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Ordnung

Die Ordnung wird immer mal wieder im Zusammenhang mit Aufräumen und Ausmisten dem Feng Shui angedichtet.

Dabei ist sowohl das Thema Gerümpel als auch das daraus resultierende Ausmisten ein eher westlich-psychologisches Problem und kein Fachgebiet des Feng Shui.

Gerade in China hatte man entweder nur das nötigste zum Leben oder man war ein hoher Beamter und hatte ohnehin ausreichend Platz zur Verfügung.

Gerümpel und Dinge die zwar irgendwann einmal Geld gekostet haben, jetzt aber nicht mehr benötigt werden, können uns unbewusst belasten. Insbesondere dann, wenn es derart überhand nimmt, dass schon der Gedanke daran Bauchschmerzen auslöst oder wenn man in seiner Wohnung im Zickzack darum herumlaufen muss.

Kellerräume die so voll gestellt sind, dass man sie nur noch ungern betritt oder Garagen die keinen Platz mehr für das Auto haben, sollten ausgemistet werden, bevor sie zur Belastung werden.


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Alles zuviel!

Peter Walsh Alles zuviel!„Jared und Lisa waren wie viele andere Paare, mit denen ich zu tun habe. Sie hatten die Tatsache aus den Augen verloren, dass das, was man ist, und das, was man hat, eng miteinander verbunden sind. Was man kauft, was man schätzt, was man hortet, spiegelt einen selbst wider, das eigene Leben, die eigenen Beziehungen, die eigenen Karriere, die eigenen Ambitionen. Man ist nicht, was man besitzt, aber glauben Sie mir: Was Sie besitzen, verrät sehr viel darüber, wer Sie sind.“

So Peter Walsh in der Einführung zu seinem Buch „Alles zuviel!“. WOW! Was für ein Plädoyer für’s Entrümpeln. „Man ist nicht, was man besitzt, aber glauben Sie mir: Was Sie besitzen, verrät sehr viel darüber, wer Sie sind.“, sehr einleuchtend. Aber warum fällt es uns dann so schwer, uns von unseren überflüssigen Besitztümern zu trennen? Warum lassen wir es zu, dass wir zu Sklaven unserer Besitztümer werden?

Peter Walsh führt uns deutlich vor Augen, was dieser ganze Kram, mit dem wir uns umgeben, mit uns macht, und er fordert uns auf, erst einmal unseren IST-Zustand zu analysieren. Er spiegelt unser Leben wider. Das Zuhause als Metapher fürs Leben, denn das gehortete Zeug bestimmt nicht nur unser Zuhause, sondern auch unsere Gedanken und letztendlich unser Leben. „Ihr Zuhause ist die physische und emotionale Basis Ihrer Familie…. Sie wollen eine solide Basis für Ihr Leben, aber Sie können nicht einmal den Fußboden sehen.“ Wen wundert es da, dass in diesem Zustand der Überfüllung, meistens auch die Zimmer ihre Funktion verloren haben. Wohnzimmer werden zu zu Fotoalbum-Werkstätten, Esszimmertische zu Papiersammelstellen und Schlafzimmer zu Spielzeughalden. Das verdeutlicht der Organisationsspezialist Peter Walsh anhand vieler Beispiele aus seiner Beratungspraxis.

„Wie stellen Sie sich Ihr ideales Leben vor?“ Das ist die Frage, über die wir zum SOLL-Zustand unseres Zuhauses kommen. Das ist gar nicht so schwer sich das vorzustellen, aber es ist eben schwer, diesen SOLL-Zustand herbeizuführen. Denn wir alle haben viele Ausrede, erst gar nicht anzufangen, den IST-Zustand zu ändern. Diese Ausrede zerpflückt Peter Walsh Stück für Stück, angefangen von „vielleicht brauche ich es irgendwann“ über „es ist zu wichtig und / oder zu wertvoll, um sich davon zu trennen“ bis hin zu „das Haus ist zu klein“ oder „ich habe keine Zeit“. Damit beschließt er den ersten Teil seines Buches.


Alles zuviel
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Im zweiten Teil „Die Flut der Dinge eindämmen“ geht’s dann gleich mit einem Kickstart los: drei Mülltüten – mehr braucht man nicht – und weg mit dem Oberflächengerümpel. Das befreit erst einmal und man ist bereit für Schritt zwei. Und das ist erst einmal neu – jedenfalls für mich – im Meer der Entrümpelungs-Literatur. Alle Bücher, die ich bisher zu diesem Thema gelesen habe (und das sind nicht wenige), beziehen nie die Familienmitglieder oder Mitbewohner ein. Man entrümpelt immer alleine und nur seinen eigenen Kram, was in einer Familie oder Partnerschaft schon mal problematisch werden kann. „Alles zuviel!“ ist hier anders, Familienmitglieder und Mitbewohner werden explizit miteinbezogen. Und Walsh hat Recht. Was nützt es mir, wenn ich nur meinen Kram ausmiste und der Rest der Familie weiterhin wie ein Weltmeister hortet.

Außerdem sind die meisten Zimmer Gemeinschaftszimmer, also müssen die auch gemeinsam entrümpelt werden. „Reden Sie darüber!“ empfiehlt Walsh. Alle setzen sich zusammen und entwickeln zusammen für jeden Raum eine Raumfunktion. Jeder darf mitreden, jeder darf seine Wünsche und Vorstellungen einbringen und am Ende muss für jeden Raum ein Kompromiss stehen, der für alle tragbar ist. Und auf Basis dieser Raumfunktion geht Walsh jedes Zimmer mit dem Leser durch und gibt Tipps zum Entrümpeln und Ordnen. Neben Tipps, die dem einen oder anderen schon bekannt sind, gibt es auch einige Tipps, die ich, z.B. noch nicht gekannt habe.

Dem Weitermachen widmet Peter Walsh auch ein ganzes Kapitel. Denn was nützt es, wenn ich ordentlich entrümpelt habe und in einem Jahr wieder von vorne beginnen muss, weil irgendwelches Zeug wieder in Haus gekrochen ist und die Herrschaft übernommen hat.

„Sie haben nur dieses eine Leben. Wie Sie es leben, ist Ihre Sache, aber soweit ich weiß, hat noch nie jemand ‚Ich wünschte, ich hätte mehr eingekauft’ auf seinen Grabstein schreiben lassen.“ So Peter Walsh im Nachwort seines wirklich empfehlenswerten Buches. Dieses Buch kann für jeden eine Initialzündung sein, um endlich aufzuräumen und sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Der Autor:

Peter Walsh ist einer der bekanntesten Organisationsspezialisten in Amerika und lebt in Los Angeles und Melbourne. Er hat seine eigene Fernsehserie „Clean Sweep“ und moderiert eine wöchentliche Radiosendung. Außerdem ist er regelmäßig Gast bei Oprah Winfrey. Sein Buch “Alles zuviel!” war auf Platz 4 der New York Times-Bestsellerliste.


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Peter Walsh
Alles zuviel!
2011, 272 Seiten
Format: 21,6 x 13,6 x 2,2 cm
€ [D] 14,95
ISBN-10: 3431037453
ISBN-13: 978-3431037456

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Ordnung ist das halbe Leben

Wer hat diesen Spruch nicht schon tausendfach geh?rt, eigentlich ein alter Hut. Aber handeln wir auch danach? Wer von uns hat schon einen wirklich ordentlichen Arbeitsplatz? Liegen nicht auch Aktenstapel herum? Unerledigte Arbeit, immer wieder verschoben. Oder die Ablage? Wann kommt man schon dazu sich um so etwas zu k?mmern, die t?gliche Arbeit ist meist viel wichtiger.

Aber ist sie wirklich wichtiger? Aktenstapel belasten uns mehr, als wir denken. In meiner t?glichen Praxis sehe ich immer wieder, wie viel effektiver und motivierter meine Klienten ihre Arbeit erledigen, wenn sie nicht schon am fr?hen Morgen die ?berquellende Ablage sehen, oder Berge unerledigter Arbeit.

Dabei ist es so einfach! Investieren Sie jeden Tag 10 Minuten Ihrer Zeit in der Sie nichts anderes tun, als irgendetwas aufzur?umen. Nur 10 Minuten – Sie werden staunen!

Gerhard Zirkel
Berater f?r klassisches Feng Shui

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