Die Strategietechnik des Qimen Dunjia – ein Praxisbeispiel

Einige Male erwähnte ich die Methode des Qimen Dunjia ja schon, allerdings nur theoretisch. Nun möchte ich zum besseren Verständnis ein etwas vereinfachtes Praxisbeispiel bringen, wie solch eine Analyse aussehen kann.

Der Anlass ist eine geplante Zusammenarbeit zwischen mir und einem Dienstleister. Diese habe ich mit Qimen Dunjia analysiert. Mit recht interessantem Ergebnis, denn ich hatte beim Gespräch mit eben diesem Dienstleister eigentlich ein sehr gutes Gefühl.

Bei einer solchen Analyse betrachtet man die beteiligten Aspekte einzeln und in Interaktion zueinander. Die beteiligten Aspekte sind in diesem Fall:

  • Ich als Fragesteller
  • mein eventueller Partner
  • das Kapital (Geld, Arbeitszeit, Wissen etc..)
  • der Profit (Geld oder was auch immer man erreichen möchte)
  • das Geschäft an sich
  • Die Analyse des Zusammenspiels der beteiligten Parteien ergab folgendes:

    Das Kapital liegt eindeutig bei mir, was auch klar war denn ich sollte den eventuellen Partner für eine Leistung bezahlen.

    Mein Partner und ich harmonieren miteinander, d.h. wird arbeiten friedlich zusammen und attackieren uns nicht. Das ist ein gutes Zeichen, wenngleich das ebenso für Stillstand und Stagnation stehen kann.

    Allerdings besteht zwischen meinem Partner/mir und dem Profit/Geschäft ein Überwindungsverhältnis. Das ist ein Hinweis auf ein gewisses Konfliktpotential in geschäftlichen Fragen, eine Warnung wenn man so will.

    Die Analyse der einzelnen Teilaspekte ist noch wesentlich interessanter.

    Mein Partner

    Bei meinem Partner ergab die Qimen Dunjia Analyse nahezu nur negative Aspekte. Mehrfach fand ich die Warnung, dass die Annahme von Ämtern (in diesem Fall von Aufträgen) zu Verwicklungen und Konflikt führt. Ich sah Reichtumsverlust, Probleme bei Wirtschaftsprozessen und noch einige weitere nicht schöne Aussagen.

    Ich als Klient / Kapital

    Bei mir als Fragesteller und gleichzeitig bei dem bei mir liegenden Kapital sah es schon besser aus. Die Situation ist gut für den Gast, in diesem Fall also für den der den Auftrag vergibt also für mich. Gut, Dinge die mit Grundbesitz zu tun haben, ergeben auch bei mir Probleme aber darum geht es in der geplanten Geschäftsbeziehung nicht, das ist also irrelevant.

    Profit

    Der Profit hat es da schon wieder schwerer. Auch hier die Warnung vor drohendem Reichtumsverlust und der Hinweis man solle sich besser verstecken und nach weisen Ratgebern suchen. Für eine Konfrontation stehen die Zeichen gut, aber das wollte ich eigentlich in dieser Geschäftsbeziehung vermeiden.

    Das Geschäft

    Auch hier ist kein Reichtum zu erwarten, vielmehr droht der Verlust desselben. Auch hier wieder der Hinweis sich zu verstecken und keine Freundschaften (Partnerschaften) zu schließen.

    Fazit

    Trotz meines guten Gefühls beim Erstkontakt mit besagtem Dienstleister ergab die Analyse des Vorhabens mehr als deutliche Warnungen. Insbesondere der Hinweis auf Konflikte bei Annahme von Ämtern gab mir zu denken.

    Ich wäre in dieser Sache zwar im Vorteil, weil die Analyse meines Teilbereichs gar nicht so schlecht aussah. Aber was bringt es mir, wenn mein Partner im Chaos versinkt.

    Einen weiteren Praxisbericht werde ich in dieser Sache also nicht liefern können, denn diese Partnerschaft kommt erst einmal nicht zustande.

    Roland Steiner
    Qimen Dunjia Lernender und Praktizierender
    www.feng-shui-direkt.de


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