Ökostrom – nicht nur gut für die Umwelt

In den letzten Jahren ist ein deutlicher Trend der Verbraucher hin zum Ökostrom zu beobachten. Trotz der immer noch höheren Preise ist das Umweltbewusstsein vieler Menschen stark gestiegen. Immerhin wird bei der Erzeugung von Ökostrom kein Kohlendioxid erzeugt, was letztendlich alle zugute kommt. Zur Produktion von Ökostrom wird neben natürlichen Ressourcen wie Sonne, Erdwärme und Wind auch Biomasse herangezogen.

Zur verwendeten Biomasse zählen Abfallprodukte der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie speziell angebaute Pflanzenmasse und Holz. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien werden teure Erdölimporte sowie der Verbrauch fossiler Energieträger deutlich reduziert. Beides steht ja nur in begrenztem Maß zur Verfügung.

Ökostrom schafft Arbeitsplätze

Auf dem Sektor der erneuerbaren Energien arbeiten schon jetzt deutlich mehr Menschen als bei der herkömmlichen Stromerzeugung. In den Atomkraftwerken haben deutschlandweit nur 30.000 Menschen eine Arbeit gefunden. Die Zahl der Beschäftigten zur Erzeugung von Ökostrom liegt derzeit bei weit mehr als 200.000, in den nächsten Jahren sollen weitere Arbeitsplätze hinzu kommen, sodass die Zahl der Beschäftigten bis zum Jahre 2020 bei einer halben Million liegen wird.

Ökostrom ist teurer – das stimmt nur bedingt

Verbraucher, die zum Ökostrom wechseln, sorgen dafür, dass mehr Geld in die Realisierung Erneuerbarer Energien fließen kann. Derzeit liegt der Prozentsatz des Ökostroms am gesamten Stromverbrauch bei nur 12 Prozent, jedoch ist ein deutlicher Trend nach oben zu beobachten. Je mehr Verbraucher sich für den – noch – teureren Ökostrom entscheiden, umso mehr wird der Wettbewerb beeinflusst. Und werden entstehende kosten der herkömmlichen Stromerzeugung wie Umwelt- und Gesundheitsschäden berücksichtigt, ist der Ökostrom im Endeffekt nicht wirklich teurer. Wer zum Ökostrom wechseln möchte, kann mit Ampigo Strompreise vergleichen.

Nachteile von Ökostrom

Biomasse, die zur Erzeugung von Ökostrom genutzt wird, ist nur bedingt verfügbar, da dieselben Pflanzen oft auch Menschen und Tieren als Nahrung dienen müssen. Zudem muss die bei der Erzeugung von grünem Strom anfallende Wärme ebenfalls in Strom umgewandelt werden können, da sonst der Anteil des tatsächlich erzeugten Stroms nur bei einem Viertel liegen würde. Dass die Betriebkosten zur Ökostromerzeugung recht hoch sind, lässt sich ebenfalls nicht von der Hand weisen. Auch andere natürliche Ressourcen wie Wind sind nicht zuverlässig immer verfügbar, sodass die Ökostromerzeugung nie ganz ohne andere Energieträger auskommt.


Ähnliche Artikel:

Gastautor werden? Möchten Sie gerne einen Gastartikel auf Haus Bau Planung veröffentlichen? Kein Problem, hier finden Sie die nötigen Infos: Gastautoren ... >>

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

1 Kommentar

Sorry, the comment form is closed at this time.