Haus- und Gartengestaltung mit Zierkies

Wer sein Haus clever plant, sollte natürlich auch gleich die Außenanlage mit einbeziehen, denn eine vorausschauende Gartenplanung erspart viel Arbeit, macht aber viel Freude. Es dauert einige Zeit, bis das Grundstück rund um einen Neubau wie ein richtiger Garten aussieht, allerdings wird es auch nie wieder so einfach sein, ein Gartenkonzept harmonisch in die Tat umzusetzen.

Ein Stück Bauland ist aus gärtnerischer Sicht immer auch ein Stück Neuland, und dieses gilt es zu erobern!

Besonders im Trend liegt der naturnahe Garten, und das hat viele Vorteile für Hausbesitzer. Im naturnahen Garten wird teilweise biologisch gewirtschaftet, aber eben auch so, dass der Garten sich – erst einmal angelegt – quasi selbst erhält und der Hobbygärtner nur noch pflegend und unterstützend eingreifen muss. So bleibt genügend Zeit, die schönsten Stunden des Tages draußen zu genießen, und das ist schließlich für viele Bauherren eines der wichtigsten Argumente für ein Eigenheim mit Garten.

Das Konzept eines naturnahen Gartens sieht vor, dass es lebhaft grünen und blühen darf, allerdings im Sinne einer gezähmten Natur – denn schließlich möchte man sich an seinem Garten erfreuen, anstatt auf ein Feld voller Brennnesseln zu blicken.

Zierkies ist dafür ein hervorragendes Material, denn er ist ein natürliches Element im Garten, verhindert aber, dass Unkraut sich breit macht und zu ständig neuer Arbeit führt. Einmal richtig angelegt, hält ein Beet mit Zierkies viele Jahre lang, bietet vielen Pflanzen optimale Bedingungen und sieht dabei auch noch wunderschön und natürlich aus, denn das Zierkies-Beet ist ja der Nachbau eines natürlichen Lebensraums.

Bei der Auswahl der Steine hat man wirklich die Qual der Wahl, denn es gibt Zierkies in vielen verschiedenen Farben, Gesteinsarten und Größen. Vom Bergkristall bis zum grün oder blau schimmernden Quarzit-Kies ist wirklich alles im Angebot, was in der Welt der Steine Rang und Namen hat und wer möchte, kann auch einzelne Kies-Sorten mischen wie ein Maler die Farben auf seiner Palette mischt – mit Kies lassen sich also erstaunliche Effekte erzielen.

Beim Anlegen des Beetes darf man natürlich nicht vergessen, dass die Erdhöhe unter der geplanten fertigen Höhe des Beetes liegen muss, sieben bis zehn Zentimeter sind ideal. Je nach Grundstück koffert man den Boden dafür ein wenig aus, oder man baut „nach oben“, etwa, um eine Hanglage terrassenförmig zu strukturieren. Unterhalb der Kieselschicht muss unbedingt ein Gartenvlies verlegt werden, und hier sollte man tatsächlich nicht sparen.

Um ein gesundes Wachstum der Bepflanzung zu gewährleisten, muss das Vlies luft- und wasserdurchlässig sein, ist es aber von minderer Qualität, wird es sich spätestens nach einem Jahr schon auflösen und in Fetzen durch den Garten wehen. Das Vlies wird kreuzförmig eingeschnitten und mit Pflanzen bestückt, dann können die Kiesel und dekorative Findlinge auf dem Beet verteilt werden – fertig ist ein wunderschönes, aber extrem pflegeleichtes Arrangement!

Die nötigen Infos und Bezugsquellen finden sich im Web, www.kurz-natursteine.de bietet beispielsweise einen guten Überblick.


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