Äther, Qi und Lebenskraft – Teil 5

Die Erfassung der Feinstofflichkeit in Feng Shui und Geomantie
Teil 1 – Elektrosmog und Planetenkräfte

Die Elektrifizierung ist eine Erscheinung der letzten hundert Jahre. Ihr Einfluss auf das Qipotenzial eines Ortes kann darum in den klassischen Lehren des Feng Shui nicht gefunden werden.

Elektromagnetismus und Äther haben jedoch auf das Engste mit einander zu tun. Sie bedingen sich quasi wechselseitig. Wie Albert Einstein 1895 schrieb: “Der elektrische Strom setzt bei seinem Entstehen den umliegenden Äther in irgendeine, bisher ihrem Wesen nach noch nicht sicher bestimmte, momentane Bewegung.”

In der modernen Physik erscheinen die elektromagnetische Welle und der Ätherwirbel nur als zwei Seiten der gleichen Medaille. Darum entspricht die Aussage Albert Einsteins absolut unseren praktischen Erfahrungen: Elektrosmog “erregt” sozusagen das örtliche Ätherfeld aufs höchste. Der Äther überträgt diese “Erregung” unmittelbar auf unsere Gefühls- und Bewusstseinsebene.

Diese Beeinflussung ist sowohl auf der magnetischen und elektrischen Ebene der Niederfrequenz (Hausstrom, Bahnstrom), als auch im hochfrequenten Bereich (Mobilfunk) feststellbar. Auch hier können radiästhetische Techniken helfen, örtliche Verhältnisse zu beschreiben.

Weitere ätherische Kräfte

Über die 4-Elemente-Äther hinaus, kennt die europäische Geomantie eine Reihe anderer feinstofflicher Kräfte. Wie das Feng Shui die Einteilung in Yin und Yang, aber auch die 5 Wandlungsphasen und ihr jeweiliges Qipotenzial kennt, so gibt es auch in der geomantischen Betrachtung verschiedenste Blickwinkel der Ätheranalyse. Eine weitere Unterteilung ist so z.B. Die Betrachtung der klassischen 7 Planetenäther: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn.

Unser Sonnensystem ist ein kosmischer Tanz verschiedenster archetypischer Seelenkräfte. In der Astrologie wird der persönliche Einfluß dieser Archetypen seit tausenden von Jahren beschrieben. Doch der Klang und der Tanz der Bewegung dieser himmlischen Körper durchdringt unseren Raum vollständig und entfaltet seine Wirkung bis in die Dichte der Materie hinein.

In Metallen, Pflanzen, Farben, Tönen, in der Formensprache der Architektur, in Maßen und Zeitrhythmen “singen” die Planeten zu uns. Ausdruck dieser Kräfte sind die radiästhetisch erfassbaren planetaren Äther. So lässt sich z.B. die Zuordnung von Bäumen zu den planetaren Kräften in Europa bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Agrippa von Nettesheim beschreibt diese in “De occulta philosophia” und ordnet beispielsweise die Pappel Jupiter zu, die Esche der Sonne, oder Tanne/Fichte dem Saturn.

In diesen Bäumen wird die Kraft der planetaren Äther offenbar. Auch andere Autoren vom englischen Arzt Culpeper und J. Steep (beide 17.Jh.)über Rudolf Steiner bis zu modernen Autoren wie Rene Strassmann beschrieben die planetare Kraft der Bäume. In der Innenraumgestaltung ist dies vor allem für den Einsatz von verschiedenen Hölzern relevant. Ein Buchenholz-Parkett (Saturn) erzeugt deutlich mehr Bodenständigkeit, als z.B. die solare Esche. Auch hier kann man verschiedene planetare Raumschichten unterscheiden, die über ihre Mächtigkeit wiederum Rückschlüsse auf die seelisch wirksame Ätheratmosphäre eines Ortes zulassen.

Die unmittelbare Erfassung der ätherische Kräfte (Äther, Qi) ist in einer Zeit, in der sich durch moderne Kunststoffe, durch Elektrifizierung und Mobilfunktechnologie die Beeinflussung des ätherischen Raumes vervielfacht hat, zu einer Notwendigkeit geworden. Klassische interpretatorische Techniken wie die des Feng Shui alleine können nicht mehr alle Einflussfaktoren wiedergeben. Dennoch gilt weiterhin das klassische Sprichwort: “Erst wenn ein Geomant Qi erkennen kann, versteht er Feng Shui”.

Der Artikel enthält Auszüge aus den Büchern von Stefan Brönnle Die Kraft des Ortes
(Neue Erde Verlag 2009) und Der Mensch im Kraftfeld der Technik
(Neue Erde Verlag 2009).

www.stefan-broennle.de
www.inana.info
www.geomantie-zentrum.de

Stefan Brönnle
Büro für geomantische Planung
Kloster Moosen 12
84405 Dorfen


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