Heiß und trocken: Des einen Freud, des andren Leid

Manche Gärten kommen von Natur aus mit wenig Wasser aus

Manche Gärten kommen von Natur aus mit wenig Wasser aus

Das ist mal ein Sommer! Nachdem der Frühling praktisch ausgefallen ist, kam der Sommer in Deutschland dafür um so heftiger. Und das auch noch zur Ferienzeit, die Kinder sind begeistert und die Badeseen platzen aus allen Nähten. Wer fliegt denn da noch in den Süden?

Aber nicht alle freuen sich auf Temperaturen jenseits der 35°C Marke, alle die bei dieser Hitze in der Arbeit sitzen müssen und das auch noch ohne Klimaanlage, wünschen sich dann doch schnell wieder gemäßigtere Temperaturen.

Und die Begleiterscheinungen des heißen Wetters wie Stürme und heftige Gewitter, machen derzeit vor allem die Versicherungen mürrisch. Wobei sich das Mitleid für diese Unternehmen eher in Grenzen hält. Wer jahrzehntelang Milliarden abstauben und steuergünstig im Ausland parken konnte, der braucht jetzt nicht zu jammern, wenn er mal was zahlen muss.

Deutlich mehr Mitleid hat man da mit den Landwirten, die dabei zusehen können, wie ihre Äcker vertrocknen. Da heißt es dann entweder „Zähne zusammen und durch“ oder Bewässern. Zur Not kann man danach ja seine Versicherung bemühen (sic!), sofern so etwas überhaupt versicherbar ist.

Ebenfalls Probleme bekommen private und öffentliche Gärten. Besonders letztere müssen von den Angestellten der jeweiligen Stadtgärtnerei regelmäßig gegossen werden, die Hitze macht den Pflanzen zu schaffen.

Und das während der Urlaubszeit, wo sowieso kaum Personal vorhanden ist. Da heißt es dann eben Blumengießen anstatt am Badesee zu liegen. Private Gärten fordern ihre Besitzer natürlich auch, zumindest diejenigen die sich um ihren Garten kümmern und ihn nicht einfach vertrocknen lassen.

Um das Bewässern kommt momentan wohl keiner herum, ansonsten zerfällt der wertvolle Rasen doch arg schnell zu Staub und wer will das schon. Klar, einige sagen sich, man kann zumindest die Blumen und Sträucher auch wieder ersetzen, wenn sie eingegangen sind.

Was nicht ganz verkehrt ist, vielleicht ist es tatsächlich sinnvoller, die Zeit am See zu verbringen und nächstes Jahr einfach neue Pflanzen zu kaufen. Wer im Besitz eines Notebook oder eines dieser unsäglichen Tablets ist, der kann die Zeit am See gleich dazu nutzen, die Blätterkataloge von Baldur Garten durchzustöbern, die sind nämlich brandaktuell herausgekommen.

Wobei all zu viel Hochfrequentes zum Glück nicht jedermanns Sache ist und zudem ist es ja auch höchst albern, an einem See auf einem Bildschirm herumzufingern. Da kommt das kühle Weißbier im Biergarten neben dem See deutlich cooler rüber. Andererseits darf die Hauptzielgruppe der Tablets und Smartphones in der Regel sowieso noch kein Bier trinken …


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