Heizöl … das gibts noch?

strommastAlle Welt spricht von erneuerbaren Energien. Windkraftanlagen schießen aus dem Boden, Biogasanlagen werden subventioniert und gebaut, Wasserkraft wird gerne gesehen und Solaranlagen aller Art sind absolut in Mode.

Wer neu baut, der dämmt sein Haus entweder so, dass er gar keine oder nur noch eine marginale Heizung braucht und stellt sich dann einen Holzofen ins Wohnzimmer. Der ist neben der gemütlichen Wärme die er gibt auch noch CO2-neutral, zumindest kann man sich das einreden wenn man möchte.

Schöne neue Welt, die auch durchaus ihre Berechtigung hat. So lange Energiegewinnung wirklich aus ökologischen Gründen alternativ gestaltet wird, ist das ganz sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

So bald allerdings Biogasanlagen mit Lebensmitteln betrieben werden und Lebensmittel dann mangels Anbauflächen im eigenen Land aus dem Ausland

herangekarrt werden, ist es schnell vorbei mit der Ökologie. Holzpellets aus Abfällen mögen ökologisch sein, die aus sibirischem Raubbauholz ganz sicher nicht.

Noch schneller ist es vorbei, wenn man die Energie berechnet, die zur Herstellung und späteren Entsorgung von Photovoltaikanlagen benötigt wird, von den giftigen Abfallprodukten ganz zu schweigen.

Oder wenn Strom aus Windkraftanlagen im Meer quer durch das ganze Land geleitet wird, mit Leitungsverlusten die der Leistung eines Kernkraftwerkes entsprechen. Man könnte die Liste noch ewig weiterführen, käme aber vermutlich immer nur zu dem Ergebnis, dass die einzige wirklich ökologische Art der Energieerzeugung ist, sie gar nicht zu erzeugen.

In diesem ganzen Trubel denkt kein Mensch mehr ans Öl … ausser denen die noch eine Ölheizung im Keller haben oder aufgrund ihres Standortes sogar eine neue anschaffen, weil es keine andere Möglichkeit für sie gibt, zumindest keine nur annähernd wirtschaftliche. Und günstig in der Anschaffung ist so eine Ölheizung ganz sicher.

Bleiben wir also beim Öl, dessen Preis derzeit ja recht angenehm fällt, teuer ist es allerdings immer noch. Da müsste es doch eine Möglichkeit geben, Preise zu vergleichen. Gibt es doch für Strom, Gas, Handys und was weiß ich noch auch. Und natürlich auch für Öl, gefunden habe ich z.B. die Seite www.heizoel-vergleich.com die im Grund genauso funktioniert wie alle Preisvergleichsseiten, nur eben für Öl.

Man gibt einfach seine Postleitzahl ein, die gewünschte Menge, die Sorte die man haben möchte und noch ein paar Angaben zur Lieferung und auf Knopfdruck erscheinen die günstigsten Lieferanten inkl. Lieferzeit und Button zur direkten Bestellung. Einfacher gehts kaum noch, nur bezahlen muss man es leider immer noch selber …


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