Feng Shui und Kirche

Wer sich mit dem Stand des Feng Shui in Deutschland oder auch anderen europäischen Ländern beschäftigt, der landet früher oder später beim Verhältnis der christlichen Kirchen zum Feng Shui oder auch zur Geomantie.

Einerseits wurden Kirchen schon immer gezielt auf Kraftplätzen erbaut und auch die Ausrichtung der Gebäude folgt gewissen definierten Mustern. Andererseits stößt man immer wieder auf Ablehnung der Kirchen gegenüber solch “esoterischen” Methoden wie Feng Shui und Geomantie.

Fragt man nach, kommt man aber schnell darauf, dass diese Ablehnung gar nicht den Methoden an sich gilt, sondern dem was hierzulande oft daraus gemacht wird. Gerade das Feng Shui wurde und wird auch immer noch gerne von selbsternannten Gurus und weiterlesen …


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Insel Iona – Schottland

Insel Iona SchottlandIona, eine der ca. 25 schottischen Inseln der Inneren Hebriden, liegt rund 1,6 Kilometer westlich der größeren Insel Mull und ist 8,8 km² groß. Die höchste Erhebung ist der 101 Meter hohe Dùn Ì. Rund 125 Menschen lebten 2001 auf der Insel.

Die Busfahrt durch die traumhafte Landschaft der Insel Mull an den malerischen Seen, den so genannten Lochs, entlang und die beiden Fährfahrten um nach Iona zu gelangen, ermöglichen die richtige Einstimmung auf diese Insel.

Iona, die „Heilige Insel“ wie sie auch genannt wird, wurde 563 durch den irischen Heiligen Sankt Columban christianisiert. Columban gründete dort ein Kloster, diese erste Klosteranlage bestand bis ins 11. Jahrhundert. Viele vermuten, dass das Book of Kell im 7/8 Jahrhundert in Iona verfasst wurde. Iona wurde auch zur Begräbnisstätte der frühen Könige von Schottland und ihrer Nachfolger. Der letzte weiterlesen …


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Buchtipp: Heiliger Raum

Stefan Brönnle Heiliger RaumArchitekten, Geomanten, Feng Shui Berater, sie alle beschäftigen sich mit dem Schaffen von Räumen. Meist ganz profanen Räumen wie Wohnhäusern, Geschäftsgebäuden oder Gartenanlagen, heilige Räume gehören eher nicht dazu.

Um genau die geht es allerdings im vorliegenden Buch, um sakrale Bauten mit denen der Mensch seit je her versucht hat, sich mit dem Kosmos zu verbinden. Mit Umweg über verschiedene Mächte und Gottheiten, die natürlich von Kultur zu Kultur variieren.

Die Grundlagen dieser Sakralarchitektur sind dabei auffallend einheitlich, egal ob es sich um eine steinzeitliche Kultstätte oder eine katholische Kirche handelt. Grund genug, sie sich einmal näher anzusehen.

Die Basis der Konstruktion heiliger Räume hat der Mensch dabei schon immer in der Natur gesehen, denn die war lange vor den ersten umbauten Räumen da. Die Kräfte des Himmels und der Erde waren … Weiterlesen …>>

Roland Steiner


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Heiliger Raum

Stefan Brönnle Heiliger RaumArchitekten, Geomanten, Feng Shui Berater, sie alle beschäftigen sich mit dem Schaffen von Räumen. Meist ganz profanen Räumen wie Wohnhäusern, Geschäftsgebäuden oder Gartenanlagen, heilige Räume gehören eher nicht dazu.

Um genau die geht es allerdings im vorliegenden Buch, um sakrale Bauten mit denen der Mensch seit je her versucht hat, sich mit dem Kosmos zu verbinden. Mit Umweg über verschiedene Mächte und Gottheiten, die natürlich von Kultur zu Kultur variieren.

Die Grundlagen dieser Sakralarchitektur sind dabei auffallend einheitlich, egal ob es sich um eine steinzeitliche Kultstätte oder eine katholische Kirche handelt. Grund genug, sie sich einmal näher anzusehen.

Die Basis der Konstruktion heiliger Räume hat der Mensch dabei schon immer in der Natur gesehen, denn die war lange vor den ersten umbauten Räumen da. Die Kräfte des Himmels und der Erde waren die Ausgangspunkte.

So versuchten die ersten gebauten Räume genau diese Aspekte aufzunehmen und die Grundbestandteile Wasser (Reinigung und Sitz der Götter), Stein (Ewigkeit) und Pflanze (Bäume und Sträucher) mit aufzunehmen. Der Makrokosmos wurde im Mikrokosmos kopiert.

Ebenso wurde die Anordnung von Sakralbauten an ganz greifbaren Dingen angelehnt, an die Körperform der Göttin Erde bzw. die der Frau beispielsweise. Insbesondere Höhlentempel erinnern ohnehin schon an den Mutterleib und gebaute Tempelanlagen sind oft zumindest Symbolisch an den Körper der Frau angelehnt.

Selbst bei den christlichen Kirchen kennt man solche Prinzipien, zumindest bei denjenigen mit Haupt- und Querschiff. Sie scheinen dem Korpus Christi nachempfunden.

Weitere Aspekte sind nicht unmittelbar in der Umgebung des Menschen sichtbar sondern stellen eher theoretische Merkmale dar. Die Mitte beispielsweise die in jeder Kultur eine Rolle spielt, nicht nur im Zusammenhang mit Sakralbauten. Durch die Mitte führt die Weltenachse, axis mundi, ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Architektur von München über Indien bis Bali, denn sie verbindet die materielle mit der geistigen Ebene.

Der dritte wichtige Aspekt ist die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen, die ebenfalls in nahezu jeder Kultur eine wichtige Rolle spielt. Das alles natürlich kombiniert mit der Symbolik des jeweiligen Kulturkreises, und seiner Vorgänger, von materiellen Symbolen bis hin zur Zahlensymbolik.

Im zweiten Teil des Buches geht es mehr um die praktische Auswahl heiliger Stätten, denn die stehen immer an einen ganz speziellen Ort. Das beweist die Geschichte berühmter sakraler Anlagen, die teilweise über viele tausend Jahre von verschiedenen Kulturen und Religionen stets aufs neue als Kultplatz genutzt wurden.


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Was einen solchen Platz ausmacht, beschreibt der Autor nun im Detail. Von geologischen und radiästhetischen Gegebenheiten, über diverse Ley- und Drachenlinien bis hin zu Einstrahlpunkten und dem geistigen Fokus.

Dass diese Elemente auch im christlichen Sakralbau vorhanden sind, beweist er anschließend mit einigen Beispielen. So kann sich der Leser auch selbst auf die Suche nach den genannten Phänomenen machen. Die nächste Kirche liegt ja nie weit entfernt.

Nun geht es noch einmal zurück zu den Richtungen und ihren Qualitäten, bzw. ganz allgemein zu den Grundlagen der räumlichen Orientierung und einigem Grundwissen zur Astronomie. Denn an der Lage von Sonne, Mond und Sternen orientiert sich schon seit Urzeiten die Ausrichtung von Kultstätten, Tempeln und Kirchen, der Kompass wurde erst spät und nur sehr zögerlich dafür verwendet. Von ihrem Verständnis hängt also das Verständnis für die alten und neuen Baumeister ab.

Es folgen einige sehr bekannte Beispiele, von den Tempeln auf Malta über Stonehenge und Newgrange, die Bauten der Inka und Maya bis hin zu christlichen Kathedralen. Sie alle folgen in ihrer Architektur astronomischen Gegebenheiten die kaum alle zufällig sein können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Proportionierung dieser Bauwerke, die sich an den Proportionen der Umgebung wie Pflanzen und natürlich auch wieder astronomischen Gegebenheiten orientiert. Und natürlich am jeweiligen Ortsmaß, das ebenfalls erläutert wird.

Den Abschluss findet das Buch in einer kurzen Anleitung wie jeder Leser sich seinen eigenen heiligen Raum schaffen kann, wenn er möchte.

Fazit:

Das Buch von Stefan Brönnle liefert einen umfassenden Abriss der Theorie und Technik menschlicher Sakralbauten von der Steinzeit bis Heute. Der Leser bekommt eine sehr gute Vorstellung davon, dass die uns heute bekannten Kirchen und Tempel keineswegs zufällig da stehen wo sie stehen.

Sie alle befinden sich genau an dem Platz, der es ihnen erlaubt jene Heiligkeit zu entfalten die sie ausmacht. Für Geomanten, Feng Shui Berater und Architekten eine wertvolle Ergänzung zum vorhandenen Fachwissen und für Laien ein spannender Einstieg in die Thematik.

Der Autor:

Stefan Brönnle absolvierte Ausbildungen in Qi Gong, Radiästhesie, Taijiquan, Focusing, sowie verschiedenen Wahrnehmungstechniken. Seit 2006 leitet er das Institut INANA. Heute ist der Zwillerpreisträger von 2008, Berater, Ausbilder für Geomantie und Gastautor hier auf www.haus-bau-planung.de


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Stefan Brönnle
Heiliger Raum
Neue Erde Gmbh, 2010, 208 Seiten
Format: 20,8 x 14,4 x 1,6 cm
€ 16,80
ISBN-10: 3890605443
ISBN-13: 978-3890605449


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Malleus Maleficarum – Der Hexenhammer

HexenhammerWer sich gewundert hat, dass von mir so lange keine Buchvorstellung mehr kam, hier ist der Grund dazu. Satte 800 Seiten die nicht immer leicht zu lesen und schon gar nicht leicht zu verdauen waren.

Nachdem ich hier im Blog schon das Buch „Als die Kirche Gott verriet“ vorstellte, nun ein Werk das bei der Betrachtung von Kirche und deren Machenschaften nicht fehlen darf und ein wichtiger Basistext zum Verständnis abendländischer Geistes- und Kulturgeschichte ist. Stellt es doch eines der wichtigsten Grundlagenwerke zum Thema Hexenverfolgung dar.

Alleine zwischen 1486 und 1669 erschienen 30 Auflagen des Buches und schon damals galt er bei vielen als zu blutrünstig. Dennoch kommt man an diesem Buch nicht vorbei, wenn man sich mit dem Thema Hexenverfolgung beschäftigt.

Nach langer Zeit erschien im Jahre 2000 endlich eine brauchbare und vollständige Neuübersetzung der Originaltexte, die im vorliegenden Werk in der mittlerweile 6. Auflage mit Kommentaren versehen vorliegen.

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Feng Shui und Gott

Soeben habe ich einen interessanten Artikel zur vermeintlichen Diskrepanz zwischen Feng Shui und Gott gefunden und kommentiert. Zu finden ist er hier:
https://www.artikelwand.de/wellness-und-gesundheit/feng-shui-und-die-folgen.html

Vielleicht hat ja noch jemand Lust mitzudiskutieren. Entweder hier oder dort.

Roland Steiner

www.feng-shui-direkt.de


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Feng Shui in der Kirche

Etwas überrascht hat mich die folgende Nachricht schon. Immerhin gab es in der Vergangenheit immer wieder ernorme Spannungen zwischen der Kirche und Feng Shui. Dass es auch anders geht zeigt dieser Bericht des Hamburger Abendblattes:

https://www.abendblatt.de/daten/2007/07/17/771636.html

Das Projekt scheint wieder ein kleiner aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Roland Steiner

www.feng-shui-direkt.de

 


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