Die Bibel, das Gartenseminar und ein paar Worte zum Montag

Es wurde hier im Blog ja schon dezent erwähnt, am Wochenende fand das Gartenseminar mit meinem Kollegen Sven Christeleit in Bielefeld statt. Das ich mir das nicht entgehen lassen wollte, war natürlich klar.

Das Thema Pflanzen und Garten ist bei mir immer etwas stiefmütterlich behandelt worden, denn ich habe keinen Garten und hatte auch noch nie einen. Von einer 4qm Schneckenzucht (Gemüsebeet) bei meinem Schwager mal abgesehen. Pflanzen erkenne ich als Pflanzen, wenn ich sie sehe.

Dabei fasziniert mich das Thema ungemein, nur der rechte Einstieg fehlte bislang. Den Einstieg und noch einiges mehr bekam ich am Wochenende.

Schritt für Schritt wurden wir an das Thema herangeführt, erfuhren wie man eine Gartengestaltung überhaupt angeht. In erster Linie muss so ein Garten natürlich in die Landschaft passen, das Prinzip gilt ja genauso für Häuser.

Dann gilt es festzustellen, wann wo wie viel Licht auf das Gelände fällt, denn die schönste Terrasse nützt nichts, wenn sie immer im Schatten liegt oder in der Sonne brät.

Dann wird der Garten in Räume aufgeteilt, je nachdem wie er genutzt werden soll. Ein Garten für Fußballverrückte Kinder ist natürlich anders aufgeteilt, als ein Gemüsegarten, ein streng architektonischer Ziergarten oder ein Naturgarten mit Teich und Feuchtbiotop.

Die fliegenden Sterne des Hauses spielen im Garten auch eine Rolle, wenn auch nicht im Detail. Gerade bei der Platzierung von Wasser sind sie natürlich unerlässlich.

Steht das Grundkonzept einmal fest, geht es an die Auswahl der geeigneten Pflanzen und hier kommt die Bibel ins Spiel. Nein, nicht die christliche Bibel sondern der über 1000 Seiten starke Baumschulkatalog, der Teil der Seminarunterlagen war.

In diesem Katalog sind sämtliche hier erhältliche Bäume, Sträucher und Stauden aufgelistet, jeweils mit genauer Angabe von Größe, Blühzeit, Standortbedingungen und sogar Preis, wenngleich der auch nur ein ungefährer Anhaltspunkt sein kann.

Sogar der Laie ist damit in der Lage, recht schnell den maximal 4m hohen, blühenden, essbaren und pflegeleichten Strauch zu finden, der auch noch eine schöne Herbstfärbung hat und bezahlbar ist. Sogar eine Version auf CD-Rom ist dabei (Vom Buch, nicht vom Strauch).

Alles in Allem haben sich die 600km Anfahrt nach Bielefeld absolut gelohnt, das Seminar war Top und ich habe meinen Kollegen endlich mal persönlich kennen gelernt.

Roland Steiner
Aufgestiegen zum Gartenprofi
www.feng-shui-direkt.de

 


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