Die Gebäudeversicherung

Da kann das Feng Shui noch so gut sein, die geomantische Situation perfekt und das Haus bestens durchdacht. Passieren kann dennoch etwas mit dem neuen oder alten Haus. Brände brechen aus, Wasserleitungen werden undicht, Hagel schlägt die Dachfenster ein oder der Sturm fegt das Dach weg.

Dagegen ist man meistens recht machtlos, aber zumindest hierzulande kann man sein Zuhause mit einer Gebäudeversicherung schützen. Diese Versicherung nennt sich entweder Gebäudeversicherung oder Wohngebäudeversicherung, was sie alles abdeckt ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich, auch kommt es natürlich darauf an, was der Eigentümer mitversichern möchte und was nicht.

Soll das Gartenhaus mitversichert werden oder eventuell sogar Zubehör und Gerätschaften, wirkt sich das auf den Vertrag aus. Auch weitere Schadensursachen können mit aufgenommen werden, Schäden durch Hochwasser beispielsweise, was natürlich nur in gefährdeten Gebieten Sinn macht.

In München ist das eher nicht erforderlich, die Isar müsste schon sehr hoch steigen um ernsthafte Schäden zu verursachen. Anders sieht es beispielsweise mit dem Einschuss von Überspannungsschäden aus, die durch Blitzschlag an Klingelanlage oder Heizung entstehen können.

Oft sind in den Finanzierungsbedingungen der Banken sogar spezielle Absicherungen gefordert, eine Absicherung gegen Brandschäden beispielsweise um den Gegenwert des Darlehens abzusichern.

Die Wahl der Versicherung steht dem Eigentümer grundsätzlich frei, er kann den Versicherer wählen, der gerade die günstigsten Konditionen anbietet. Das Kleingedruckte sollte aber genauestens studiert werden, oftmals schränken die günstigsten Anbieter ihre Leistungen an Stellen ein, auf die man erst im Schadensfall aufmerksam wird. Nur dann ist es zu spät.

Die Summe, die im Schadensfall ausgezahlt wird, orientiert sich an den entstandenen Schäden. Ist das Haus komplett zerstört, wird zunächst der Zeitwert des Gebäudes ausbezahlt. Erst wenn ein neues Haus erstellt wird, folgt die Differenz von Zeitwert zu Wiederaufbausumme.

Das setzt natürlich voraus, dass die Versicherungssumme ausreichend hoch angesetzt war, dafür ist der Versicherungsnehmer selbst verantwortlich.

Wie hoch die Versicherungsprämie letzten Endes ist, hängt natürlich nicht nur von der Versicherungssumme ab, sondern auch von der Bauart des Gebäudes, speziell der Beschaffenheit des Daches und vom Standort. Die Versicherung gegen Hochwasser ist verständlicherweise in Hochwassergebieten teurer als in höheren Lagen.


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