Immobilien als langfristige Geldanlage

Die Finanzkrise der letzten Jahre hat bei vielen Investoren und Anlegern zu einem Umdenken geführt. Beständigkeit ist wieder gefragt und Sachwerte haben an Reiz gewonnen. Hoch im Kurs steht vor allem die Immobilie als langfristige Geldanlage. Die Vorteile liegen auf der Hand

– Immobilien sind in der Regel wertbeständig
– Als Altersvorsorge – keine Mietzahlungen
– Bei Vermietung: Mieteinnahmen
– Höhere Kreditwürdigkeit des Immobilienbesitzer

Entgegen weitläufiger Meinung ist die Wertsteigerung der Immobilien selbst meist unlukrativ aus Anlegersicht. Tatsächlich hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Wert einer Immobilie häufig sogar sinkt, wird die Inflation eingerechnet. Die Wertsteigerung von Immobilien ist stark von regionalen Faktoren abhängig. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut hat hier eine sehr interessante Prognose mit dem Titel Strategie 2030 erstellt. Laut dem Modell der Hamburger Forscher liegt das größten Potential für Immobilien in Süddeutschland. Auffällig aber wenig überraschend: Ballungszentren sind gegenüber ländlichen Regionen durchweg höher bewertet.

Immobilien sind für Investoren vor allem aus zwei Gründen interessant: Mieteinnahme und Förderungen. Bei Eigennutzung der erworbenen Wohnimmobilie entfällt die zu zahlende Miete. Ist das Haus abbezahlt, sind nur relativ geringe Kosten für die Instandhaltung aufzubringen. Daher ist die Immobilien eine gern genutzte Altersvorsorge um später mehr von der Rente übrig zu haben. Wer das gekaufte Objekt vermietet, profitiert von den monatlichen Einnahmen, welche – abzüglich der Investitionskosten und laufenden Kosten – die vorläufige Rendite darstellt.

Förderungen beim Hausbau und Immobilienkauf ermuntern Anleger ihr Geld zu investieren. Zinsgünstige Darlehen, deren Tilgungssatz teilweise inzwischen sogar unter die Inflationsrate gesunken ist, ermutigt zur Fremdfinanzierung. Bei entsprechend vorhandenem Eigenkapital, kann ein Teil des Geldes somit kurz und mittelfristig anderweitig angelegt werden. Ideal für einen Anlagemix mit Risikostreuung. Zudem gibt es KfW-Förderprogramme und steuerliche Vorteile, die beim Immobilienerwerb genutzt werden können.

Bei der Überlegung eine Immobilien als Geldanlage zu erwerben, sollten auch die Nachteile beachtet werden:

– Lange Kapitalbindung
– Laufende Instandhaltungs- und Verwaltungskosten
– Mietausfall, leerstehende Immobilien
– Möglicher Wertverlust durch standortbedingte Änderungen

Insbesondere die lange Kapitalbindung ist für viele Anleger ein Grund, Ihr Geld anderweitig anzulegen. Mittelfristig ist sicherlich von der Rendite ein Aktion-Fonds-Mix interessant. Wer Kapital ständig verfügbar haben will, ist mit Tagesgeld gut beraten. Die Anzahl an Angeboten im Tagesgeldbereich ist groß und bietet ständig wechselnde Konditionen. Interessierte sollten bei Bedarf aktuelle News im Finanzbereich auswerten. Ein Tagesgeldkonto ist auch ideal, um das Eigenkapital anzulegen, bis ein entsprechend interessante Immobilie zum guten Preis gefunden ist.


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