Hightech im Fahrradkeller

Radfahren hält fit, das wissen mittlerweile alle. Auch wenn es nicht alle praktizieren, so viel bequemer ist der Weg zur Arbeit doch mit dem Auto. Selbst im Stau ist es immer noch angenehmer im warmen, musikdurchfluteten Wageninnern zu sitzen, als draussen durch den Regen zu strampeln.

Wobei das strampeln an sich offenbar weniger wird, denn die sog. E-Bikes sind im Vormarsch. Elektrisch angetriebene Fahrräder, oder zumindest solche die die Muskelkraft elektrisch verstärken. Eigentlich für ältere Menschen entwickelt, die nicht mehr die Kraft für weite Strecken mit dem herkömmlichen Rad haben, erfreuen sie sich mittlerweile in fast allen Altersklassen steigender Beliebtheit.

Nicht nur dass sie weniger Anstrengung erfordern, auch die erreichbaren Geschwindigkeiten sind höher und es muss natürlich kein Führerschein oder Ähnliches gemacht werden. Wirklich teuer sind diese Räder auch nicht mehr, vielleicht entsteht daraus doch noch eine annehmbare Alternative zum Auto?

Einen Nachteil haben diese Dinger allerdings, sie brauchen ab und zu eine Steckdose, denn der Akku lädt sich ja nicht von alleine. Ist man glücklicher Besitzer eines eigenen Hauses mit Garage, ist das kein wirkliches Problem. Dort gibt es sicher eine Steckdose und mehr braucht es ja nicht.

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses haben es da oft schwerer. Steckdosen in Tiefgaragen und Kellerabteilen sind selten. Zwar lassen sich Stromleitungen praktisch überall hin verlegen, aber speziell in Tiefgaragen wäre noch zu verhindern, dass der Nachbar die Steckdose nutzt. Und wenn gar keine Garage vorhanden ist, sieht es ohnehin schlecht aus.

Wobei es durchaus technische Lösungen gibt, die gar nicht so teuer sind. So gibt es Anbieter, die Fahrradgaragen mit integriertem Stromanschluss anbieten, oder Stahlschränke mit mehreren abschließbaren Fächern, die jeweils einen Anschluss beinhalten.

Solche Systeme können auch im Hinterhof eines Stadthauses aufgestellt werden, ohne dass großer Aufwand erforderlich wäre. Schließfachanlagen mit Elektoanschluss wären auch für Universitäten oder Firmen denkbar, so bekäme jeder Mitarbeiter seine eigene Fahrradladestation. Auch auf P&R Parkplätzen wären solche Systeme denkbar.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem hilft wie immer das Web weiter. Ein Hersteller solcher Systeme ist beispielsweise www.ziegler-metall.de. Dort bekommt man schnell einen Eindruck davon, was alles möglich ist und bereits als Fertiglösung angeboten wird.

Wer damit aber wirklich umweltfreundlich unterwegs sein möchte, der muss noch den richtigen Stromanbieter wählen. Die E-Werke Schönau beispielsweise (www.ews-schoenau.de), einen der ersten reinen Ökostromanbieter Deutschlands. Denn was nützt und der Strom, wenn er aus den (zudem viel zu teuren) Atomkraftwerken stammt.


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