Infrarotheizung – die Heizung der Zukunft

Die Infrarotheizung hat gegenüber anderen Heizsystemen viele Vorteile und Strom als Heizenergiequelle ist zudem in vielerlei Hinsicht zukunftssicher. Dennoch ist Heizen mit Infrarot noch immer eine Seltenheit, Infrarotheizungen fast ein Nischenprodukt. Moderne Infrarotheizungen können jedoch bei fachmännischer Installation, richtigem Einsatz und der passenden Wärmedämmung durchaus einiges an Energiekosten einsparen.

Völlig unterschiedliches Wirkungsprinzip

Infrarotheizungen unterscheiden sich komplett von anderen, konventionellen Heizungsarten. Die meisten Heizungen geben ihre Wärme vor allem an die Raumluft ab, welche diese dann innerhalb des Raumes verteilt. Eine Infrarotheizung hingegen arbeitet mit Strahlungswärme, die Infrarotstrahlen können dabei mit Sonnenstrahlen verglichen werden. Die Strahlung erwärmt alle Gegenstände im Raum gleichmäßig und sorgt so für eine besonders angenehm empfundene Wärme. Es gibt dabei zahlreiche Varianten von Infrarotheizungen, von schicken Design Heizungen über Deckenfolien bis hin zu Infrarotstrahlern. Spiegel- Infrarotheizungen bieten sich vor allem im Badezimmer an. Folgender Link führt zu weiteren Informationen rund um das Thema Infrarotheizung.

Heizkostenersparnis

Insbesondere die rund 1,5 Millionen deutschen Haushalte, welche noch immer mit Nachtspeicheröfen Heizen können von Infrarotheizungen profitieren. Diese veralteten elektrischen Nachtspeicheröfen lassen sich nur schlecht regulieren und verbrauchen enorm viel Strom. Wer als Hausbesitzer eine Nachtspeicherheizung durch eine Gas- oder Ölheizung ersetzt, hat meist mit nicht unerheblichen Kosten zu rechnen. Der Kessel, der Brenner sowie das gesamte Rohrsystem zuzüglich entsprechender Heizkörper können erheblich ins Geld gehen. Der Wechsel zu einer Infrarotheizung hingegen ist wesentlich unkomplizierter und kostengünstiger.

Besonders angenehmes Raumklima

Das angenehme Raumklima, das eine Infrarotheizung mit sich bringt, sorgt zudem für eine ganz besondere Behaglichkeit. Mauerwerk, Möbel und Personen im Raum werden gleichmäßig erwärmt und es entstehen keine Temperaturzonen im Raum. Die Wärme, die auf Möbel und Wände trifft, wird von diesen wieder gleichmäßig in den Raum abgegeben. Zudem gibt es nahezu keine Luft- und Staubaufwirbelungen durch aufsteigende Heizungsluft und somit ist der Einsatz einer Infrarotheizung / eines Infrarotstrahlers optimal für den Einsatz bei Allergikern. Es muss auch nicht die gesamte Wohnung mit Infrarotheizungen ausgestattet werden, einzelne Spots, also Infrarotstrahler lassen sich einfach Installieren und flexibel in den Wohnräumen platzieren.

Konkrete Vor- und Nachteile im Überblick

Die Frage ob sich eine Infrarotheizung im konkreten Fall lohnt, hängt immer mit von den individuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten ab. Die Effizienz einer Infrarotheizung in den eigenen Wänden wird diversen Kriterien, unter anderem der Wärmedämmung beeinflusst. Generell überwiegen die positiven Eigenschaften der Infrarotheizungen:

+ sehr lange Lebensdauer
+ Wartungsfrei (keine Instandhaltungskosten)
+ einfache Installation
+ kann zudem als Dekoobjekt fungieren
+ es besteht die Möglichkeit Strom aus regenerativen Energien zu nutzen, etwa aus einer Fotovoltaik Anlage oder einem Mini-Blockheizkraftwerk

– Strompreis Abhängigkeit
– Eine Ausführliche Beratung ist für den effizienten Einsatz zwingend erforderlich

Infrarotheizungen sind also durchaus eine sinnvolle Alternative oder auch Ergänzung zu konventionellen Heizungsanlagen. Das angenehme Raumklima sowie die einfache Installation und Inbetriebnahme machen Heizen mit Infrarot besonders attraktiv. Insbesondere bei einer Nachtspeicherheizungs-Umrüstung können bis zu 70% der Energiekosten eingespart werden.

Wie die Zukunft von Infrarotheizungen aussieht, bleibt abzuwarten. Die großen Hersteller sind aktuell auf den großen Baumessen vertreten und zeigen ihre Innovationen. Wer sich für ein neues Heizsystem entscheiden muss, sollte die Vorzüge einer Infrarotheizung in jedem Fall in seine Überlegungen mit einbeziehen.


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Richtig lüften – im Büro

BürohausDas Thema richtiges Lüften ist für viele Menschen schon ein alter Hut. Sicher, wir alle wissen, dass wir stoßlüften und die Fenster nicht ständig auf kipp halten sollen. Wir alle wissen auch, dass die Heizung besser runtergedreht wird, wenn die Fenster geöffnet sind.

Zuhause klappt das alles recht gut, hier sind es nur ein paar Personen die unter einen Hut gebracht werden müssen und letztendlich betrifft es den eigenen Geldbeutel, wenn all zu locker mit der Heizwärme umgegangen wird. Zu diesem Thema wurde hier schon einiges geschrieben, beispielsweise hier, hier und hier.

So weit so gut, viel schwieriger wird das richtige Lüften aber im Büro. Sicher nicht in kleinen Firmen mit wenigen Kollegen. Auch dort wird man sich einigen und der Chef achtet ganz sicher darauf, dass nicht zum Fenster hinaus geheizt wird. Oder im Sommer nicht zu viel Hitze hereinkommt.

Ein Problem gibt weiterlesen …


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Elektrisch heizen

Bei dieser Artikelüberschrift bekommt so mancher Hausbesitzer Schweißperlen auf der Stirn. Insbesondere dann, wenn er an die aktuellen Strompreise denkt und an das, was er vielleicht von früher noch als Elektroheizung kennt.

Beispielsweise diese unsäglichen Radiatoren, die den Stromzähler ähnlich heiß laufen ließen wie sie nach geraumer Anheizzeit dann selber wurden. Da hatte man dann zwar 3000 Watt Heizleistung im Raum stehen, musste aber schon eine Viertelstunde warten, ehe nur die Heizung warm wurde.

Bis dann auch noch das Zimmer und die Wände angenehm kuschelig waren, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Das Anheizen eines Holzofens erscheint dagegen deutlich verlockender.

Was auch heute noch weiterlesen …


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Heizen mit Holz – aber wie?

Zugegeben, bei den momentanen Temperaturen wäre ein Artikel über Klimaanlagen sicher angebrachter, aber der nächste Winter kommt bestimmt und vermutlich früher als wir denken. So mancher Hausbesitzer und natürlich auch alle Bauherren machen sich da so ihre Gedanken.

Bei den derzeitigen Öl- und Gaspreisen suchen viele Immobilienbesitzer nach günstigeren Alternativen und auch ökologische Aspekte spielen eine immer größere Rolle. Macht es wirklich noch Sinn, fossile Brennstoffe zu verheizen?

Die Frage muss sich jeder selbst beantworten, eine gängige Alternative dazu ist jedenfalls das Heizen mit Holz. Klar, auch das muss nachhaltig und ökologisch sinnvoll erzeugt und verwendet werden, aber gerade in ländlichen Gegenden fällt Brennholz immer noch in ausreichender Menge an um damit zu heizen.

Wer das möchte, der hat nun mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist vermutlich der Holzofen in der guten Stube. Der ist günstig in der Anschaffung, wenn es nicht weiterlesen …


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Die Terrasse heizen

In der Übergangszeit vom Winter in den Sommer und umgekehrt, schießen sie jedes Mal wie Pilze aus dem Boden, im wahrsten Sinne des Wortes, die Heizpilze. Jene meist silbern glänzenden Gebilde, unten eine Gasflasche darin und oben ein Heizstrahler drauf.

Diese Heizgeräte sind überaus praktisch, machen sie doch das gemütliche Sitzen auf der Terrasse auch dann möglich, wenn es die Temperaturen eigentlich nicht mehr zulassen würden. Aus Sicht der Raumpsychologie Feng Shui gehört ein Heizpilz dieser Art, zumindest wenn er in Betrieb ist zur Wandlungsphase Feuer.

Seine Position sollte also zumindest rudimentär weiterlesen …


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Heizkosten sparen durch Gestaltung mit Farben

gran-canaria

Warme Farben - eindeutig ...

Die Winterzeit ist die gemütlichste Zeit des Jahres. Während es draußen friert und schneit, kann man drinnen die kuschelige Wärme bei Kerzenschein, Lebkuchen und Tees mit feinen Aromen genießen.

Das hört sich doch gar nicht so schlecht an, aber wer diese schöne Wärme haben möchte, wird wohl auch ordentlich heizen müssen. Bei den steigenden Preisen für Öl und Gas ist die Freude an der gemütlichen Wärme schon gar nicht mehr so groß, wenn die erste Rechnung oder Nebenkostennachzahlung kommt.

Doch gibt es einige Einrichtungstricks, wie man durch Gestaltung ein wärmeres Raumgefühl simulieren kann.

Zunächst einmal sorgen entsprechende Materialien für ein besseres Wärmeempfinden. Fließen und Naturstein sind den „kalten“ Materialien zugeordnet, während Holzböden und Teppichböden eher für ein warmes Raumgefühl sorgen. Denken Sie nur an die mit Fließen und Stein gestalteten Häuser im Süden, die vor der Hitze schützen, und die gemütlichen Holzhütten in den Bergen, die viel Wärme und Behaglichkeit weiterlesen …


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