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Eine Mietwohnung finden mit Feng Shui – nicht leicht!

wohnungen-ballungsraum-immobilienDie Leser dieser Seite wissen ja bereits recht viel über die Vorgehensweise, mittels der Raumpsychologie Feng Shui eine geeignete Immobilie zu finden. Vor Kauf oder Anmietung eines Objekts sollten zumindest einige rudimentäre Berechnungen angestellt werden, um herauszufinden ob es prinzipiell geeignet ist oder nicht.

Die Grundrisspläne sollte man dazu haben, das Baujahr und die genauen Himmelsrichtungen, gemessen mit dem Lo Pan. Darauf lässt sich die Methode der fliegenden Sterne anwenden, die absolute Basis wenn es um die Beurteilung gebauter Strukturen geht.

So weit ist das also klar und ein Feng Shui Berater wird in den meisten Fällen so vorgehen. Zumindest wenn man eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte und im Vorfeld genug Zeit hat die Analyse durchzuführen.

Etwas schwieriger gestaltet sich die Sache, möchte man in einem Ballungsraum wie beispielsweise München eine Wohnung mieten. Kommt man hier zur Besichtigung, kann es einem passieren, dass man Schlange stehen muss um das Objekt überhaupt betreten zu können.

Je günstiger die Wohnung ist, desto mehr Leute wollen sie haben, sofern man in München überhaupt von günstig sprechen kann. Bei der Zusage ist dann Schnelligkeit gefragt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst – dieser Spruch trifft hier mehr als zu.

Den Makler in so einem Fall nach dem Grundriss und dem Baujahr zu fragen oder eine Kompassmessung mit anschließender Berechnung durchzuführen sorgt da allenfalls für Belustigung der anderen Interessenten.

Bis man herausgefunden hat, ob die Wohnung passt, ist sie längst vergeben. Wenn man es überhaupt herausfindet, denn Grundrisspläne sind für manche Makler offenbar ein Fremdwort.

In einem solchen Fall hilft nur Improvisation um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen. Die folgend beschriebene Vorgehensweise funktioniert – mit situationsbedingten Abwandlungen – recht gut.

1. Schon beim ersten Telefonat mit dem Makler oder Vermieter so viele Informationen herauskitzeln wie möglich. Die genaue Adresse erhält man ohnehin, vielleicht lässt sich das Baujahr oder zumindest der ungefähre Zeitpunkt herausfinden. Oder man bekommt den Kontakt zu einem Mieter, der schon lange dort wohnt und etwas darüber weiß. Gerade in den älteren Mietshäusern Münchens findet man oft solche Leute.

2. Mittels Google-Earth die Himmelsrichtungen des Hauses bestimmen. In Ballungsräumen sind die Aufnahmen meist scharf genug dafür. Aber Vorsicht! Die Deklination muss in diesem Fall mit eingerechnet werden.

3. Bei einem Besuch vor Ort, natürlich vor der offiziellen Besichtigung lässt sich nicht nur die Umgebung abchecken und vielleicht ein Mieter interviewen sondern auch der ungefähre Umriss der Wohnung ermitteln. Die meisten Mietshäuser sind schließlich nach dem gleichen Schema aufgebaut. In der Mitte das Treppenhaus und rechts bzw. links davon die Wohnungen.

Mit diesen Daten lässt sich schon eine grobe Analyse anfertigen. Kennt man das Baujahr nicht, so lassen sich die meisten Häuser aufgrund ihrer Bauweise abschätzen. Ist man dann immer noch nicht in der Lage eine bestimmte Bauperiode festzulegen, berechnet man eben mehrere.

Mit diesen groben Berechnungen hat man dann bei der Besichtigung schon die Möglichkeit herauszufinden, welche Räume in welchen Bereichen liegen und ob das Objekt geeignet sein könnte oder nicht.

Eine exakte Analyse ergibt das zwar nicht, aber es ist besser als gar nichts und oft genug der einzige Weg zum Ziel. Wobei natürlich gilt: Je höher die Miete, desto weniger Interessenten gibt es und desto kooperativer zeigen sich die Makler.

Roland Steiner
Erfahrener Wohnungssucher in München


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