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Inklination

Unter der Inklination versteht man die Neigung des Erdmagnetfeldes zu den Polen hin. Das Erdmagnetfeld an dem sich die Kompassnadel ausrichtet verläuft nicht überall parallel zur Erdoberfläche.

In Richtung der Pole taucht es quasi in den Erdkörper ein. Während eine Kompassnadel am Äquator waagerecht liegt, würde sie sich an den Polen senkrecht stellen, weshalb hier auch keine Kompassmessung möglich ist.

In Deutschland beträgt die Abweichung aus der Waagerechten 63° bis 70° (von Süden nach Norden). Die Kompasshersteller gleichen das aus, indem sie ein Ende der Kompassnadel entsprechend schwerer machen.

Das bedeutet allerdings, dass ein Kompass der für Europäische Breiten konstruiert wurde nicht auf der Südhalbkugel einsetzbar wäre. Hier würde die Nadel den Boden der Kompassdose berühren oder sich in der Aufhängung verkanten. Eine genaue Messung wäre somit nicht möglich

Der im Feng Shui gebräuchliche Lo Pan ist von diesem Phänomen nicht ausgenommen, da China aber auf ähnlicher Breite liegt wie Deutschland sind chinesische Lo Pans hierzulande problemlos verwendbar.

Beabsichtigt man aber auf der Südhalbkugel zu messen, sollte ein für diesen Bereich konzipierter Kompass angeschafft werden.

Ebenfalls zu beachten ist die Deklination


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In meinem letzten Artikel, der Vorstellung von „Orientierung mit Karte, Kompass, GPS“ erwähnte ich das Phänomen der Inklination.

Der Kompass, bzw. die Kompassnadel macht nichts anderes als sich entsprechend dem vor Ort herrschenden Magnetfeld in Nord-Süd-Richtung auszurichten. Im Volksmund sagt man „Die Nadel zeigt nach Norden“.

Abgesehen vom Unterschied zwischen dem geographischen und magnetischen Norden, der Deklination, gibt es noch ein weiteres Phänomen das uns hierzulande erst einmal gar nicht auffällt.

Das Erdmagnetfeld verläuft nämlich weiterlesen …

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