Wohnen mit Holz

Wim Pauwels und Simona Heuberger: Wohnen mit HolzHolz ist wieder in! Während manche Menschen Eckbänke und Parkettböden noch als spießig und altmodisch bezeichnen, machen sich Designer und Hersteller schon seit einigen Jahrzehnten daran, den Plastikwahn gewisser vergangener Jahrzehnte wieder rückgängig zu machen und Holzmöbel wieder zu dem zu machen was sie einst waren.

Wohnen mit Holz ist nämlich nicht nur modern, sondern auch noch ökologisch, zumindest wenn es unbehandelt oder allenfalls noch geölt oder gewachst ist. Holz ist eben ein warmer und gemütlicher Werkstoff, es vermittelt Geborgenheit und Stabilität, lässt sich leicht verarbeiten und hält fast ewig. Die richtige Pflege vorausgesetzt.

Was man damit so alles anstellen kann, ist nur durch die Vorstellungskraft des Planenden begrenzt. Und um der ein wenig auf sie Sprünge zu helfen, ist das vorliegende Buch perfekt geeignet.

Es zeigt nämlich, zu was Holz im Inneren eines Hauses fähig ist. Nach einer kurzen Einführung in die Entwicklungsgeschichte einiger bekannter Designklassiker aus Holz werden 14 höchst unterschiedliche Wohnungen vorgestellt. Sie alle sind mit Holz gestaltet und von spießig oder altmodisch Lichtjahre entfernt.

Natürlicher Werkstoff, kombiniert mit handwerklicher Perfektion und modernstem Design beschreibt das Szenario eher. Und damit man als Holzlaie weiterlesen …


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Wohnen mit Holz

Holz ist der wichtigste Werkstoff, wenn es um die Produktion von Möbeln geht. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Denn Holz ist ein warmes und gemütliches Material, es vermittelt Geborgenheit und Stabilität, lässt sich leicht verarbeiten und hält fast ewig. Die richtige Pflege vorausgesetzt.

Auch wenn es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Phasen gab, in denen die Designer das Holz durch Kunststoff zu ersetzen oder zu kaschieren versuchten, Holz war und ist beliebt. Auch der Einzug der billigen Spanplatte hat das massive Holz zu verdrängen gesucht, dieses Ziel aber zum Glück nicht erreicht.

Im Zuge eines gesteigerten ökologischen Verantwortungsgefühls ist Holz in einer unbehandelten und handwerklich gefertigten Form wieder auf dem Vormarsch, auch wenn es zuweilen zur Massenware gewisser schwedischer Möbelhäuser verkommt.

Aber Möbeldesigner wären keine Möbeldesigner, wenn sie dieses Problem nicht durch Kreativität und Einfallsreichtum für sich nutzen könnten.

Wie sie das machen, zeigt das vorliegende Buch, das sich mit dem Thema Wohnen mit Holz beschäftigt. Quer durch die Jahrzehnte, zeigt es klassische Entwürfe von bekannten Designern, allesamt aus Holz und allesamt bahnbrechend.

Gleich im Anschluss daran, werden vierzehn Wohnungen vorgestellt, die sich das Holz zum Thema gemacht haben. Sie zeigen was man mit diesem Werkstoff alles erreichen kann, vom Fußboden über Wände und Decken bis zum Möbel. Ohne dabei jedoch altbacken oder gar spießig zu wirken.

Nachdem das Buch damit über viele Seiten hinweg Lust auf Holz gemacht hat, schließt sich ein Fachteil an. Dieser beschäftigt sich mit den verschiedenen Holzarten, ihrer Verarbeitung und Oberflächenbehandlung.

Pflegetipps finden sich ebenso wie die wichtigsten Muster die sich für Parkettböden eignen.

Fazit:

Für Gestalter, Einrichter, Innenarchitekten, Baubiologen und Feng Shui Berater ist dieses Buch nicht nur eine Sammlung von Anregungen und Inspiration, sondern auch ein praktischer Ratgeber. Gerade für nicht-Schreiner bietet es einen schnellen und übersichtlichen Einstieg in die Materie Holz, der die Kommunikation mit dem ausführenden Handwerker durchaus erleichtert.

Die Autoren:

Wim Pauwels und sein Team haben seit 1995 über 30 erfolgreiche Bücher in den Bereichen Wohnen und Garten herausgegeben. Erstmals ist nun einer ihrer Titel in deutscher Sprache erhältlich.

Simona Heuberger studierte Kunstgeschichte, wurde danach u.a. Redakteurin bei AD Architectural Digest und arbeitet heute als freie Autorin und Journalistin, u.a. für Designausgaben des SZ-Magazins.


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Wim Pauwels und Simona Heuberger
Wohnen mit Holz
Callwey Verlag, 2011, 256 Seiten
Format: 30,4 x 23,8 x 2,8 cm
ISBN-10: 3766719084
ISBN-13: 978-3766719089


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Fogging / Schwarzstaub

Als Fogging-Effekt oder Schwarzstaub bezeichnet man die plötzlich auftretende Schwarzverfärbung von Räumen. Seit Mitte der 1990er-Jahre wird das Phänomen beobachtet, dass großflächige schwarze Ablagerungen in Innenräumen auftreten, meist in Neubauten oder nach Renovierungen und immer mit Beginn der Heizperiode. Oft finden sich die schwarzen Ablagerungen über Heizkörpern und anderen Wärmequellen wie Bildschirmen oder Lampen, aber auch an Kunststoffoberflächen (z.B. Fensterrahmen).

Dabei setzt sich an der Zimmerdecke, der Wand oder Einrichtungsgegenständen ein schwarzer, schmieriger Belag fest. Die Entstehung dieser Beläge ist allerdings noch nicht abschließend geklärt.

Das Bundesumweltamt erklärt den Effekt damit, dass sich schwerflüchtige organische Stoffe wie z.B. Weichmacher aus Baustoffen und Einrichtungsgegenständen mit Staub- und Rußpartikeln zu einem schmierigen Film verbinden. Diese Partikelabscheidung an Raumflächen beruht auf Thermophorese. Darunter versteht man eine gerichtete Partikelbewegung in einem Temperaturgradienten. Staub- oder Aerosolteilchen bewegen sich durch die Luft aus einem warmen Gebiet in kältere Zonen und scheiden sich dort ab.

Der Fogging-Effekt tritt deshalb vorrangig oberhalb von warmen Heizungen, dicht unter der Zimmerdecke und an Wärmebrücken auf, da hier der Temperaturunterschied zwischen Luft und Wand besonders groß ist.

Zigarettenrauch, Kerzen, die Dauerflamme eines Gasboilers, Teppichböden mit Faserfreisetzung, Nanopartikel in der Raumluft, Weichmacher in der Innenraumaustattung, Tenside in Reinigungsmitteln und elektrostatische Aufladungen durch Kunststoffoberflächen können den Fogging-Effekt noch verstärken.

Um die Schwarzstaubablagerung zu reduzieren, sollten vor allem die Temperaturunterschiede zwischen der Raumluft und den kalten Flächen möglichst klein gehalten werden. Das erreicht man durch größere Heizungsflächen (Wandheizung) und die Isolierung von Wärmebrücken und Rissen im Mauerwerk. Außerdem sollte man auf weichmacherhaltige Baustoffe wie PVC-Böden, Paneele, Latexwandfarben, auf elektrostatisch aufladbare Einrichtungen wie Synthetikteppiche, – gardinen und Kunststoffmöbel, aufs Rauchen und rußende Kerzen verzichten.


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