Der Strom im Haus

Elektrizität ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und fester Bestandteil einer jeden Hausplanung. Viel zu oft wird damit aber recht sorglos umgegangen, klar Strom ist billig und die Installation fällt auch nicht so sehr ins Gewicht.

Da werden dann mal eben möglichst viele Wände mit möglichst vielen Steckdosen zugepflastert, weiß man ja schließlich nie ob man sie nicht irgendwann braucht und die Kabel verschwinden ja eh in der Wand.

Alles andere wird irgendwie automatisiert, gigantische Bussysteme werden verlegt und alles kann nicht nur ferngesteuert, sondern auch noch über das Internet aus dem Urlaub heraus geschalten und überwacht werden. Alles schön und gut, nette Spielerei, aber was nicht in der Wand verschwindet sind die elektrischen und elektromagnetischen Felder die jeder stromdurchflossene Leiter nun mal um sich herum aufbaut.

Gemeinhin fasst man diese Felder, zusammen mit Funkwellen aller Art zum Begriff des Elektrosmog zusammen. So entstehen in „modernen“ Häusern schnell Feldstärken die jedem Baubiologen sofort die Haare zu Berge stehen lassen und die meisten Hausbesitzer wissen offenbar nicht nicht einmal wovon die Rede ist, spricht man das Thema an.

Auch der Stromverbrauch moderner Häuser steigt oft ins unermessliche, aber wieso auch nicht, man hat zwar den obligatorischen „Atomkraft nein Danke“-Aufkleber an der Stoßstange, aber selber kauft man den billigen Strom natürlich schon. Dank Seiten wie https://www.stromvergleich.net/ ist es auch leicht den billigsten Anbieter zu finden.

Und wer dann noch zu viel zahlt, der setzt sich halt eine Photovoltaikanlage aufs Dach. An sich eine tolle und in Grenzen sogar ökologische Sache (Die Produktion der Zellen sollte man in die Ökobilanz aber einrechnen), aber wider eine Quelle des Elektrosmog und gerade bei Schlafzimmern unterm Dach die dann direkt unter dieser Anlage liegen ein nicht geringes Gesundheitsrisiko.

Möchte man auf die moderne Technik nicht verzichten, hilft in den meisten Fällen nur eine rigorose Abschirmung der kompletten Hausinstallation und natürlich der Verzicht auf Funkübertragung jeglicher Art, ob nun per normalem Funk oder übers Handy. Der Gang zum Baubiologen ist in so einem Fall aber ratsam, denn nicht alles kann abgeschirmt werden und nicht überall ist das sinnvoll.

Ansonsten ist auch in Sachen Strom weniger manchmal mehr, vielleicht braucht nicht jedes Kind einen eigenen Fernseher und ein halbes Dutzend Spielekonsolen und vielleicht muss der Familien-PC auch nicht rund um die Uhr laufen.


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