Wenn der Strom mal weg ist

Strom kommt aus der Steckdose und seit einiger Zeit ist er sogar farbig. Zuerst gelb und jetzt immer mehr auch grün, wobei so manch grüner Strom deutlich in Richtung grau tendiert, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Wer wirklich grünen Strom haben will, dem kann ich aus eigener Erfahrung die Elektrizitätswerke Schönau empfehlen, zu finden unter www.ews-schoenau.de. Deren Strom übrigens gar nicht unbedingt teurer ist, als der bekannte gelbe.

So lange alles funktioniert, machen wir uns eher selten Gedanken um den Strom und seine Herkunft. Spannend wird es meistens erst dann, wenn das Licht mal nicht angeht, nachdem der Schalter umgelegt wurde.

Das passiert durchaus öfter einmal, so ein Stromnetz ist ja auch nicht unkaputtbar und so mancher Baggerfahrer hatte schon unversehens ein Kabel unter der Schaufel und danach einen Haufen Ärger am Hals. Umspannwerke, Trafostationen und auch die Überlandleitungen gehen auch zuweilen kaputt.

Sei es durch Verschleiß oder durch schiere Schnee- und Eismassen auf Leitungen und Masten. Gelegentlich kommen sogar Fälle von Sabotage dazu, auch wenn das zum Glück eher selten ist. Zu 100 Prozent verlässlich ist das Stromnetz also nicht, es gibt sogar Studien von offizieller Seite, die einen deutschlandweiten Stromausfall von bis zu zwei Wochen! für möglich halten. Vorbereitet ist darauf aber kaum jemand.

Bei solchen Ausfällen wird es dann schon kritisch, bedenkt man, was alles ohne Strom nicht mehr läuft. Kein Licht, keine Heizung, in den meisten Regionen auch kein Trinkwasser. Verkehrsampeln fallen aus, was nicht viel macht, denn Tankstellen sind ebenfalls lahmgelegt.

Damit gibt es keinen Warentransport mehr und somit auch keine Waren. Wobei gekühlte Lebensmittel sowieso verderben, denn ohne Strom auch keine Kühlung. Mal ganz abgesehen von unseren Kernkraftwerken die ohne Kühlung das tun, was Fukushima getan hat – sie gehen in die Luft. Krankenhäuser haben Notstrom für zwei bis drei Tage, danach sieht es auch da düster aus. Mal abgesehen davon, dass man ohne Telefon auch keinen Krankenwagen rufen kann, der ohne Sprit sowieso nicht fahren könnte.

Da denkt so manches Unternehmen und zunehmend auch so mancher Privathaushalt darüber nach, wie man sich denn absichern könnte. Für die meisten Unternehmen wäre es katastrophal, über längere Zeit keine Energie zu haben.

Zu diesem Zweck gibt es natürlich technische Lösungen, allen voran die bekannten Notstromaggregate in diversen Größen. Vom kleinen Baumarktgerät mit der Leistung eines Staubsaugers, bis hin zu kleinen Blockheizkraftwerken die kleine Städte versorgen könnten ist alles vorhanden. Zu finden natürlich wie immer im Netz, bei speziellen Anbietern für Energietechnik. So mancher

Eigenheimbesitzer hält die Anschaffung eines Notstromaggregates zwar für rausgeschmissenes Geld, merkt dann aber spätestens bei einem Ausfall im Winter, das ohne Strom auch seine Heizung nicht mehr läuft. Da wird es auch in gut gedämmten Häusern schnell ungemütlich, abgesehen von denen die einen Holzofen haben. Aber Warmwasser machen die auch nicht, die morgendliche Dusche wird in jedem Fall zur Tortur.


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