Industrie in der Wohnung

stilartmoebel-1Mittlerweile ist es gar nicht mehr so leicht individuell zu wohnen. Während es vor 30 Jahren noch ausreichte, die Eiche-rustikal-Schränkchen durch irgendetwas anderes zu ersetzen um in der Nachbarschaft als bunter Hund zu gelten, muss man sich heutzutage schon anstrengen um noch etwas zu machen, was nicht jeder hat.

Schon seit einiger Zeit geht der Blick zu diesem Zweck weg von den Möbelhäusern und hin zu Branchen die man nur entfernt damit in Verbindung bringen würde. Gutes Beispiel sind die vielen Möbel aus alten Paletten die gerade hochmodern und mächtig chic sind.

Paletten gibt es überall wo Waren produziert oder angeliefert werden und aus so einer Palette lässt sich vom Regal über den Tisch bis zum Bett fast alles machen. Aber das ist nur ein Beispiel unter vielen Möglichkeiten, wer nach Paletten sucht, der landet irgendwann unweigerlich in Industriebetrieben und dort im wahren Paradies für Individualisten.

Verbeulte Stahlmöbel, Werkbänke,

Maschinentische, alte rustikale Holzbohlen, Betonböden, Stahltreppen, Rohre, Behälter, Fässer und vieles mehr. Mit etwas Kreativität und einer Werkstatt lassen sich daraus Möbel bauen die nicht jeder hat. Sogar aus alten Flugzeugteilen werden ansehnliche Designerstücke gemacht.

Was bis vor Kurzem noch Sache einiger ausgeflippter Künstlertypen war, hält mittlerweile Einzug in unsere Wohnungen. Nicht mehr nur die Leute die ein Loft in einer alten Fabrikhalle besitzen können sich diesen Industrielook gönnen, nein, auch der ganz normale 3-Zimmerwohnungsbesitzer kann das.

Sogar ohne Werkstatt, denn längst gibt es Anbieter die solche Möbel produzieren und das gar nicht mal so teuer. Sogar online finden sie sich, zahlreiche Onlineshops haben entsprechende Kategorien eingerichtet oder sich sogar ganz darauf spezialisiert.

Dort gibt es dann sogar Badserien im Industrial-Look, oder auch Möbel für Küche und Arbeitszimmer. Dazu dann noch eine aufgearbeitete Grubenlaterne, Riffelblech statt Teppich und mindestens eine unverputzte Ziegel- oder Betonwand und fertig ist das Industriewohnzimmer.

Gut gemacht, kann das überaus wohnlich wirken und gar nicht „kalt“ wie so manches Vorurteil behauptet. Sicher, die meisten der in Onlineshops angebotenen Möbel stammen nicht wirklich aus Industriegebäuden, denn so viele alte Fabriken gibt es gar nicht wie Möbel angeboten werden.

Oftmals verstehen es die Produzenten eben sehr gut, diesen Look zu imitieren. Aber die Möbel sind in der Regel hochwertig gefertigt und die Veredelung auf „alt“ erfolgt meist in aufwändiger Handarbeit. Gegen so einen Look gibt es also nichts einzuwenden – wenn er gefällt, versteht sich.

Bildquelle: www.stilartmoebel.de


Ähnliche Artikel:

Gastautor werden? Möchten Sie gerne einen Gastartikel auf Haus Bau Planung veröffentlichen? Kein Problem, hier finden Sie die nötigen Infos: Gastautoren ... >>

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

Keine Kommentare vorhanden

Sorry, the comment form is closed at this time.