Die 25 Grundregeln der Baubiologie

Das Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern (IBN) ist eines der Vorreiter in Sachen Baubiologie. Es wurde 1983 von Prof. Dr. Anton Schneider gegründet (das Vorläufer-Institut gab es schon seit 1976). Schwerpunkte des Institutes sind eine objektive Verbraucherberatung und die Förderung einer ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierten Lehre und Bildung. Hier kann man sich u.a. zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN ausbilden lassen.

Das IBN hat auch die 25 Grundregeln der Baubiologie entwickelt, ein Maßstab, an dem sich deutsche Baubiologen orientieren und eigentlich auch alle Architekten und Städteplaner orientieren sollten. Diese 25 Grundregeln möchte ich hier kurz vorstellen:

25 Grundregeln der Baubiologie

Baustoffe und Schallschutz
1. Baustoffe natürlich und unverfälscht
2. Geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen
3. Verwendung von Baustoffen mit geringer Radioaktivität
4. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen

Wohnklima
5. Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte
6. Geringe und rasch abklingende Neubaufeuchte
7. Ausgewogenes Maß von Wärmedämmung und Wärmespeicherung
8. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
9. Gute Luftqualität durch natürlichen Luftwechsel
10. Strahlungswärme zur Beheizung
11. Das natürliche Strahlungsumfeld wenig verändernd
12. Ohne Ausbreitung elektromagnetischer Felder und Funkwellen
13. Weitgehende Reduzierung von Pilzen, Bakterien, Staub und Allergenen

Umwelt, Energie und Wasser
14. Minimierung des Energieverbrauchs unter Nutzung regenerativer Energiequellen
15. Regionale Baustoffe, kein Raubbau an knappen und risikoreichen Rohstoffen
16. Zu keinen Umweltproblemen führend
17. Bestmögliche Trinkwasserqualität

Raumgestaltung
18. Berücksichtigung harmonikaler Maße, Proportionen und Formen
19. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
20. Anwendung physiologischer und ergonomischer Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung

Bauplatz
21. Bauplatz ohne natürliche und künstliche Störungen
22. Wohnhäuser abseits von Emissions- und Lärmquellen
23. Dezentralisierte, lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
24. Wohnung und Siedlung individuell, naturverbunden, menschenwürdig, familiengerecht
25. Keine sozialen Folgelasten verursachend

Ich möchte dazu jetzt gar nicht näher eingehen, das werde ich in den nächsten Wochen machen. Bis dahin darf jeder das erst mal auf sich wirken lassen und sich selbst Gedanken dazu machen.

Birgit Geistbeck
www.birgit-geistbeck.de
www.entruempeln-blog.de

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Herzliche Grüße
Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

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