Die aktuelle Entwicklung bei Baukrediten

Wohneigentum gehört nach wie vor zu den größten Wünschen der Deutschen. Vor allem das niedrige Zinsumfeld, aber auch die fehlenden Geldanlagemöglichkeiten haben in den vergangenen Monaten dafür gesorgt, dass sich immer mehr Familien für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung entschieden. Die hierfür nötigen Finanzierungen werden wohl auch künftig günstig bleiben.

Bei einem Blick auf die aktuellen Zahlen zur Baufinanzierung zeigt sich, dass die durchschnittlichen Darlehenssummen leicht ansteigen. Auch im Europace Hauspreis Index, der die Preisentwicklung für Wohneigentum in Deutschland angibt, sind derzeit höhere Preise als im Vormonat ersichtlich.

Vor allem die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien heizt die Verkaufspreise weiter an, wobei dies vor allem in Ballungsräumen zu sehen ist. In ländlichen Regionen bleiben Immobilien nach wie vor günstig und können so zu niedrigen Preisen erworben werden. Aktuell vereinbaren Darlehensnehmer eine Nettodarlehenssumme von durchschnittlich 163.000 Euro, der durchschnittliche Tilgungssatz liegt bei 2,2 Prozent der anfänglichen Darlehenssumme. Diese hohe Tilgung, die in den vergangenen Monaten auch aufgrund der gesunkenen Zinsen deutlich gestiegen ist, sorgt für eine schnellere Darlehensrückzahlung und somit für eine frühzeitige Entschuldung.

Sicherheit durch langfristige Zinsbindung

Nicht nur bei der Geldanlage, auch bei der Aufnahme von Darlehen ist für viele Deutsche Sicherheit enorm wichtig. Diese wird bei Darlehensverträgen durch eine langfristige Zinsbindung von durchschnittlich mehr als zwölf Jahren erreicht. Während der Zeit der Zinsbindung bleiben schließlich nicht nur die Zinssätze konstant, sondern auch die monatliche Darlehensbelastung ist unveränderlich. Dies gibt Planungssicherheit im Haushaltsbudget und sorgt dafür, dass die Darlehen langfristig finanzierbar bleiben. Das jetzt niedrige Zinsniveau ist für diese langfristige Zinsbindung ideal geeignet, denn noch nie waren die Konditionen für Baudarlehen niedriger als heute.

Daher lohnen sich auch Zinsbindungsfristen von 15 oder 20 Jahren, durch die das Zinsniveau während der gesamten Darlehenslaufzeit unverändert bleibt. Auch Bankkunden, die bereits ein Baudarlehen nutzen und die in Kürze die Prolongation ihres Darlehens vereinbaren wollen, können von dem aktuell niedrigen Zinsniveau profitieren. Durch Forward-Darlehen ist es sogar möglich, bis zu fünf Jahre vor dem Ablauf der Zinsbindung zu reagieren und die Darlehensverlängerung vorzeitig mit niedrigen Zinsen zu vereinbaren.


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