Die Matratze – eine Wissenschaft für sich?

Kaum ein Einrichtungsgegenstand wird so kontrovers diskutiert wie die Matratze. Die einen schwören auf die Unterlage, die sie seit 20 Jahren verwenden, die anderen brauchen alle paar Jahre eine neue hochmoderne, wieder andere sind sowieso Fans von Wasserbetten.

Sicher scheint nur zu sein, dass jeder Mensch andere Vorlieben hat und eine für ihn exakt passende Matratze benötigt. Das dürfte auch der Grund für die riesige Vielfalt an Bauformen und Materialien sein, die am Markt angeboten werden. Und es kommen laufend neue Varianten dazu.

Während es in früheren Zeiten Naturmaterialien wie Stroh, Rosshaar und später Baumwolle und Wolle waren, aus denen man sich die Bettstatt zusammenstellte, gibt es heute Hunderte von Materialien und Materialkombinationen.

Der Klassiker ist immer noch die Federkernmatratze, in der Regel mit Taschenfederkern. Bei dieser Bauform ist jede einzelne Feder in eine Stoff- oder Flieshülle eingenäht. Das Material der Federn sollte hier aber Kunststoff sein, Metallfedern haben aus Sicht der Baubiologie Nachteile. Beispielsweise wirken sie wie Antennen und leiten eventuell vorhandene elektrische und elektromagnetische Störfelder in den menschlichen Körper weiter.

Wer keinen Federkern haben möchte, der findet zahllose Bauformen aus Kaltschaum oder Latex. Wobei sich diese wiederum in unglaublich viele Varianten unterteilen. Nahezu jeder Hersteller verwendet seine eigenen Bauformen und Materialien, kombiniert mit Stoff, Flies, natürlichen und künstlichen Fasern und teilweise auch Kunststoffteilen.

Preislich ist fast alles drin, von der Billigmatratze aus dem Restpostenmarkt für wenige Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro teuren Hightechunterlagen aus dem Spezialgeschäft. Manche Hersteller bieten sogar Sonderanfertigungen an, die noch präziser auf den Körper abgestimmt sind als ein Modell von der Stange.

Wichtig aus Sicht der Baubiologie und auch des Feng Shui ist die Verwendung möglichst natürlicher Materialien um die Schadstoffbelastung gering zu halten. Für den Laien ist es allerdings schwer, die vielen Siegel und Versprechen der Hersteller zu überblicken. Ein gutes Fachgeschäft oder ein solider Onlineshop sollte da aber Hilfestellung geben können.

Ansonsten lohnt sich auch die Anfrage an einen Baubiologen oder die Recherche im Internet. Eine kurze aber sehr gute Übersicht über die verschiedenen Matratzenarten gibt es im Web unter www.betten-preiswert.de/Matratzen:::81.html. Da kann man sich schon mal vorab informieren, die Entscheidung muss dann der Test im Laden bringen. Wer online bestellt, sollte darauf achten, die Matratze einige Zeit testen zu können. Die meisten Shops bieten das ohnehin schon an.

Denn das letzte Wort in Sachen Matratze hat sowieso immer der Rücken, oder der Nacken …


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