Das Hauswasserwerk

Wenn wir in Wohnung oder Haus Wasser benötigen, drehen wir den Wasserhahn auf und es kommt geflossen. Kalt oder warm regulieren wir über den Mischhebel, alles ganz einfach. Wie das Wasser dorthin gelangt interessiert uns normalerweise wenig.

In der Großstadt muss es das auch nicht, das Haus ist an die städtische Wasserversorgung angeschlossen und die stellt den nötigen Wasserdruck zur Verfügung. Der entsteht entweder durch das natürliche Gefälle von der Entnahmestele zum Verbraucher wie das beispielsweise in München der Fall ist, oder es gibt irgendwo einen Wasserturm.

Wohnt man außerhalb der großen Orte kann das aber ganz anders aussehen, manchmal gibt es dort keinen öffentlichen Wasseranschluss oder es wird gar keiner gewünscht. Viele abgelegene Höfe oder Häuser beziehen ihr Trink- und Brauchwasser nämlich über den eigenen Brunnen, was durchaus Vorteile hat.

Zum einen ist man unabhängig und zum anderen ist frisches Brunnenwasser im Klassen besser als Stadtwasser das durch kilometerlange Rohre geflossen ist. Immer häufiger werden Brunnen aber auch zusätzlich zum Wassernetz angelegt um den Garten mit günstigerem Grundwasser zu versorgen.

Wozu auch immer das Brunnenwasser benutzt werden soll, es muss erst einmal aus der Erde heraus und in die Leitung hinein. Dazu wird eine elektrische Pumpe benutzt, aber nicht irgendeine, sondern ein sog. Hauswasserwerk. Denn neben dem reinen Pumpen muss so eine Anlage auch einen gleichbleibenden Druck in der Leitung erzeugen, oft gibt es noch ein Reservoir und vollautomatisch muss die Anlage auch laufen.

Denn jedes Mal vor der Wasserentnahme die Pumpe anzuschalten wäre doch arg aufwändig. So gibt es auf dem Markt jede Menge verschiedener Anlagen die das automatisch steuern. Wer einen schnellen Überblick haben möchte, der findet im Netz fast alle Hauswasserwerke im Preisvergleich.

Solche Hauswasserwerke gibt es in allen Preisklassen und in verschiedenen Ausführungen. Die Günstigsten sind wohl die Überflurpumpen, also Pumpen die über der Erde stehen und das Wasser von unten ansaugen. Deutlich leiser und auch wartungsärmer sind Tauchpumpen die direkt unter dem Grundwasserspiegel im Brunnenrohr sitzen. Diese Pumpen sind allerdings teurer.

Welche Anlage in Frage kommt, hängt von der Art der Nutzung und der benötigten Wassermenge ab. Für den gelegentlichen Gebrauch im Garten tut es sicher ein günstiges Gerät. Soll das ganze Haus mit Trinkwasser versorgt werden, darf gerne tiefer in die Tasche gegriffen werden.


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