Künstler näher betrachtet: Jim Avignon

Wie an dieser Stelle schon oft erwähnt, spielen Bilder im Zuge einer Gestaltung ob nun mit oder ohne Feng Shui eine große Rolle. Wobei die Art der Bilder natürlich immer dem Geschmack des Wohnenden entsprechen muss.

Der eine steht auf eigene Motive die er auf Leinwand oder Poster drucken lässt, der nächste bedient sich in der Kunstabteilung des nächsten Baumarkts und wieder andere gehen in eine Galerie. Dort finden sie dann eine riesige Auswahl der verschiedensten Künstler.

Wo wir hier schon immer und immer wieder über Kunst schreiben, macht es vielleicht Sinn hin und wieder mal einen Künstler näher vorzustellen, dieser Artikel macht den Anfang. Gerade eben bin ich auf einen sehr spannenden Vertreter der Kunst aufmerksam geworden und zwar auf den Pop-Art Künstler Jim Avignon.

„Ich male lieber 1000 Bilder für einen Dollar als ein Bild für 1000 Dollar“, sagt er über sich selber. Eine gewichtige Aussage, messen sich doch die meisten seiner Kollegen am Preis ihrer Werke. Er offenbar nicht, obwohl seine Kunst bis auf den Preis alles andere als billig ist.

Geboren wurde er am 28. Februar 1968 und bevor er Künstler wurde arbeitete er als Programmierer, Altenpfleger und Schulbusfahrer. Bekannt ist er für das hohe Tempo in dem er seine Bilder produziert, man spricht von im Schnitt über vier Bildern pro Tag. Anschließend verkauft er sie wie schon erwähnt sehr günstig oder er verschenkt sie sogar.

Das Zentrum seiner Tätigkeit ist Berlin, mit einem Abstecher nach New York ab 2006. In den 90er Jahren begann Avignon damit, Bühnenbilder für Rave-Veranstaltungen zu erstellen. Er bezieht sich mit seiner Kunst immer wieder auf Themen wie das Scheitern des Individuums, auf Probleme der Gegenwart wie Korruption oder die negativen Auswirkungen der sog. Informationsgesellschaft.

Von sich reden machte er auch immer wieder durch ungewöhnliche Aktionen, so erstellte er während der Documenta X ausserhalb des regulären Programms jeden Tag ein neues Bild, um es gleich im Anschluss wieder zu vernichten.

Daneben gestaltete er auch schon mal Swatch-Uhren, bemalte ein Flugzeug, illustrierte ein Kochbuch oder gestaltete einen Bären. Musik macht er auch, er gründete die 1 Mann Heimelektronikband Neoangin und brachte mehrere Alben heraus.

Alles in allem ein ebenso interessanter wie vielseitiger Künstler, wer jetzt neugierig geworden ist, der findet seine Werke natürlich im Web. Das Kunsthaus Zimmermann & Heitmann hat sie beispielsweise im Angebot. Die Preise sind wirklich angenehm, so kann man auch mal kurzfristig zugreifen ohne zuvor mit seiner Bank sprechen zu müssen.


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