Nötige und mögliche Sachversicherungen

Wer nicht gerade noch nahezu besitzlos bei seinen Eltern wohnt, der wird mit einem Thema in Berührung kommen, das viele Menschen eher als lästig empfinden. Zumindest bis sie einmal tatsächlich Bedarf haben. Es geht um das Thema Sachversicherungen.

Dazu zählen alle Versicherungen, die Dinge absichern. Sei es der Hausrat, das Auto, das Moped oder das Haus. Auch die Haftpflichtversicherung zählt dazu, zumindest die sollte jeder haben, denn ein Schaden ist schnell verursacht. Dumm wenn man dann auf den Kosten sitzenbleibt.

Hausbesitzer müssen sich mit dem Thema in der Regel genauer auseinandersetzen als Mieter. Denn während Haftpflicht-, KFZ- oder Hausratversicherungen relativ einfach zu durchschauen sind, kann das bei speziellen Verträgen für Hausbesitzer schon mal komplizierter aussehen. Gar zu unterschiedlich sind doch die abzusichernden Objekte und die Versicherungsleistungen. Von manchen Versicherungen hat man als Mieter auch noch nie etwas gehört, eine davon ist die Gewässerschadenhaftpflicht die auch Öltankhaftpflicht genannt wird.

Wird ein Haus mit Öl beheizt, gibt es irgendwo einen Tank, entweder unter der Erde oder darüber und ein Tank kann undicht werden. Für gewöhnlich sind die Behälter doppelwandig und recht stabil, aber eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht.

Ein Liter Öl kann eine Million Liter Trinkwasser verseuchen, man rechne das auf den Tankinhalt hoch und male sich den Schaden aus, der im Ernstfall entstehen kann. Und zahlen muss immer der Besitzer des Tanks, ganz egal ob er nun etwas für den Schaden kann oder nicht. Eine solche Versicherung muss also vorhanden sein, alles andere wäre purer Leichtsinn.

Wird ein Haus vermietet, so muss eine sog. Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Kommt eine Person auf dem Grundstück zu Schaden, oder entstehen sonstige Schäden an fremden Eigentum, verursacht durch Vorfälle auf dem Grundstück, so springt diese Versicherung ein.

Während bei selbst bewohnten Häusern die private Haftpflichtversicherung zuständig ist, muss bei vermietetem Eigentum eben eine separate Versicherung her. Da der Eigentümer bei Schäden mit seinem kompletten Privatvermögen haftet, ist die auch gut angelegtes Geld. Denn der Sturz eines Passanten auf glattem Gehweg mit Verletzung kann schnell viele tausend Euro kosten. Zudem fungiert diese Versicherung auch als Rechtsschutzversicherung und übernimmt im Schadensfall die Anwalts- und Gerichtskosten.

Jeder Hausbesitzer, egal ob mit vermieteter oder selbst bewohnter Immobilie braucht eine Wohngebäudeversicherung. Die sichert Schäden am Haus selber ab und wird speziell von Kreditgebern immer verlangt um die Investitionssumme zu schützen. In der Regel springt diese Versicherung bei Brandschäden ein, sie kann aber je nach Vertrag auch auf Sturm, Hagel, Leitungswasser und weitere Schäden erweitert werden.

Bei vermieteten Objekten ersetzt sie auch entgangene Mieten, weil das Objekt beispielsweise erst saniert werden muss, bis es wieder bewohnbar ist. Oder die Miete die man selbst zahlen muss, wenn übergangsweise eine Ersatzwohnung benötigt wird. Mehr über Sachversicherungen finden Sie im Blog von Financescout24


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