Der Teufelskreis mit den Immobilien

Jeder der sich mit Feng Shui beschäftigt hat und besonders die werten Kollegen wissen, dass ein Großteil der Wirkung einer Immobilie auf den Menschen mit der Struktur des Gebäudes festgelegt wird.

Von daher erfreut sich Feng Shui auch im Bereich der Bauplanung wachsender Beliebtheit, denn man baut meistens nur einmal im Leben und dann soll es schon perfekt sein.

Sinnvoll anwendbar wäre Feng Shui natürlich auch im Bereich der Bestandsimmobilien, für ein gekauftes Haus oder eine gekaufte Wohnung gelten schließlich die gleichen Prinzipien wie für einen Neubau.

Nur in diesem Bereich wird Feng Shui noch arg Stiefmütterlich behandelt. Seit Jahren schon suche ich den Kontakt zu Maklern, meist vergebens. Als Begründung bekomme ich oft zu hören „Nach Feng Shui fragt eh keiner“.

Aus Sicht der Makler ist die Ablehnung einer Zusammenarbeit schon verständlich, was bringt es auch eine Dienstleistung anzubieten an der offenbar keiner Interessiert ist. Aber ist das wirklich so?

Auf der anderen Seite habe ich immer wieder Kunden, die eine Wohnung oder ein Haus kaufen und mich dann hinzuziehen, ich solle es nach Feng Shui einrichten. Wenn ich denen dann sage, dass 80% des Feng Shui schon durch das Gebäude an sich und die umgebende Landschaft festgelegt sind, gibt es lange Gesichter. „Das hätten wir mal vorher wissen sollen“.

Es ist nicht so, dass diese Immobilien alle schlecht wären, die meisten sind ganz in Ordnung oder sogar recht gut. Aber viele meiner Kunden hätten mit einer gezielteren Suche eine bessere Bleibe finden können oder zumindest mehr Sicherheit beim Kauf gehabt.

Aus dieser Situation ergibt sich ein gewisser Teufelskreis. Einerseits wissen die Kunden gar nicht, dass man Feng Shui schon vor dem Kauf einer Immobilie einsetzen sollte.

Andererseits werden sie darüber auch nicht informiert, denn das könnten am besten die Makler. Die wollen aber nicht, weil keiner danach fragt. Wie auch, wenn es keiner weis?

Dazu kommt dann noch die ungünstige Kommunikation des Feng Shui Themas in den letzten Jahrzehnten. Die einschlägigen Medien in der Immobilienbranche wollen von Reichtums- und Beziehungsecken, achteckigen Häusern und palettenweise Windspielen nichts mehr hören.

Das Feng Shui nicht mit solcherlei Gerümpel zu tun hat, dringt nur ganz langsam zu den Redaktionen vor, wenn überhaupt.

Hat zufällig jemand die Lösung für das Problem parat?

Roland Steiner
Berater für klassische Feng Shui Immobilien
www.feng-shui-direkt.de


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