Buchtipp: Wandlexikon

wandlexikon-220Lexika hatten wir hier ja schon mehrere, aber ein Wandlexikon noch nicht. Das klingt auf den ersten Blick auch ziemlich seltsam, was soll denn ein Lexikon mit Wänden?

Aber wer sich mit der Gestaltung und Einrichtung von Räumen beschäftigt, wie das Feng Shui Berater, Baubiologen und Innenarchitekten machen, der weiß wie viele Möglichkeiten der Wandgestaltung es mittlerweile gibt.

Da den Überblick zu behalten ist nicht leicht und genau deshalb hat die Autorin ihr Wandlexikon geschrieben. Es beinhaltet 500 Materialien, von Farben, Lacken, Lasuren, über Putze und Spachtelmassen, Tapeten, Fliesen, Stein und Holz bis hin zu Metall und Kunststoff.

Sogar Exoten wie Glas, Glaskeramik und diverse Verbundwerkstoffe kommen zu Sprache, nebst den ganzen technischen Eigenschaften der Materialien und deren Herstellern.

Der zweite, kleinere Teil des Buches beinhaltet einige Anwendungsbeispiele aus der Praxis, das erleichtert es, die theoretischen Ausführung des Lexikons mit der praktischen Umsetzung zu verknüpfen.

Dazwischen findet der Leser immer wieder interessante Interviews mit Experten aus dem Bereich der Wandgestaltung, so dass die eher trockene Materie etwas aufgelockert wird.


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Die ganze Buchvorstellung findet sich unter: Wandlexikon



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Wandlexikon

Bettina Rühm: Wandlexikon

Wandlexikon von Bettina Rühm

Jeder der sich mit dem Bau oder der Gestaltung von Häusern und Wohnungen beschäftigt, beschäftigt sich zwangsläufig auch mit der Gestaltung von Wänden. Zahllose moderne und traditionelle Werkstoffe ergibt eine Fülle von Möglichkeiten, die schier nicht zu überblicken ist.

Deshalb folgt dem bereits früher erschienenen Fußbodenlexikon nun ein ähnlich aufgebautes Wandlexikon, das für etwas mehr Übersichtlichkeit in der Masse der Materialien, Farben und Formen sorgen soll.

Die Autorin beginnt es mit der Frage, welche Botschaft man mit der Oberfläche von Innenwänden denn vermitteln möchte. Der Einstieg erfolgt also keineswegs rein technisch, sondern sehr emotional. Aber genau darum geht es schließlich bei der Gestaltung, die Wandoberfläche entscheidet wesentlich über die Atmosphäre in Innenräumen. Sowohl optisch und haptisch als auch akustisch.

Der Lexikonteil des Buches beinhaltet dann natürlich noch genug technische Informationen zu Farben, Lacken, Lasuren, Putzen und Spachtelmassen, Tapeten, Fliesen, Stein und Holz, Metall und Kunststoff. Die verschiedenen Produktkonzepte diverser Hersteller und ihre jeweiligen Eigenschaften werden vorgestellt.

Auch exotische Materialien kommen zur Sprache und so sind es insgesamt 500 Materialien, mehr als genug Auswahl also, selbst für kreativste Handwerker.

Der zweite Teil des Buches beinhaltet einige Beispiele aus der Praxis, das erleichtert es, die theoretischen Ausführung des Lexikons mit der praktischen Umsetzung zu verknüpfen.

Dazwischen findet der Leser immer wieder interessante Interviews mit Experten aus dem Bereich der Wandgestaltung, so dass die eher trockene Materie etwas aufgelockert wird.

Fazit:

Für alle die sich beruflich oder privat mit der Gestaltung von Wänden auseinandersetzen, wie Architekten, Innenarchitekten, Feng Shui Berater, Baubiologen und Handwerker, bietet das vorliegende Buch einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Materialien.

Selbst versierte Anwender finden dort ganz sicher noch die eine oder andere Anregung, die ihnen bislang unbekannt war. Sehr empfehlenswert!

Die Autorin:

Bettina Rühm arbeitete nach ihrem Architektur-Studium in verschiedenen Architekturbüros. Heute ist sie als Autorin, Lektorin und Übersetzerin von Architektur-Büchern tätig. Sie lebt in München.


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Bettina Rühm
Wandlexikon
Callwey Verlag, 2011, 208 Seiten
Format: 28,4 x 21,8 x 1,4 cm
ISBN-10: 3766719122
ISBN-13: 978-3766719126


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Wasserglas

Als Wasserglas bezeichnet man aus einer Schmelze erstarrte, glasartige, amorphe, wasserlösliche Natrium- und Kaliumsilicate oder deren wässrige Lösungen. Man unterscheidet zwischen Natronwasserglas (überwiegend Natriumsilicate) und Kaliwasserglas (überwiegend Kaliumsilicate).

Wassergläser sind zwar mit dem echten Glas verwandt, aber wasserlöslich. Erfunden wurde es 1818 von dem Chemiker und Mineralogen Johann Nepomuk von Fuchs (1774-1856).

Festes Wasserglas wird aus Natrium- oder Kaliumkarbonat und Quarzsand hergestellt. Das Gemenge wird unter CO2-Entwicklung bei 1100° C bis 1200° C verschmolzen. Die Optik und das physikalische Verhalten ähneln dem Flaschenglas.

Zur Herstellung von flüssigem Wasserglas, wird das abgekühlte Glas zu einem Pulver gemahlen. Dieses wird in Wasser bei hohen Temperaturen (z. B. 150 °C) gelöst und damit flüssiges Wasserglas als klare, kolloide alkalische Lösung oder auch als alkalisches Gel gewonnen.

Wasserglas wird in vielen Industriezweigen verwendet. In der Keramik dient es zur Verflüssigung einer keramischen Masse. Es findet Verwendung als Klebstoff und Bleichmittel in der Papierindustrie, als Hauptbestandteil von Silikatfarben, als Korrosionsschutz bei Waschmaschinen, als Abdichtung von Mauerwerk, als Bindemittel im Hoch- und Tiefbau und als Pflanzenstärkungsmittel in der ökologischen Landwirtschaft.

Farben und Putze mit Wasserglas haften sehr gut auf mineralischen Untergründen, sind lange haltbar und erhalten die Wasserdampfdurchlässigkeit zum Untergrund. Sie sind wasserfest, korrosionshemmend, schmutzabweisend und lichtecht.

Früher benutzte man Wasserglas zum Einlegen von Eiern, um diese haltbar zu machen. Die Poren der Eierschale wurden dabei aufgefüllt, so dass keine Keime mehr durch die Schale eindringen konnten.


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