Die Karrierebibel

Die KarrierebibelAm 1.1.08 hatte ich sie gewonnen, ich berichtete HIER. Ein Exemplar der Karrierebibel und ein Kilo Gourmet-Espresso.

Der Kaffee ist längst verbraucht, die Karrierebibel inzwischen gelesen. Obwohl sie vom Aufbau her so angelegt ist, dass es für jeden Tag eines ganzen Jahres einen Abschnitt zu lesen gäbe.

Aber da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin und es halt nicht erwarten konnte habe ich sie auf einen Sitz durchgelesen – na ja, mit ein paar (Kaffee-)Pausen dazwischen.

Karriere im herkömmlichen Sinn muss ich als Selbstständiger Berater nicht machen, so mancher Tipp geht mir also direkt hinten vorbei. Bei so manchem Tipp muss sich auch an meine Vergangenheit als Angestellter denken – nicht immer positiv, war das doch überhaupt nicht mein Ding obwohl Unternehmen und Job gar nicht schlecht waren (Immer positiv über ehemalige Arbeitgeber sprechen – Karrierebibel 16. Dezember)

Aber nun zum Buch. Ich werde mich hüten Tag für Tag durchzugehen, das würde den Blog und die Aufmerksamkeit der Leser sprengen.

Man lernt, wenn man es aufmerksam liest, eine ganze Menge über sich, seine Arbeitgeber, psychologische Spielchen, Karrierefallen und vieles mehr.

Angefangen von der Bewerbung über das Reputationsmanagement bis zum gelungenen Abgang – oder gar zum gelungenen Comeback.

Man lernt unter Anderem wie man mehr Charisma bekommt, was der Vorteil vom Zuhören ist, wie man Stress bewältigt, dass Dösen erfinderisch macht, wie Vorgesetzte ticken, welcher Knopf an welchem Jackett wann offen sein muss, dass Höflichkeit Vorteile hat und so weiter.

Manches bestätigt auch unsere Tätigkeit als Feng Shui Berater. In mehreren Stellen wird darauf hingewiesen, dass das räumliche Umfeld einen großen Einfluss auf unsere Kreativität hat. Feng Shui in Reinkultur, auch wenn im Buch die notwendigen Ortswechsel eher auf Zufall, denn auf Absicht hindeuten. Aber der Autor ist ja auch kein Feng Shui Kundiger.

Auffällig ist die recht häufige Erwähnung des Begriffes Esoterik. So manche der vorgestellten Erkenntnisse scheint dem Autor einerseits zu esoterisch für sein Buch zu sein, andererseits möchte er nicht darauf verzichten. Der Effekt sind häufige Hinweise darauf, dass die gerade vorgestellte Methode „gar nicht so esoterisch sei“ oder zwar esoterisch anmutet aber dennoch funktioniert.

Was will uns der Autor damit sagen? Dass er insgeheim sehr viel von esoterischen Methoden hält, aber um seinen Ruf fürchtet wenn er es zugibt? (Karrierebibel 28.2.; 25.4.; 10.6.; 12.6.; 17.6.; 30.6.; 12.9.und 2.12.)

Letztendlich habe ich in diesem Buch keine einzige Aussage gefunden, die ich nicht schon wo anders gelesen oder gehört hätte. Aber wie bei jedem anderen Buch aus der Richtung Karriere, Ziele, Selbstmanagement etc. kam ziemlich schnell die Erkenntnis, dass es nichts nützt diese Dinge nur zu kennen. Man muss sie auch umsetzen und daran scheitert es vermutlich bei den meisten unter uns.

Also ran an den Speck, das Buch kaufen oder einfach in den zugehörigen Blog gehen (www.karrierebibel.de) und umsetzen, umsetzen, umsetzen!

Roland Steiner
Erfolgsmensch
www.feng-shui-direkt.de


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