Spielgeräte für Kinder selberbauen?

Es ist Anfang Dezember, der erste Schnee liegt im Garten und das letzte woran man gerade denkt, ist der Garten? Weit gefehlt, denn wer ein richtiger Gartenbesitzer ist, der weiß „Nach der Saison ist vor der Saison“.

Das gilt für die Pflanzen des Gartens ebenso, wie für den Kompost, den Boden und die Beetplanung fürs Frühjahr. Auch die lieben Kleinen müssen bedacht werden, denn leben Kinder im Haus, sehen die den Garten in erster Linie als Spielplatz an.

So ein Spielplatz braucht Spielgeräte, welches Kind ist nicht begeistert von einer eigenen Schaukel oder einer eigene Rutsche. Die lassen sich bei einschlägigen Herstellern oder im Baumarkt käuflich erwerben. Zumindest in einer gartengerecht kleinen Grundausführung.

Aber ein echter Heimwerker gibt sich mit der Standardlösung kaum zufrieden. Während die Kinder noch von einer Rutsche träumen, schwebt dem ambitionierten Bastler schon ein mehrstöckiges Klettergerüst mit Hängebrücke und Powerrutsche vor. Vielleicht noch in Kombination mit einer Sonnenterrasse für die Eltern oder gleich einer Rutschverbindung vom ersten Stock in den Garten hinunter.

Alles an sich kein Problem, wenn der Platz dafür da ist und die handwerklichen Fähigkeiten es zulassen. Letztere sind im Falle von Kinderspielgeräten immens wichtig, denn es geht ja nicht nur darum, dass diese gut aussehen, sie müssen vor allem sicher sein.

Tobende Kinder in großer Zahl dürfen bei der statischen Planung solcher Geräte keinesfalls unterschätzt werden und so mancher Erwachsene wird es sich auch nicht nehmen lassen, das Gerät ausgiebig zu testen.

Man muss also schon wissen was man tut. Wer so etwas noch nie gebaut hat, der findet im Netz Anleitungen dafür und nicht zuletzt kann man sich die Bauweise auch auf großen Spielplätzen abschauen.

Das Material für solche Bauaktionen findet sich größtenteils im Baumarkt oder im Baustoffhandel. Holzbalken und Bretter, Platten und Verbinder gibt es dort Zuhauf. Schwierig wird es bei komplexeren Projekte mit der Verfügbarkeit der passenden Beschläge, Schrauben und Bolzen, das Sortiment in den Baumärkten deckt Sonderwünsche oft nicht ab.

Ab einer gewissen Komplexität des Bauprojektes lohnt sich dann vielleicht doch der Gang zum Fachanbieter und wenns nur der Tischler im Ort ist. Aber der hat Zugang zu Materialien die es im Baumarkt eben nicht gibt, zu Rundhölzern in großen Durchmessern, speziellen Beschlägen und z.B. Sonderschrauben bei alstertaler.de. Dort bekommt man zur Not sogar Sonderanfertigungen, wobei das bei der verfügbaren Auswahl wohl eher selten nötig sein dürfte.

Wichtig ist bei so einem Bauprojekt, seine eigenen Grenzen genau zu kennen und nur das selber zu machen, was man auch sicher kann.


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