Weihnachtszeit – Kaminzeit

Weihnachten ist die stille Zeit, die Zeit der Besinnung. So hört man es allenthalben in den Medien, kurz bevor man mit der nächsten Salve an Werbespots niedergestreckt wird, die einem mitteilen, was man noch alles schnell vor dem heiligen Abend kaufen soll.

Was sich vor dem Fernseher schon andeutet, wird in den Fußgängerzonen der großen Städte stressige Wirklichkeit. Offenbar folgen viele Menschen den Produktempfehlungen und stürmen sogleich die Läden. Sogar der Buchhandel verzeichnet Rekordumsätze, obwohl diese Branche den Rest des Jahres aus dem Jammern gar nicht mehr herauskommt.

Von einer stillen Zeit weit und breit keine Spur, oder etwa doch? Nicht alle Menschen hetzen durch die Vorweihnachtszeit, viele davon verstehen es durchaus, auch mal abzuschalten und die Zeit wirklich dazu zu nutzen, zu sich selbst zu finden, oder zu ihrer Familie.

Gemütliche Abende im festlich geschmückten Wohnzimmer helfen dabei. Ein schöner Weihnachtsbaum, keiner dieser Giftbäume aus dem Billigdiscounter sondern einer aus der Region machen die Stimmung perfekt und wer das Glück hat, einen Kaminofen zu besitzen, der erfreut sich am prasselnden Feuer.

So ein Ofen ist eine tolle Sache. Idealerweise ist es einer mit Sichtscheibe, dann hört und spürt man das Feuer nicht nur, man sieht es auch. Wobei die festliche Stimmung in der Regel nicht das erste Argument zum Kauf eines Holzofens ist, vielmehr sind es Aspekte wie Brennstoffkosten und Unabhängigkeit, die zählen.

Mit Holz heizt es sich gerade in der Übergangszeit sehr angenehm. Es muss nicht gleich die ganze Heizanlage hochgefahren werden, wenn es draussen mal etwas kühler ist. Ein paar Scheite gutes Brennholz genügen und die Wohnung wird kuschelig warm.

Aber auch im tiefsten Winter ist Holz in der Regel günstiger als Heizöl oder Gas, zumal dann, wenn man sich nicht zu fein ist, es selber Ofenfertig zu machen oder gar einen eigenen Wald besitzt. Ein weiterer Pluspunkt für einen Ofen ist die Unabhängigkeit von technischen Widrigkeiten.

Ein Stromausfall, wie sie ja immer mal wieder vorkommen, legt auch eine Zentralheizung lahm, denn ohne Strom funktionieren weder die Steuerung noch die Wasserpumpen. Ein Holzofen hingegen funktioniert immer und zur Not lässt sich darauf zumindest Tee kochen.

Wichtig ist es, beim Kauf auf Qualität zu achten. Holzöfen gibt es zwar im Baumarkt schon für ein paar Hundert Euro, aber die lassen rein technisch arg zu wünschen übrig. Oft erfüllen sie die immer strenger werdenden Emissionsauflagen nicht oder nur mit Mühe oder sie verwerten das Brennholz nicht optimal. Einige geben auch mitten im Winter ihren Geist auf, weil sie minderwertig verarbeitet sind.

Gute Öfen kosten halt ihr Geld, dafür hat man sie auch ein Leben lang. Einen ersten Überblick über Bauformen und Preise bietet das Web, Onlineshops wie https://www.unidomo.eu/kaminofen/ listen alle gängigen Hersteller. Wer sich nicht sicher ist, der ist mit dem Gang in ein Fachgeschäft gut beraten und auch der örtliche Kaminkehrer sollte in die Planung mit einbezogen werden.

Die technischen Voraussetzungen für so einen Ofen müssen natürlich gegeben sein, zumindest einen freien Kaminzug braucht es dafür. Wobei es mit den Ethanolkaminen auch Möglichkeiten gibt, ganz ohne Kamin zumindest so etwas ähnliches wie einen Holzofen zu betreiben.


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