Heimwerken – aber mit Anleitung

Heimwerken ist nach wie vor schwer in Mode. Ob im Haus, in der Wohnung, im Garten oder am Auto, überall wird gesägt, geschraubt und gebohrt. Gerade im eigenen Haus lässt sich durch das Selbermachen so mancher Euro sparen.

Vorausgesetzt das passende Werkzeug ist vorhanden und der Heimwerker schätzt sich und seine Fähigkeiten richtig ein. Denn ohne Fachwissen geht es nicht und mal eben rumprobieren ist auch nicht immer möglich und kann schnell teuer werden.

Neben mangelnden Fachkenntnissen sind weiterlesen …


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Haus kaufen oder bauen?

Das ist hier die Frage. Zumindest stellt sie sich für viele Menschen, die von der Mietwohnung endlich ins eigene Heim ziehen wollen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, auch aus Sicht der Raumpsychologie Feng Shui.

Natürlich gibt es Menschen, die von vornherein auf eine Möglichkeit fixiert sind. Da wären einmal die Individualisten, die die einzige Möglichkeit das ganz spezielle Traumhaus zu besitzen darin sehen, es selber zu planen und zu bauen. Diejenigen werden gar nicht nach einem bestehenden Objekt suchen, sondern gleich selber bauen.

Auf der anderen Seite gibt es die Menschen, die weiterlesen …


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Neues Bauen mit Stroh

Herbert & Astrid Gruber, Helmuth Santler: Neues Bauen mit StrohBauen mit Stroh. Da denkt mancher doch sogleich an „Arme-Leute-Bauen“, Instabilität und immense Brandgefahr. Vor allem Instabilität und Brandgefahr werden immer wieder als Argumente gegen das Bauen mit Stroh ins Feld geführt.

Das 100 Seiten kompakte Büchlein bietet einen guten Überblick über das Bauen mit Stroh und räumt mit Vorurteilen auf.

Bauen mit Stroh hat eine lange Tradition, bei uns in Form von Strohdächern und Lehmstroh-Fachwerkhäusern, in den USA und Kanada auch mit der Verwendung von Strohballen als überdimensionale Ziegel. In Nebraska steht das älteste selbsttragende Strohhaus, es wurde 1903 gebaut.

Bauen mit Stroh erlebt im Moment eine Renaissance, nicht nur in Deutschland. Stroh vereint ein paar große Vorteile in sich. Es besitzt ein sehr hohes Wärmedämmvermögen, das sogar an Passivhausstandard heranreicht, hat ausgezeichnete statische Eigenschaften und einen fantastischen Schallschutz. Außerdem ist es ein regionaler Rohstoff und bei einem Abriss problemlos entsorgbar. Zudem ist Stroh – in Zeiten steigender Grundstückpreisen und Baukosten – preisgünstig „ab Feld“ erhältlich. Nachteil des Bauens mit Stroh ist lediglich, dass Stroh sehr feuchteempfindlich ist.

Das Buch beginnt mit dem Rohstoff Stroh. Wie wird die Faser zum Ballen? Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus? Welche Getreidesorte eignet sich am besten? Wann ist der beste Zeitpunkt, die Ballen zu pressen?

Danach gibt es einen Überblick über die Geschichte des Bauens mit Stroh in und außerhalb Europas. Dabei wird auch auf die neuesten Entwicklungen verwiesen und es werden viele Beispiele mit Fotos genannt, die es einem leicht machen, sich unter den technischen Ausführungen etwas vorzustellen.

Ein großes Kapitel widmet sich den Eigenschaften des Baustoffs Stroh und der Bauphysik. Hier wird das Stroh „auf Herz und Nieren geprüft“: Stroh & Feuer, Statik, Elastizität & Erdbebensicherheit, Stroh & Nagetiere bzw. Insekten, Stroh & Allergien, Stroh & Schimmel, Stroh & Feuchtigkeit. Es werden verschiedene Studien zitiert, die diese „Beziehungen“ näher und vor allem wissenschaftlich untersucht haben. Auch auf die technische Zulassung des Bauens mit Stroh wird eingegangen.

Das zweite große Kapitel beleuchtet die verschiedenen Bauweisen, die sich im Grunde in zwei Systeme gliedern: lasttragende Wandsysteme und nichtragende Wandsysteme mit Ständerkonstruktion. Auch auf die Wand- und Dachdämmung mit Stroh wird eingegangen. Zum Schluss erfährt der Leser auch noch etwas über die Verbindung Stroh und Lehm.

Am Ende des Buches finden sich 16 Seiten Farbfotos, die verschiedene Strohhäuser in verschiedenen Baustadien zeigen. Ein Glossar, Buchempfehlungen und Internetadressen runden das Buch ab.

Fazit:

Neues Bauen mit Stroh ist sicherlich kein umfassendes Standardwerk zu dieser Bautechnik, aber es gibt dem interessierten Leser und zukünftigen Bauherren einen guten Überblick über das, was mit Stroh möglich ist, Hinweise, was wichtig ist beim Bauen mit Stroh und vor allem eine Hand voll guter Adressen, bei denen man sich weiter informieren kann.


Herbert & Astrid Gruber, Helmuth Santler: Neues Bauen mit Stroh
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Die Autoren:

Herbert Gruber ist als freie Journalist tätig und gibt das Umweltmagazin oekoforum heraus. Zusammen mit Astrid Gruber, Künstlerin und Handwerkerin, und einigen Freunden gründete er 1998 ein Unternehmen, das die Entwicklung des Strohballenbaus fördern soll.

Helmuth Santler ist seit 1989 Journalist, Buchautor, Übersetzer, Erzähler, Online-Redakteur und vieles mehr, was mit Texten zu tun hat. Dem Österreichischen Strohballen-Netzwerk asbn steht er seit der Gründung in textlichen Belangen zur Seite.

Herbert & Astrid Gruber, Helmuth Santler
Neues Bauen mit Stroh
Ökobuch, 2008, 110 Seiten
Format: 23,8 x 16,8 x 1 cm
ISBN-10: 3936896356
ISBN-13: 978-3936896350


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Feng Shui – Räume verändern das Leben

Olivia Moogk: Feng Shui - Räume verändern das LebenNach längerer Zeit gibt es auf dem Buchmarkt tatsächlich mal wieder ein Feng Shui Buch und zwar von der allseits bekannten Feng Shui Beraterin und Autorin Olivia Moogk. Sie beginnt ihr Buch gleich mit der Aussage, dass Feng Shui keine Glaubensfrage sei.

Auch keine Esoterik und schon gar keine Modeerscheinung. Was ein wenig verwundert, denn wer dieses Buch gekauft hat, sollte sich darüber längst im Klaren sein. Es folgen einige Ausführungen zur Zeit der Entstehung des Feng Shui.

Allerdings ohne all zu viele Daten, sie schweift schnell ab zu den Grundprinzipien von Yin und Yang um dann sogleich bei allgemeinen Wohnverhältnissen zu landen, bei Häusern die nicht in die Umgebung passen, bis hin zum Gerümpel in der Wohnung.

Gleich darauf geht es dann direkt in die Materie Feng Shui hinein, die Autorin zeigt die Vorteile des Feng Shui bei der Hausplanung auf. Vorteile auch für die Menschen die davon nichts halten, denn auch sie profitieren von einem nach Feng Shui geplanten Haus, selbst wenn sie gar nichts davon wissen.

Von den allgemeinen Vorteilen einer Planung nach Feng Shui geht es nun an die Grundprinzipien., beginnend beim Konzept der fünf Wandlungsphasen. Danach kommen zwei Kapitel über die Ortsnamen und Hausnummern und ihre jeweilige Wirkung im Kontext des Feng Shui.

Nun geht es an die Wahl des Bauplatzes, neben den reinen Feng Shui Kriterien wie den vier Tieren, bringt die Autorin hier auch Umweltgifte, Überlandleitungen und Straßenlärm mit ein. Zudem folgen Ausführungen zur Geomantie, die bei der Bauplatzwahl ja auch eine entscheidende Rolle spielt.

Hausform, Fundament, Dach und Fassade sind weitere Aspekte die bei Planung, Bau und Umbau wichtig sind. Die heute so moderne Splitlevelbauweise bekommt ein eigenes kleines Kapitel, gefolgt von Garagen, bevor es an den Grundriss und seine Planung geht.

Die Autorin bringt hier die Kua-Zahl und damit das Geburtsdatum der Bewohner mit ein, bevor es an die Festlegung von Blick und Sitz geht und die Anwendung des Pa Chai, hier als Omen bezeichnet.

Dem Hauseingang wird ebenfalls einige Aufmerksamkeit geschenkt, immerhin ist er für den ersten Eindruck verantwortlich. Türen, Fenster und Treppen kommen an die Reihe.

Die Möglichkeiten der Heizung, die Auswirkungen von Elektrosmog und geeignete Materialien leiten über zur Inneneinrichtung von Haus und Wohnung. Farben, Formen und Materialien werden in Zusammenhang mit dem Feng Shui erläutert und das Haus Raum für Raum einmal durchgearbeitet.

Am Ende des Buches folgen noch ein paar Dinge die dann doch wieder Esoterisch sind, wie Rituale und Räucherungen und – ein 50 Euro Beratungsgutschein. Der nützt mir selbst zwar wenig, aber für den interessierten Leser gibt er vielleicht den Ausschlag. Wer weiß.

Fazit:

Das Buch ist eindeutig für den interessierten Laien geschrieben, was auch gut so ist. Es vermittelt wohltuend unesoterisch die Grundgedanken des Feng Shui und bringt es dem Leser näher. Grundkonzepte wie die Wandlungsphasen oder die Himmelsrichtungen werden mit praktischem Bezug und damit sehr anschaulich erläutert.

Berechnungsmethoden wie die fliegenden Sterne kommen zwar nicht zur Sprache, was für ein Buch mit dieser Zielgruppe aber auch in Ordnung ist. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Werk, das auch in den Bücherregalen der Feng Shui Berater nicht fehlen sollte.


Olivia Moogk: Feng Shui - Räume verändern das Leben
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Die Autorin:

Olivia Moogk ist ausgebildete Physiotherapeutin und hat nach ihrer Ausbildung in China Traditionelle Chinesische Medizin und Feng Shui studiert. Sie studierte bei diversen Meistern des Feng Shui, wie Prof. Wang, Prof. Dr. Cheng, in Hongkong, Raymond Lo sowie Howord Choy und Großmeister Yap Cheng Hai.

Sie bildet auf dem Gebiet des Feng Shui aus und berät Privat- sowie Business-Klienten hinsichtlich ihrer Häuser und Firmen. Sie ist einer der Gründer der „International Feng Shui Association“ mit Sitz in China unter der Leitung von Prof. Wang sowie Autorin erfolgreicher Feng Shui-Bücher.

Olivia Moogk
Feng Shui – Räume verändern das Leben
Blottner Verlag, 2011, 141 Seiten
Format: 27,4 x 21,8 x 1,6 cm
ISBN-10: 3893671285
ISBN-13: 978-3893671281


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Buchhinweis: Barrierefrei Wohnen

Johannes Martin: Barrierefrei WohnenKommt die Sprache auf barrierefreies Wohnen, denken viele Menschen sofort an betonierte Auffahrtsrampen, steril geflieste Räume mit Krankenhauscharme und klobige Haltegriffe an Badewannen mit seitlichem Ausstieg.

Früher mag das vielleicht mal so gewesen sein, aber sogar die Architektur entwickelt sich schließlich weiter und so sehen barrierefreie Wohnräume heute ganz anders aus, als vielleicht noch vor 30 Jahren.

Der Autor Johannes Martin räumt durch sein Buch mit so manchem Vorurteil auf und zeigt, dass Barrierefreiheit und anspruchsvolle Architektur durchaus zusammenpassen.

Durchdachte Konzepte, angefangen mit einem Fertighaus, über Wohnhäuser jeglicher Bauart und Größe bis hin zu Mehrgenerationenhäusern werden nun anhand zahlreicher Beispiele vorgestellt. Sie alle zeigen schnell auf, dass barrierefreies Wohnen nicht das Geringste mit Altersheimatmosphäre und sterilen Kammern zu tun hat.

Gemeinsam ist fast allen vorgestellten Objekten, dass man gar nicht merkt dass es sich um ein Haus für spezielle Bedürfnisse handelt, zumal ja auch die Bewohner nicht zwingend schon alt oder behindert sind. Sie haben lediglich vorausgedacht.

Wer sich mit der chinesischen Raumpsychologie Feng Shui, der Geomantie oder der Baubiologie beschäftigt, sei es beruflich oder privat, der kommt irgendwann auch in Kontakt mit dem barrierefreien Wohnen. Immerhin ist auch das Bestandteil der Beziehung zwischen Mensch und Raum.


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Die ganze Buchvorstellung findet sich unter: Barrierefrei Wohnen



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Barrierefrei Wohnen

Johannes Martin: Barrierefrei WohnenKommt die Sprache auf barrierefreies Wohnen, denken viele Menschen sofort an betonierte Auffahrtsrampen, steril geflieste Räume mit Krankenhauscharme und klobige Haltegriffe an Badewannen mit seitlichem Ausstieg.

Früher mag das vielleicht mal so gewesen sein, aber sogar die Architektur entwickelt sich schließlich weiter und so sehen barrierefreie Wohnräume heute ganz anders aus, als vielleicht noch vor 30 Jahren.

Sogar junge Bauherren bestehen mittlerweile darauf, zukunftsfähig zu bauen um nicht irgendwann zwangsweise im Altersheim zu landen, wenn das Eigenheim an seine Grenzen stößt. Dass gerade diese Bauherren dennoch darauf achten, stilvoll zu bauen versteht sich von selbst. Noch ist man ja schließlich fit.

Um jetzt nicht noch ein Buch über behindertengerechtes Planen und Bauen zu verfassen, hat sich der Autor Johannes Martin mit diesem Werk vorgenommen, einige ausgewählte Beispiele vorzustellen, in denen anspruchsvolle Architektur und Innenarchitektur mit Barrierefreiheit vereint wurden.

Mit dabei sind nicht nur Projekte die von Anfang an barrierefrei ausgeführt sind, sondern auch solche deren Bewohner derlei Maßnahmen noch gar nicht brauchen, aber ihr Domizil bereits darauf ausgelegt haben. Solche Objekte können im Alter dann schnell und mit wenig Aufwand umgerüstet werden.

Zunächst gibt es aber ein wenig Grundwissen, beispielsweise was eine Barriere überhaupt ist, denn nicht nur hohe Schwellen sind damit gemeint. Es gibt auch welche an die man gar nicht denkt, sensorische oder anthropometrische beispielsweise.

Einige davon lassen sich schon mit geringem Aufwand vermeiden, die berühmten Türschwellen die das Eindringen von Regen- und Spritzwasser vermeiden sollen, lassen sich durch entsprechend große Dachüberstände vermeiden.

Breite Türen, und eine schwellenlose Bauweise im Innenraum, ergänzt durch unterfahrbare Bad- und Küchenmöbel erleichtern es einem Rollstuhlfahrer ungemein, das tägliche Leben zu meistern. Baut man mehrstöckig, lässt sich vielleicht von Anfang an die Möglichkeit einplanen, später einen Aufzug nachzurüsten.

Auch die elektrischen Anlagen vom Licht bis zur Türsprechanlage können so geplant werden, dass sie entweder behindertengerecht sind oder sich leicht umrüsten lassen, wenn es sein muss. Wird das alles von einem Architekten entsprechend geplant und umgesetzt, fällt auf den ersten Blick gar nicht auf, dass es sich um ein barrierefreies Haus handelt.

Durchdachte Konzepte, angefangen mit einem Fertighaus, über Wohnhäuser jeglicher Bauart und Größe bis hin zu Mehrgenerationenhäusern werden nun anhand zahlreicher Beispiele vorgestellt. Sie alle zeigen schnell auf, dass barrierefreies Wohnen nicht das Geringste mit Altersheimatmosphäre und sterilen Kammern zu tun hat.

Gemeinsam ist fast allen vorgestellten Objekten, dass man gar nicht merkt dass es sich um ein Haus für spezielle Bedürfnisse handelt, zumal ja auch die Bewohner nicht zwingend schon alt oder behindert sind. Sie haben lediglich vorausgedacht.

Selbiges gilt sogar für die vorgestellten Seniorenheime, auch diesen sieht man ihren Zweck keinesfalls an, lediglich die Bewohner sind halt etwas älter als der Durchschnitt.

Fazit:

Wer sich mit der chinesischen Raumpsychologie Feng Shui, der Geomantie oder der Baubiologie beschäftigt, sei es beruflich oder privat, der kommt irgendwann auch in Kontakt mit dem barrierefreien Wohnen. Immerhin ist auch das Bestandteil der Beziehung zwischen Mensch und Raum.

Dann ist dieses Buch ein wertvoller Einstieg in die Materie und für diejenigen die sich schon auskennen, ein Quell der Inspiration für die eigenen Projekte.


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Johannes Martin
Barrierefrei Wohnen
Blottner Verlag, 2007, 128 Seiten
Format: 27,4 x 22 x 1,2 cm
ISBN-10: 3893671145
ISBN-13: 978-3893671144


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Das Ego der Architekten

Kürzlich erst, habe ich im Fernsehen einen Film von 1995 mit der Bezeichnung „Bauen auf dem Land“ gesehen. Wohl eher zufällig, denn um diese Zeit sehe ich selten fern (oder gibt es gar keine Zufälle?).

Es war eine dieser einfachen, stillen Dokumentationen, die völlig ohne Superlative, Propagandamaterial oder wild durch die Gegend plärrenden Moderatoren auskommen, einen aber dennoch von Beginn an fesseln. Aber nicht die Machart dieser Dokumentation, sondern deren Inhalt hat mich fasziniert. Es ging, wie der Titel schon vermuten lässt, um Häuser auf dem Land. Genauer gesagt im weiterlesen …


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