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Kaminöfen und Feuer aus Sicht des Feng Shui

brennholzMit stetig steigenden Energiepreisen steigt auch die Beliebtheit von Holzöfen aller Art, während man in den letzten Jahrzehnten alles daran gesetzt hatte, sie zu vermeiden. Öl, Gas und Strom waren billig und bequem, in alten Häusern mauerte man die Kamine zu, in neueren gab es schon gar keine mehr.

Sehr zum Leidwesen derer, die jetzt auf der Suche nach einer Wohnung mit Kaminzug für einen Holzofen sind. Neubauten, zumindest im Bereich der Einfamilienhäuser besitzen Heute zum Glück wieder mindestens einen zusätzlichen Kamin, denn der Traum vom Holzofen im Wohnzimmer ist nicht mehr nur romantisch sondern auch finanziell lohnend.

Aber wie ist das nun aus Sicht des Feng Shui? Feuer ist eine starke Wandlungsphase und sollte schließlich mit Bedacht eingesetzt werden. Zumal Kamine und Öfen oft im Zentrum eines Hauses stehen und sich somit auf das komplette Gebäude auswirken und nicht nur auf einzelne Räume.

Aufschluss darüber, ob offenes Feuer (auch Öfen mit Tür gehören dazu) an einem Platz innerhalb des Grundrisses möglich ist oder nicht, gibt die Berechnung der „fliegenden Sterne“. Aus ihr lässt sich ableiten, welche Auswirkungen das Feuer auf den Standort und den Rest des Hauses haben wird.

Dabei gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten. Der Kamin kann sich völlig neutral in die Situation einfügen und nahezu keine Wirkung haben. Er kann an seinem Platz nützlich sein, weil die Wandlungsphase Feuer dort entweder fehlt oder sich zumindest Positiv auswirkt. Oder er kann schaden, weil das Feuer dort Probleme verursacht oder einfach nur überhandnimmt.

Die Beurteilung sollte man dabei unbedingt einem Fachmann überlassen, denn gerade Feuer ist eine sehr starke Wandlungsphase, die so manche Überraschung bereithält. Auch wenn man sich die Methode der fliegenden Sterne vielleicht aus einem Buch angeeignet hat, ergeben sich doch in der Praxis immer wieder Ausnahmesituationen, die man als Laie eben nicht beurteilen kann.

Einen einmal gesetzten Kamin oder gar einen Kachelofen kann man auch später nicht einfach wieder entfernen oder an eine andere Stelle setzen. Seine Position will also gut geplant sein. Zudem ist es fast unmöglich echtes Feuer durch den Einsatz anderer Wandlungsphasen zu neutralisieren.

Wer nach wie vor nicht die Möglichkeit hat, einen Kaminofen zu installieren, der sollte zumindest genau schauen, wo er seinen Brennstoff günstig herbekommt. Nicht nur beim Strom gibt es inzwischen zahllose Anbieter, sondern auch beim Gas, Webportale wie www.gastarife-check.de helfen den Überblick zu behalten.

Eine weitere Alternative sind Ethanolkamine, die keinen Abzug benötigen, weil bei der Verbrennung von Ethanol (der allbekannte Trinkalkohol) nur Wasserdampf und CO2 entsteht. Diese Öfen sorgen allerdings immer wieder mal für Schlagzeilen, wenn verantwortungslose Benutzer den falschen Brennstoff verwenden oder mit der Bedienung nicht klar kommen.


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