verfasst am 9 September 2011 von Gerhard Zirkel in Kategorie Architektur
Kommt die Sprache auf barrierefreies Wohnen, denken viele Menschen sofort an betonierte Auffahrtsrampen, steril geflieste Räume mit Krankenhauscharme und klobige Haltegriffe an Badewannen mit seitlichem Ausstieg.
Früher mag das vielleicht mal so gewesen sein, aber sogar die Architektur entwickelt sich schließlich weiter und so sehen barrierefreie Wohnräume heute ganz anders aus, als vielleicht noch vor 30 Jahren.
Der Autor Johannes Martin räumt durch sein Buch mit so manchem Vorurteil auf und zeigt, dass Barrierefreiheit und anspruchsvolle Architektur durchaus zusammenpassen.
Durchdachte Konzepte, angefangen mit einem Fertighaus, über Wohnhäuser jeglicher Bauart und Größe bis hin zu Mehrgenerationenhäusern werden nun anhand zahlreicher Beispiele vorgestellt. Sie alle zeigen schnell auf, dass barrierefreies Wohnen nicht das Geringste mit Altersheimatmosphäre und sterilen Kammern zu tun hat.
Gemeinsam ist fast allen vorgestellten Objekten, dass man gar nicht merkt dass es sich um ein Haus für spezielle Bedürfnisse handelt, zumal ja auch die Bewohner nicht zwingend schon alt oder behindert sind. Sie haben lediglich vorausgedacht.
Wer sich mit der chinesischen Raumpsychologie Feng Shui, der Geomantie oder der Baubiologie beschäftigt, sei es beruflich oder privat, der kommt irgendwann auch in Kontakt mit dem barrierefreien Wohnen. Immerhin ist auch das Bestandteil der Beziehung zwischen Mensch und Raum.


Die ganze Buchvorstellung findet sich unter: Barrierefrei Wohnen
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verfasst am 31 August 2011 von Gerhard Zirkel in Kategorie

Kommt die Sprache auf barrierefreies Wohnen, denken viele Menschen sofort an betonierte Auffahrtsrampen, steril geflieste Räume mit Krankenhauscharme und klobige Haltegriffe an Badewannen mit seitlichem Ausstieg.
Früher mag das vielleicht mal so gewesen sein, aber sogar die Architektur entwickelt sich schließlich weiter und so sehen barrierefreie Wohnräume heute ganz anders aus, als vielleicht noch vor 30 Jahren.
Sogar junge Bauherren bestehen mittlerweile darauf, zukunftsfähig zu bauen um nicht irgendwann zwangsweise im Altersheim zu landen, wenn das Eigenheim an seine Grenzen stößt. Dass gerade diese Bauherren dennoch darauf achten, stilvoll zu bauen versteht sich von selbst. Noch ist man ja schließlich fit.
Um jetzt nicht noch ein Buch über behindertengerechtes Planen und Bauen zu verfassen, hat sich der Autor Johannes Martin mit diesem Werk vorgenommen, einige ausgewählte Beispiele vorzustellen, in denen anspruchsvolle Architektur und Innenarchitektur mit Barrierefreiheit vereint wurden.
Mit dabei sind nicht nur Projekte die von Anfang an barrierefrei ausgeführt sind, sondern auch solche deren Bewohner derlei Maßnahmen noch gar nicht brauchen, aber ihr Domizil bereits darauf ausgelegt haben. Solche Objekte können im Alter dann schnell und mit wenig Aufwand umgerüstet werden.
Zunächst gibt es aber ein wenig Grundwissen, beispielsweise was eine Barriere überhaupt ist, denn nicht nur hohe Schwellen sind damit gemeint. Es gibt auch welche an die man gar nicht denkt, sensorische oder anthropometrische beispielsweise.
Einige davon lassen sich schon mit geringem Aufwand vermeiden, die berühmten Türschwellen die das Eindringen von Regen- und Spritzwasser vermeiden sollen, lassen sich durch entsprechend große Dachüberstände vermeiden.
Breite Türen, und eine schwellenlose Bauweise im Innenraum, ergänzt durch unterfahrbare Bad- und Küchenmöbel erleichtern es einem Rollstuhlfahrer ungemein, das tägliche Leben zu meistern. Baut man mehrstöckig, lässt sich vielleicht von Anfang an die Möglichkeit einplanen, später einen Aufzug nachzurüsten.
Auch die elektrischen Anlagen vom Licht bis zur Türsprechanlage können so geplant werden, dass sie entweder behindertengerecht sind oder sich leicht umrüsten lassen, wenn es sein muss. Wird das alles von einem Architekten entsprechend geplant und umgesetzt, fällt auf den ersten Blick gar nicht auf, dass es sich um ein barrierefreies Haus handelt.
Durchdachte Konzepte, angefangen mit einem Fertighaus, über Wohnhäuser jeglicher Bauart und Größe bis hin zu Mehrgenerationenhäusern werden nun anhand zahlreicher Beispiele vorgestellt. Sie alle zeigen schnell auf, dass barrierefreies Wohnen nicht das Geringste mit Altersheimatmosphäre und sterilen Kammern zu tun hat.
Gemeinsam ist fast allen vorgestellten Objekten, dass man gar nicht merkt dass es sich um ein Haus für spezielle Bedürfnisse handelt, zumal ja auch die Bewohner nicht zwingend schon alt oder behindert sind. Sie haben lediglich vorausgedacht.
Selbiges gilt sogar für die vorgestellten Seniorenheime, auch diesen sieht man ihren Zweck keinesfalls an, lediglich die Bewohner sind halt etwas älter als der Durchschnitt.
Fazit:
Wer sich mit der chinesischen Raumpsychologie Feng Shui, der Geomantie oder der Baubiologie beschäftigt, sei es beruflich oder privat, der kommt irgendwann auch in Kontakt mit dem barrierefreien Wohnen. Immerhin ist auch das Bestandteil der Beziehung zwischen Mensch und Raum.
Dann ist dieses Buch ein wertvoller Einstieg in die Materie und für diejenigen die sich schon auskennen, ein Quell der Inspiration für die eigenen Projekte.


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Johannes Martin
Barrierefrei Wohnen
Blottner Verlag, 2007, 128 Seiten
Format: 27,4 x 22 x 1,2 cm
ISBN-10: 3893671145
ISBN-13: 978-3893671144
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verfasst am 19 Februar 2009 von Jürgen Schnitzler in Kategorie Allgemein
Tach zusammen und Helau, Alaaf und Tschingbumm allerseits!
Meine Jahresvorschau hat anscheinend bei etlichen Menschen mittlere bis größere Panikattacken ausgelöst, weil dieses Jahr ja offensichtlich ein ganz, ganz gruseliges sein muss…
Dem ist natürlich nicht so.
Dieserhalb und desdawegen gibt es zur Vorschau jetzt noch einen Nachschlag mit den Chancen, die 2009 bietet.
Ihr findet den Nachtrag mit den Chancen für 2009 auf meiner Homepage: www.fengshui-hausdoktor.de (ein bisschen runterscrollen)
Viel Spaß beim Lesen!
Jürgen Schnitzler
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verfasst am 20 März 2007 von Gerhard Zirkel in Kategorie Architektur, für Profis
Kürzlich erst, habe ich im Fernsehen einen Film von 1995 mit der Bezeichnung “Bauen auf dem Land” gesehen. Wohl eher zufällig, denn um diese Zeit sehe ich selten fern (oder gibt es gar keine Zufälle?).
Es war eine dieser einfachen, stillen Dokumentationen, die völlig ohne Superlative, Propagandamaterial oder wild durch die Gegend plärrenden Moderatoren auskommen, einen aber dennoch von Beginn an fesseln. Aber nicht die Machart dieser Dokumentation, sondern deren Inhalt hat mich fasziniert. Es ging, wie der Titel schon vermuten lässt, um Häuser auf dem Land. Genauer gesagt im weiterlesen …
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