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Stadt, Land, Wohnungssuche

Fest entschlossen, nach einer neuer Wohnung Ausschau zu halten, stellt sich am Anfang immer erst einmal die Frage nach dem Standort. Was hat einen am bisherigen Wohnort gestört, was möchte man auf keinen Fall missen, wie weit darf der Arbeitsweg sein und kann man im Zweifel besser mit Straßenlärm oder frühen Ladenschlusszeiten leben? Hier haben wir einmal die Fragen zusammengestellt, die man sich vor der Wahl des Wohnungsortes stellen sollte.

Jeder sucht wohl zunächst einmal nach dem Gesamtpaket: Eine schöne, große Wohnung mit vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten und einem großen Freizeitangebot in der Nähe, die jedoch nicht von Straßenlärm umgeben ist und am besten auch die Möglichkeit bietet, schnell in der Natur ein bisschen Ruhe zu finden. Doch leider ist es ziemlich sicher, eine solche Wohnung zu finden, die all diese Mehrwerte auf Anhieb bietet.

Wer bei Immonet die ganze Palette der Zusatzoptionen ankreuzt, wird wohl nicht auf Anhieb fündig werden, weshalb man seine Ansprüche zu Beginn der Wohnungssuche nicht gleich derart einschränken sollte. An irgendeiner Ecke muss man immer Abstriche machen, deswegen sollte man zunächst eher offen auf immonet.de klicken oder an die Wohnungsanzeigen in der Zeitung gehen.

Stadtmensch oder Landratte?

Um für sich die Entscheidung zu treffen, ob man auf längere Sicht wohl eher in der Stadt oder auf dem Land glücklich wird, sollte man sich am besten erst einmal ehrlich nach seinen täglichen Bedürfnissen und Handlungsabläufen fragen. Wer sein Fahrrad bei einem Platten immer gleich zur Reparatur bringt anstatt einmal selbst Hand anzulegen, den Kopf am besten im Trubel der Nachtclubs und nicht beim Waldspaziergang frei kriegt sowie lieber auf ein konstant anonymes Nebeneinander, als auf einen kontinuierlichen nachbarschaftlichen Austausch setzt, der wird vermutlich auf dem Land nicht glücklich werden, so gerne er auch Tomaten pflanzt, hegt und pflegt.

Die tatsächlichen, alltäglichen Angewohnheiten geben einem so manches Mal ehrlicher darüber Auskunft, was für ein Typ man ist, als das Bild, welches man sich schnell einmal selbst im Kopf zurechtrückt.

Ein Probelauf

Wer glaubt, sich verändern zu wollen und Pläne schmiedet, von der Stadt aufs Land oder umgekehrt zu ziehen, sollte möglichst vorher einmal den Testdurchgang laufen lassen. Wer vor der Ortswahl schon den ein oder anderen Spaziergang durch die Umgebung gemacht hat, vielleicht beim Restaurant um die Ecke gespeist hat sowie einen Testeinkauf im Supermarkt getätigt hat, weiß deutlich besser, ob ihm die Gegend liegt.

Das hilft auch dabei, wenn man vermeiden möchte, dass man erst nach dem Einzug feststellt, dass einen halben Block weiter eine Kirche steht, die jeden Sonntagmorgen um halb zehn die Glocken schwingen lässt oder sich hinter den bunten Gardinen im Nachbarhaus keine farbenfrohe Privatwohnung sondern ein ganzer Kindergarten versteckt. Deshalb sollte man sich den Wohnort in spe vor der Entscheidung auf jeden Fall lieber einmal mehr als weniger anschauen und zwar wenn möglich an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeitpunkten.

Nur so kann man sich ein realistisches Bild von den vorherrschenden Umständen machen, sich gegenüber bösen Überraschungen einigermaßen absichern und sich seiner Wahl auch wirklich sicher sein.


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