Teppiche für Haustierbesitzer – die richtige Wahl für das neue Zuhause

Wer sich für ein Eigenheim entscheidet, muss viel Zeit und Geld in seinen Wohntraum investieren: Zuerst gilt es, die Finanzierung zu klären, den passenden Bauträger zu finden und die stressige Bauphase zu überstehen. Ist der Hausbau bewältigt, ist das neue Zuhause allerdings noch längst nicht fertig. Schließlich muss, damit aus dem neuen Haus ein Heim wird, die passende Einrichtung gefunden werden. Viele Hausbesitzer versuchen dann, bei der Inneneinrichtung des neuen Zuhauses keine Einrichtungsfehler zu machen. Das betrifft insbesondere Haustierbesitzer. Sie probieren, das neue Zuhause besonders praktisch einzurichten und verzichten oft bewusst auf Teppiche. Allerdings ist dieser Verzicht oft gar nicht notwendig.

Müssen Haustierbesitzer auf Teppiche verzichten?

Wer ein Haustier hat, muss auf Teppiche nicht zwingend verzichten.

Viele Tierbesitzer kennen den Ratschlag: „Wer ein Haustier hat, sollte auf einen Teppich besser verzichten“. Egal, ob Katze, Hund oder Nagetier – Haustiere werden von ihren Besitzern geliebt und meist wie echte Familienmitglieder behandelt. Aber bedeutet das auch, dass Haustiere die Art des Wohnens und Einrichtens beeinflussen müssen?

Selbstverständlich muss, wer ein Haustier hat, auch im Zusammenhang mit der Einrichtung seines Eigenheims einiges beachten. Neben verschiedenen Reinigungsmitteln sind nämlich auch bestimmte Einrichtungsgegenstände für Haustierbesitzer weniger gut geeignet. Gerade bestimmte Teppicharten eignen sich für Tierhalter weniger gut. Jedoch bedeutet das nicht, dass Haustierbesitzer auf gemütliche Teppiche für ihr neues Zuhause komplett verzichten müssten. Schließlich können auch Tierhalter bei spezialisierten Anbietern aus einer Vielzahl an Teppichen aus verschiedensten Materialien auswählen. Wer weiß, welche Teppicharten sich für Haushalte mit Tieren eignen, muss auf Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden nicht verzichten.

Teppiche bringen auch für Tierhalter Vorteile mit

Teppiche schenken dem eigenen Zuhause mehr Gemütlichkeit und lassen Räume angenehm wohnlich wirken. Tierhaltern allerdings wird oft davon abgeraten, die eigenen Wohnräume durch Teppiche zu verschönern. Schließlich wird angenommen, dass sich in den Teppichfasern Schmutz, Bakterien und sogar Krankheitserreger, die das Tier ins Haus trägt, sammeln. Das wird von vielen Menschen als unhygienisch und unangenehm empfunden.

Allerdings muss das nicht sein. Schließlich gibt es verschiedene Teppicharten, die leicht zu reinigen und kaum anfällig für Verschmutzungen sind. Zudem bringt der Teppich dann sogar einige echte Vorteile für Tierhalter mit sich:

  • Ein Teppich schenkt mehr Gemütlichkeit: Ein Teppich im Wohnzimmer oder im Schlafbereich spendet sofort mehr Gemütlichkeit. Ohne das Accessoire wirken die Räume oft leer und kalt. Allerdings profitieren nicht nur menschliche Hausbewohner von dieser Gemütlichkeit. Auch für Tiere, die auf Laminat- oder ähnlichen Böden schnell ins Rutschen geraten, ist der Teppichboden angenehm. Sie rutschen auf dem weichen Untergrund seltener weg und schonen so ihre Gelenke. Außerdem nutzen Hunde und Katzen die gemütliche Fläche gerne zum Wohlfühlen und Ausruhen.
  • Ein Teppich für mehr Ruhe: Ein Teppich bringt nicht nur mehr Gemütlichkeit, sondern auch mehr Ruhe in einen Haushalt mit Tieren. Das trifft insbesondere dann zu, wenn das neue Heim gemeinsam mit einem Hund bewohnt wird. Schließlich kann das Geräusch, das Hundepfoten auf einem glatten Boden erzeugen, manchmal ziemlich störend sein. Auf einem Teppichboden mit natürlicherweise geräuschdämmender Wirkung ist das Tapsen hingegen nicht zu hören.

Welche Teppicharten eigenen sich für Haustierbesitzer besonders gut?

Den passenden Teppich für Haushalte mit Haustieren zu finden, ist oft viel leichter als gedacht. Wer dabei auf ein paar Kriterien achtet, findet schnell ein Wohnaccessoire, das sich perfekt in den Alltag mit Tieren einfügt. Dabei zu beachten sind primär die Florhöhe sowie das Herstellungsmaterial des Teppichs:

Die Florhöhe des Teppichs

In Haushalten mit Tieren müssen Teppiche deutlich mehr aushalten können. Schließlich nutzen Hunde und Katzen den Teppichboden gerne auch zum Spielen und Schlafen. Dementsprechend muss der Teppich häufiger gereinigt werden – und sich auch leicht und gründlich reinigen lassen.

Damit die regelmäßige Reinigung des Teppichs mit dem Staubsauger klappt, empfiehlt es sich, zu einem flachgewebte Kurzflorteppiche zu greifen. Die Teppichfasern sind hier weniger hoch und weniger flauschig. Nichtsdestotrotz sind auch Kurzflorteppiche oft angenehm weich. Außerdem haben sie den entscheidenden Vorteil, dass sich Tierhaare und Schmutzpartikel leichter aus den Fasern entfernen lassen. Gerade darum genügen flachgewebte Teppiche auch hohen Hygieneansprüchen. Außerdem praktisch: Kleinere flachgewebte Teppiche können oft sogar in der Waschmaschine gewaschen werden.

Hochflorteppiche hingegen sind meist viel schwerer sauber zu halten. Tierhaare und Schmutz können sich zwischen den längeren Teppichfasern regelrecht verfangen. Sogar mit dem Staubsauger sind sie dann nur sehr schwer zu entfernen.

Die passende Teppichfaser

Für Haushalte, in denen Haustiere leben, sind Teppiche aus Kunstfasern besonders gut geeignet. Diese Teppiche sind – anders als solche aus Naturmaterialien – meist besonders pflegeleicht und strapazierfähig. Sie lassen sich außerdem leicht reinigen und auch Flecken können ohne weiteres entfernt werden. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Schmutz und Flüssigkeiten weniger gut in die Kunstfaser eindringen können.

Top-Teppiche für Haustierbesitzer

Auch Haustiere fühlen sich auf einem weichen Teppich wohl.

Es gibt einige Teppiche, die aufgrund ihres Materials und ihrer Eigenschaften bei Haustierbesitzern besonders beliebt sind. Hierzu zählen unter anderem Sisalteppiche, rutschfeste Kurzflorteppiche oder auch Outdoor-Teppiche.

Insbesondere unter Katzenbesitzern sind Sisalteppiche beliebt. Obwohl es sich bei Sisal um eine Naturfaser handelt, ist das Material besonders strapazierfähig und robust. Es handelt sich dabei nämlich um das Material, aus dem auch Kratzbäume für Katzen hergestellt werden. Das feste Naturmaterial Sisal ist bestens geeignet, um scharfen Krallen lange Zeit zu trotzen. Außerdem ist es wasserresistent, pflegeleicht und äußerst preiswert.

Hundebesitzer hingegen setzen gerne auf Kurzflorteppiche aus Kunstfasern. Diese Teppiche sind weich und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Zudem lassen sie sich leicht reinigen und pflegen. Wichtig ist allerdings: Der Teppich sollte rutschfest sein oder mit einer entsprechenden Unterlage versehen werden. Anderenfalls kann er beim Spielen und Toben leicht seinen eigentlichen Platz verlassen.

Ebenfalls eine tolle Alternative für Haustierbesitzer: praktische Outdoor-Teppiche, die auch auf dem Balkon und der Terrasse verwendet werden können. Diese Teppiche haben eine sehr flache Struktur und sind oft sogar abwaschbar. Sie sind in vielen verschiedenen Farben, Formen und mit tollen Mustern zu finden. Gleichzeitig sind sie besonders langlebig und so einfach zu reinigen wie etwa ein Fliesenboden.

Bildquellen:
Bild 1: pixabay.com © PicsbyFran (CCO Creative Commons)
Bild 2: pixabay.com © Pexels (CCO Creative Commons)

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