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Das Wasserbett

Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Kauf eines Wasserbettes. Aufgrund der fehlenden Druckpunkte und der integrierten Heizung bietet die mit Flüssigkeit gefüllte Matratze einen besonders hohen Komfort.

In der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Betten kann man ein Wasserbett online kaufen oder im Fachgeschäft käuflich erwerben. Welche verschiedenen Bauarten derzeit im Handel erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile die modernen Unterlagen mit sich bringen und wie sich die Deckenbelastung im Einzelnen verhält, erfahren Sie hier.

Die Bauarten

Derzeit sind sechs verschiedene Bauarten auf dem Markt erhältlich. Während die Softside-Wassermatratze in einer thermoisolierenden Schaumstoffwanne liegt, die in jedes Bett eingebaut werden oder frei stehen kann, wird das Hardside-Wasserbett durch einen stabilen Möbelrahmen ringsherum gehalten.

Weiter gibt es noch das Masterpiece-Wasserbett, das durch einen gepolsterten Möbelrahmen gehalten wird und die beiden Eigenschaften der beiden erstgenannten Varianten vereint, sowie das Niveau-Wasserbett, das durch seinen Ausgleichstank für unterschiedliche schwere Menschen besonders gut geeignet ist. Ebenso gibt es das Leichtgewicht-Wasserbett, das durch seine geringe Füllhöhe auch als Auflage für konventionelle Matratzen genutzt wird sowie das in der Höhe verstellbare Wasserbett, das über einen beweglichem Kopf- und Fußteil verfügt.

Die Vor- und Nachteile

Zu den absoluten Vorteilen des Wasserbetts zählt der hohe Liegekomfort, der durch die fehlenden Druckpunkte gegeben ist. Weiter kann die Matratze durch die integrierte Heizung auf eine gewünschte Temperatur eingestellt werden, sodass kalte Füße nie wieder ein Problem sein werden. Darüber hinaus soll die Wärme die Einschlafzeit verkürzen und die Tiefschlafphase verlängern. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die vorherrschende Hygiene der mit Flüssigkeit gefüllten Matratzen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen bleiben Staub, Körpersalze und Hautschuppen auf der Oberfläche des Bettes liegen und werden durch den Wechsel des Bettbezuges automatisch entfernt, sodass Allergiker in Ruhe schlafen können. Zu guter Letzt ist das Wasserbett für schwergewichtige Menschen eine praktische Alternative, da nur die Matratzenhöhe verstärkt werden muss, der Liegekomfort jedoch der gleiche bleibt, da das Wasser kaum nachgibt. Zu den deutlichen Nachteilen von Wasserbetten zählen die erhöhten Stromkosten durch die integrierte Heizung.

Darüber hinaus ist der Transport oder das Verrücken der mit Flüssigkeit gefüllten Matratzen deutlich komplizierter und zeitaufwendiger, als bei einer normalen Matratze. Generell übersteigen die Anschaffungskosten bei Weitem die Preise von klassischen Betten, die wesentlich günstiger sind.

Die Deckenlast

Aufgrund der vielen Liter Wasser stellen sich viele Käufer zurecht die Frage, wie schwer ein Wasserbett in voller Montur tatsächlich werden kann und ob der Boden bzw. die Decke dem Gewicht überhaupt standhalten kann. Normalerweise kann man die verschiedenen Modelle ohne Probleme in jeder Wohnung aufbauen, da die entsprechenden DIN-Normen für die Lastaufnahme einer Decke greifen. Nur in besonders alten Fachwerkhäusern mit niedrigen Decken und Ausfachungen aus einem Stroh-Lehm-Gemisch sollte man auf die Anschaffung eines Wasserbettes verzichten.


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