Einfach nur Grillen oder gleich Smoken?

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Das große Smokerbuch – Heel-Verlag

Nun ist der Sommer ja doch noch angekommen, lange genug hats gedauert. Und zusammen mit den ersten ernstzunehmenden Sonnenstrahlen haben sich auch sofort die Gärten wieder bevölkert. Nicht mit Hobbygärtnern, die haben sich auch schon bei Regen um ihre Pflanzen gekümmert, nein, gemeint sind die Freunde des Grillens.

Und die sind zahlreich, kaum ein Garten in dem nicht ein Grill steht. Wobei Grill ja nicht gleich Grill ist, da scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf ihren ganz einfachen offenen Holzkohlegrill, die anderen bevorzugen einen Kugelgrill mit Deckel.

Wieder andere verwenden Gas, weil es einfacher und schneller ist und manche grillen sogar elektrisch. Sehr beliebt sind auch gemauerte Grillkamine, schon lange Zeit gibt es sie als Bausatz in den Gartencentern und die Bauanleitungen im Netz sind zahlreich.

Auch ich muss gestehen schon lange vom Grillfieber angesteckt zu sein, auch wenn ich keinen eigenen Garten habe. Aber wofür hat man Familie? – die zum Glück genauso grillbegeistert ist. Bisher hatten auch wir einen ganz einfachen Holzkohlegrill, oben offen und mit überschaubarer Grillfläche. Er funktioniert, aber die reine Freude ist es nicht.

Etwas Neues muss her, da sind wir uns schon lange einig, nur was? Bei unserer Recherche sind wir immer und immer wieder über das Thema Barbeque gestolpert und wie man es richtig zubereitet. Das geht nämlich nicht auf einem normalen Grill, dazu braucht es einen Smoker.

In einigen Baumärkten sieht man sie bereits stehen, diese großen schwarzen Ungetüme die ein wenig an eine Dampflok erinnern. Das Besondere an diesen Geräten ist die Art wie gegrillt wird. Das Fleisch liegt dabei nicht direkt über der Glut, sondern in der Garkammer, während sich die Glut im daneben angebrachten Feuerraum befindet.

Der heiße Rauch strömt am Grillgut vorbei und zum Kamin hinaus. Dadurch lässt sich in der Garkammer über eine lange Zeit eine konstante Temperatur von 60 bis über 300°C halten, je nachdem was man vorhat.

Wobei für das BBQ die niedrigen Temperaturen wichtig sind, es gibt Rezepte die das Fleisch über 20 Stunden hinweg ganz langsam garen. Dafür fällt es danach von alleine vom Knochen und zergeht förmlich auf der Zunge. Natürlich gibt es auch Rezepte die nur einige Stunden brauchen, 20 Stunden auf ihr Essen zu warten, kann man wohl nur den wenigsten Grillmeistern zumuten.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem sei „Das große Smokerbuch“ empfohlen (siehe Artikelbild), zu finden bei Amazon.de oder direkt beim Heel-Verlag. Dort erfährt der Leser nicht nur was ein echtes BBQ ausmacht und wie ein Smoker zu handhaben ist. Er findet auch eine Reihe von Rezepten, die beim bloßen Lesen schon einen mords Hunger machen und erst die Bilder!

Nun denn, langer Rede kurzer Sinn. Ein Smoker musste her, aber welcher? Bei dieser Frage wurde es schwierig, denn Smoker gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Klar, je dicker die Wandstärke des Gerätes, desto stabiler hält er die Temperatur. Aber desto teurer wird er auch. Man kann für so einen Smoker locker fünfstellige Summen ausgeben, für den Gartengebrauch natürlich viel zu viel.

Auf der anderen Seite werden im Web immer wieder Billigmodelle für weit unter 100 Euro angeboten, aber die erinnern eher an Konservendosen als an Grills. Irgendetwas in der Mitte sollte es sein. Die Wahl fiel dabei auf die Firma Tepro und deren Modell Natchez. Den gibt es mit etwas Suchen zwischen 300 und 350 Euro im Netz, ein Preis der durchaus angenehm erscheint. Bestellt ist er jedenfalls, so bald wir ihn in Betrieb genommen haben, wird es an dieser Stelle weitere Berichte geben, es bleibt also spannend.


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