Das Qi kann je nach Anwdnungsfall ein Überbegriff für unsere Lebensenergie, auch „living spirit“ sein, oder ein Denk- und Erklärungsmodell um Zusammenhänge in unserem Umfeld sichtbar und berechenbar zu machen.



Wenn wir im westlichen Sprachgebrauch beispielsweise davon sprechen „energiegeladen an etwas heranzugehen“, „keine Energie mehr zu haben“ oder „energielos zu sein“ meinen wir das chinesische Qi.

In China geht man noch etwas weiter, man ist dort der Auffassung, dass unser ganzes Leben, das Universum, Himmel und Erde und natürlich der Mensch aus Qi besteht und von Qi umflossen wird.

Letztendlich ist das nichts anderes als die Erkenntnis unserer modernen Quantenphysik, dass Materie und Energie aus den gleichen Bausteinen bestehen.

Auf dieser Annahme beruht auch die Grundlage des Feng Shui, dass alles in unserem Universum in ständiger Wechselbeziehung zueinander steht. Also auch der Mensch ständig mit seiner Umgebung interagiert. Nur dass im Falle des Feng Shui das Qi kein psyisch vorhandener Stoff gemeint ist, sondern ein Konzept dass es uns erlaubt die Zusammenhänge in unserem Umfeld zu analysieren.

Anwendung:

In Zusammenhang mit einer Feng Shui Analyse spricht man oft vom Qi-Fluss innerhalb eines Objektes oder einer Landschaft. Hier wird angenommen, dass uns das Chi ständig umgibt und ähnlich unserer Luft Strömungen unterliegt.

Gut für unser Wohlbefinden ist ein möglichst gleichförmiger Energiefluss.

In weiteren Schritten einer Feng Shui Beratung wird dieser Energiefluss mit Hilfe der fliegenden Sterne und anderer Methoden näher definiert. Qi kann für uns positive oder auch negative Aspekte beinhalten, je nachdem in welcher Qualität es vorliegt.

Letztendlich geht es darum, in unserer Umgebung vorhandene positive energetische Einflüsse zu nutzen und die negativen Qi-Qualitäten zu umgehen.


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Die Raumrunder, endlich mal wieder

Wie doch die Zeit vergeht! Jetzt ist es doch raumrundergute vier Jahre her, seit wir hier erstmals über Raumrunder berichtet haben. Zeit also, das Thema einmal wieder aufzurollen, immerhin ist www.raumrunder.de ja auch schon eine ganze Weile Werbepartner von Haus Bau Planung.

Nicht weil das Unternehmen so viel zahlt, sondern weil wir deren Produkte gut finden. Aber was steckt denn nun hinter dem Prinzip?

Vermutlich kennt jeder von uns diese schönen, alten Wohnungen mit ihren Stuckdecken und Verzierungen. Das Besondere an diesen Räumen ist, dass sie fast keine Ecken haben. In früheren Zeiten war es durchaus üblich, die Ecken eines Raumes abzurunden. Das sieht schöner aus und ergibt ein wesentlich wohnlicheres feeling als die heute üblichen Ecken.

Aus Sicht des Feng Shui ein Faktor der nicht ganz unerheblich ist, ob man den Effekt nun mit besser fließendem Qi erklärt oder mit raumpsychologischen Zusammenhängen.

Im Zuge des immer weiterlesen …


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FAQ 10: Unser Haus liegt an einer großen Straßenkreuzung. Eine der Straßen läuft…

…direkt darauf zu. Was kann ich tun, um die negative Energie abzuwehren? Bringt es mir etwas, einen Kristall zur Abwehr aufzuhängen?

Ihr Haus ist starkem Sha-Qi ausgesetzt. Das Qi müssen Sie sich in diesem Fall wie einen Fluss vorstellen, der mit aller Kraft auf Ihr Haus trifft. Auf Dauer wird das stärkste Gebäude dem nicht standhalten.

Einen Kristall dort hinzuhängen ist genauso wirksam, wie einen Stein in den Fluss zu werfen und zu hoffen, dass er dann das Haus verschont.

Außer dort wegzuziehen gibt es nur die Möglichkeit dem Qi-Fluss möglichst viel entgegenzustellen. Das können Bäume sein, eine dichte Hecke, ein Erdwall, eine Mauer oder die Kombination daraus. Je massiver die Barriere ist, desto besser.

Zur Not kann man immer noch die Fenster und Vorhänge in der betreffenden Richtung geschlossen halten. Das ist besser als nichts.


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Qi Gardens

Qi GardensDie beiden Autoren Olivia Moogk und Barbara Sörries-Herrnkind haben mit dem nachfolgend vorgestellten Buch eines der besten Werke zur Anwendung des Feng Shui im Gartenbau geschaffen das es derzeit auf dem Markt gibt.

Schon das Vorwort der beiden Autoren macht Lust auf den eigenen Garten, danach geht es sofort los mit dem ersten Kapitel, der Geschichte der Gartengestaltung.

Nicht nur hierzulande hat die Gartengestaltung eine lange Tradition. Schon die biblische Schöpfungsgeschichte beginnt schließlich mit einem Garten, die Griechen und Römer beschäftigten sich mit der Gestaltung von Nutz und Ziergärten. Nicht zu vergessen sind unsere heimischen Klostergärten, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen (so es sie denn noch gibt).

Vertreten waren auch damals schon alle Formen, von streng geometrisch bis verspielt und verschlungen, je nach Mode.

Vollkommen ohne Esoterik wird man anschließend in den Grundbegriff des Qi, der universellen Lebensenergie eingeführt.

Nun wird der Leser Schritt für Schritt an die Gestaltungsgrundlagen eines Gartens herangeführt. Angefangen mit der Grundidee bis zur Entscheidung für einen Bilder- oder Wandelgarten (oder auch beides). Herausgestellt wird dabei immer, den Garten nicht nur streng nach irgendwelchen Regeln zu entwerfen, sondern immer seine eigenen Wünsche und Vorstellungen mit einzubringen, denn nur so wird die Gestaltung ein Erfolg.


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Etwas tiefer steigt das Buch dann mit der Lehre der fünf Tiere und dem Konzept von Yin und Yang in die Materie ein. Auch hier wieder völlig ohne Mystik und Esoterik.

Nun wird der Leser über allgemeine Themen wie die Vermeidung von unschönen Bereichen in Sichtweite (Mülltonnen) zu Geomantie und Grundstücksformen geführt. Mit vielen Beispielen wird deren Bedeutung erläutert und falls nötig erklärt wie man ungünstige Formen ausgleichen kann.

Jetzt kommen die Himmelsrichtungen ins Spiel und Ihr Zusammenhang mit der Lehre des Bagua. Die Zuordnung der einzelnen Sektoren wird anschaulich erklärt, sowie Möglichkeiten sie durch Farben, Formen und Gegenstände zu stärken

Da es sich um ein Gartenbuch handelt, kommen jetzt die einzelnen Pflanzen und ihre Zuordnung zu den fünf Elementen ins Spiel. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt unseren Garten nicht nur nach den fünf Elementen sondern für unsere fünf Sinne Gehör, Geruchssinn, Tastsinn, Geschmack und Sehen zu gestalten.

Nachdem jeder Garten auch einen passenden Rahmen in Form von Zäunen und Mauern benötigt, liefert das Buch auch hierzu reich bebilderte Beispiele.

Auch die Numerologie kommt nicht zu kurz, gibt es doch einen kurzen Abstecher zur Bedeutung der Hausnummer. Dann geht es an die Themen Treppenstufen, Gartenpforte, Wege und Brücken, Wandel- und Laubengänge, Plätze und Terrassen und deren Einsatz und Gestaltung.

Pflegetipps, nach Jahreszeiten geordnet gibt es auch zu lesen, Vom Planen des Gartens und der Wartung der Gerätschaften im Winter geht es über das Pflanzen und Schneiden von Gehölzen im Frühjahr und das Wässern und Pflegen im Sommer bis zum Ernten, Pflanzen und Frostschutz im Herbst.

Da der chinesische Kalender der 10.000 Jahre in China eine sehr große Bedeutung für die Gartenplanung hat, wird auch er vorgestellt, nebst dem eher hierzulande bekannten keltischen Baumorakel mit der Darstellung des keltischen Baumkreises und der wichtigsten Bäume und ihrer Bedeutungen.

Da wir hier in Deutschland leben und wir ohne Gesetze vermutlich sofort tot umfallen würden fehlt auch das Thema rechtliche Aspekte nicht. Natürlich gibt das Buch keine Rechtsberatung aber allgemeine Hinweise die den Einstieg erleichtern.

Nach mehreren anschaulichen Beispielen mit Schritt für Schritt Erklärungen zur Realisierung des eigenen Gartenprojektes folgend noch etliche Listen mit den wichtigsten Pflanzen in unseren Gärten. Eine wertvolle Planungshilfe für den, der keinen Baumschulkatalog sein eigen nennt, und auch nicht gleich einen Profi engagieren möchte.

Fazit:

Das Buch stellt, wie schon Anfangs erwähnt, eines der besten Werke zum Thema Feng Shui Garten dar und ist für den Laien und den Profi absolut empfehlenswert.

Nachteilig ist nur, dass die Methode der fliegenden Sterne nahezu keine Erwähnung findet, obwohl gerade die bei der Planung von Gärten, speziell von Gewässern unabdingbar ist.

Allerdings benötigt man für diese Berechnungen ohnehin einen Berater, so dass dieser Punkt den positiven Gesamteindruck des Buches kaum stören dürfte.


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Olivia Moogk und Barbara Sörries-Herrnkind
Qi-Gardens Die kombinierte Gartengestaltung – facettenreich & ausgewogen: Gärten gestalten mit Feng Shui
Silberschnur, 2004, 245 Seiten
Format 25,8 x 24,2 x 2,2 cm
€ [D] 39,90
ISBN-10: 3898450775
ISBN-13: 978-3898450775


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Äther, Qi und Lebenskraft – Teil 5

Die Erfassung der Feinstofflichkeit in Feng Shui und Geomantie
Teil 1 – Elektrosmog und Planetenkräfte

Die Elektrifizierung ist eine Erscheinung der letzten hundert Jahre. Ihr Einfluss auf das Qipotenzial eines Ortes kann darum in den klassischen Lehren des Feng Shui nicht gefunden werden.

Elektromagnetismus und Äther haben jedoch auf das Engste mit einander zu tun. Sie bedingen sich quasi wechselseitig. Wie Albert Einstein 1895 schrieb: “Der elektrische Strom setzt bei seinem Entstehen den umliegenden Äther in irgendeine, bisher ihrem Wesen nach noch nicht sicher bestimmte, momentane Bewegung.”

In der modernen Physik erscheinen die elektromagnetische Welle und der Ätherwirbel nur als zwei Seiten der gleichen Medaille. Darum entspricht die Aussage Albert Einsteins absolut unseren praktischen Erfahrungen: Elektrosmog “erregt” sozusagen das örtliche Ätherfeld aufs höchste. Der Äther überträgt diese “Erregung” unmittelbar auf unsere Gefühls- und Bewusstseinsebene.

Diese Beeinflussung ist sowohl auf der magnetischen und elektrischen Ebene der Niederfrequenz (Hausstrom, Bahnstrom), als auch im hochfrequenten Bereich (Mobilfunk) feststellbar. Auch hier weiterlesen …


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Wem einfaches Wasser zu fade ist …

VitaJuwel 5 Elemente Stab… für den habe ich hier einen Tipp der es in sich hat. Das Thema Energetisierung von Wasser ist ja eigentlich ein alter Hut. Seit den 30er Jahren gibt es intensive Forschungen die längst belegt haben, dass es neben Materie und Energie noch mindestens „Information“ gibt und dass die sich in fast allen Materialien speichern lässt.

Geradezu prädestiniert dafür ist Wasser. Dieses so einfach erscheinende H2O legt zuweilen Eigenschaften an den Tag die selbst den hartgesottensten Quantenphysiker an den Rand seines Wissens bringt.

Aber hier soll es nicht um Physik gehen sondern um ein Produkt das altes Wissen, moderne Erkenntnisse und einfaches Handling miteinander vereint und zwar die Produktreihe der Firma VitaJuwel.

Kennen gelernt habe ich die Produkte während des letzten Seminars von Jürgen Schnitzler durch meinen Kollegen Wolfgang Walter.

Die Firma VitaJuwel macht sich die Eigenschaften von Heilsteinen zu Nutze, mit denen sich ja schon seit Urzeiten sog. Edelsteinwässer ansetzen lassen. Dabei gehen die spezifischen Informationen der jeweiligen weiterlesen …


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Der Unsinn mit dem fließenden Qi

„Das schlimmste daran ist der Unsinn mit dem fließenden Qi“ „mit dem Esokram brauchst du mir gar nicht zu kommen“ – waren Teile eines Gespräches mit einer guten Bekannten. Sie hatte Probleme damit, eine unsichtbare und nicht genau definierte Energie als Anlass für eine Veränderung in ihrer Wohnung zu nehmen.

Dem Thema Mensch-Raum-Beziehungen war sie gar nicht abgeneigt, auch Feng Shui fand sie durchaus einleuchtend. Nur mit dem Esokram, wie sie es nannte, konnte sie nichts anfangen.

Solche Gespräche liefern mir immer eine Menge Denkstoff. Kristallisiert sich doch immer wieder heraus, dass meine Gesprächspartner dem Thema Feng Shui durchaus aufgeschlossen und interessiert weiterlesen …


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Qi Gardens – Das Buch zum Garten

Qi Gardens - Das Buch zum GartenPassend zum kürzlich absolvierten Gartenseminar mal wieder eine Buchvorstellung und zwar Qi-Gardens von Olivia Moogk und Barbara Sörries-Herrnkind:

Nach einem kurzen aber prägnanten Vorwort der beiden Autoren Olivia Moogk und Barbara Sörries-Herrnkind und einer Einleitung die schon nach wenigen Worten Lust auf den eigenen Garten macht (so man denn einen hat) geht es zum ersten Kapitel des Buches. Der Geschichte der Gartengestaltung.

Schnell wird deutlich, dass die Gestaltung von Gärten nicht nur hierzulande eine lange Tradition hat. Selbst die biblische Schöpfungsgeschichte beginnt mit einem Garten. Die Griechen und Römer kannten schon Nutzgärten und unsere heimischen Klostergärten erfreuen sich teilweise großer Beliebtheit.

Mal geometrisch weiterlesen …


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