Intelligente Stromzähler – ist das wirklich intelligent?

Smartmeter sind neuartige Stromzähler, deren Einbau in neuen Häusern und neu erstellten Stromverbraucheranlagen seit kurzem in Deutschland verpflichtend ist.

Die Geräte enthalten Mikrochips mit der Fähigkeit mit dem Ableser bzw. dem Stromlieferanten zu kommunizieren. Dazu erzeugen drahtlose, sogenannte intelligente Strommesser = auf englisch „smart meter“, in der Regel atypische, relativ leistungsfähige und sehr kurze gepulste Hochfrequenz-/Mikrowellen, deren biologische Wirkungen nie vollständig getestet wurden.

Sie emittieren diese Millisekunden langen HF-Bursts im Durchschnitt 9600 mal pro Tag mit einem Maximum von 190.000 täglichen Übertragungen (sie senden also etwa alle 0,4 bis alle 10 Sekunden).

Menschen in der Nähe eines Smartmeters sind Risiken einer HF-/Mikrowellen-Exposition im wesentlich größeren Umfang als bei einem Mobiltelefon ausgesetzt, weil die Signale ständig und jeden Tag gesendet werden.

Zusätzliche Spitzenbelastungen kann es dabei geben für Menschen, die in der Nähe von mehreren zusammen angebrachten Stromzählern, motorbetriebenen Routern oder Sammelinstallationen von Smartmetern leben, die eine dritte Antenne benutzen, um HF-Signale von 500 bis 5000 Häusern gebündelt weiterzuleiten.

Diese „intelligenten“ Stromzähler sollen angeblich den Verbrauchern helfen, immer dann Strom zu verbrauchen, wenn dieser günstig ist, also meist an sonnigen Tagen mit viel Angebot an Solarstrom oder an windigen Tagen, wenn die Windkraftanlagen überall in Deutschland mal wieder sehr viel Strom herstellen.

Die Smartmeter sind dazu per Mobilfunkverbindung mit dem Stromnetzbetreiber bzw. dem Stromlieferanten verbunden und idealerweise auch per WLAN mit den einzelnen Verbrauchsgeräten in den überwachten Haushalten, so dass die Geräte vorzugsweise dann eingeschaltet werden, wenn viel Strom zur Verfügung steht und der dann auch billig ist.
Doch welche Geräte mit hohem Stromverbrauch könnten das sein? Der Kühlschrank und die Gefriertruhe sollten eigentlich immer laufen.

Bleiben der Elektroherd, in dem der Braten für das Abendessen den ganzen Tag schon bereit liegt, oder die Elektroheizung, die das Haus nur dann heizt, wenn der Strom billig ist?

Womöglich läuft auch die Lüftungsanlage im Haus nicht dann, wenn viele Menschen da sind, sondern nur wenn der Strom im Netz gerade im Überangebot vorhanden ist? Ja, die Geschirrspülmaschine oder die Waschmaschine, die könnten automatisch eingeschaltet werden, wenn sie denn gerade vollgeräumt sind.

Dem Autor diese Zeilen fallen nicht mehr wirklich überzeugende Strom-Großverbraucher ein. Aber da mag es andere Leute geben, deren Phantasie umfassender ist. Diese Nutzer der neuen Technik müssen dann aber ihre Geräte alle untereinander vernetzen und synchronisieren, also durchaus zeitaufwendig verwalten und sie müssen ständig vorausdenken und vorausarbeiten, damit das Potential auch genutzt werden kann.
Bis sich viele Verbraucher auf diese Umstände eingestellt haben, wird wohl noch einen schöne,lange Zeit ins Land gehen. Die Smartmeter aber gibt es schon und ihr Einbau in neue Anlagen ist gesetzlich verpflichtend.

Das heißt für alle, die schon so etwas haben oder demnächst bekommen, dass die Geräte mit den Stromlieferanten schon per Funk kommunizieren und zumindest die Verbrauchsgewohnheiten der Nutzer jenen schon mitteilen.

Momentan hat das allerdings keinerlei technische Auswirkungen, weil noch kaum einer in seinem Haushalt Maschinen mit der Fähigkeit zur drahtlosen Kommunikation besitzt. Außerdem gibt es meines Wissens nach auch noch keinen Stromanbieter, der seine Tarife nach Angebot und Nachfrage staffelt.

Alle verlangen zur Zeit für jede Kilowattstunde zu jeder Tageszeit den gleichen Preis, egal ob der Strom an der Strombörse in Leipzig gerade 5 Cent oder gar nichts oder was auch immer kostet.

Mit den so gepriesenen „intelligenten Stromzählern“ hat man also keinerlei Vorteil, aber man hat einen Dauersender im Haus, der nahezu ununterbrochen, und vom Nutzer nicht beeinflussbar, Informationen sendet.

Im Gegenteil, man schadet aus baubiologischer Sicht der Gesundheit aller Bewohner eines Hauses und gibt zudem Informationen für jeden beliebigen Abhörer preis, die zum Beispiel Aufschluss geben können, ob Menschen im Haus sind oder nicht und ob sich ein Einbruch evtl. lohnen würde.

Der Autor rät deshalb allen Lesern: Verzichten Sie auf Haushaltsgeräte mit WLAN oder Mobilfunksendern, versuchen Sie konventionelle Stromzähler so lange wie möglich zu behalten oder solche noch zu bekommen.

Bestehen Sie zumindest auf einer kabelgestützten Datenübertragung!

Gehen Sie gegen die Einbaupflicht von Smartmetern vor, weil diese Dauersender sind und zu allem Unglück auch noch persönliche, schützenswerte Individualdaten an irgendwen versenden, den Sie gar nicht kennen.

Das alles ist weder gesundheitsfördernd noch mit dem verfassungsgemäßen Schutz der Privatsphäre vereinbar. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, so kontaktieren Sie den Autor.

Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen finden Sie unter:
www.prlog.org/11978228-health-experts-caution-about-smart-meters.html

Uwe Dippold
www.baubiologie-nuernberg.de


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