verfasst am 13 Dezember 2010 von Gastautor in Kategorie Geomantie
Teil 5: Global Scaling
Eine den “stehenden Wellen” (siehe Teil 4) ähnliche radiale Abstrahlung ergibt die vom Physiker Dr. Hartmut Müller entwickelte Methodik des Global Scaling: Müller hat fundamentale Fraktale entdeckt, nach denen sich die Schöpfung sozusagen permanent selbst gebiert.
Auf einer logarithmischen Skala belegen diese Schöpfungsimpulse immer wieder die gleichen Bereiche. Was bedeutet dies? Den Logarithmus kennen Sie wahrscheinlich noch aus der Schule. Die Zahl 100 lässt sich auch als Logarithmus 2 zur Basis 10 (10 2) darstellen. Legt man nun eine Art “Maßband” an, so entstehen gleiche logarithmische Einheiten (1,2,3,4,5,6, usw.), die gleiche Abstände haben, welche jedoch im “Realraum” weit auseinander liegen würden: 10, 100, 1.000, 10.000, 100.000, usw.
Basierend auf diesem Prinzip des “logarithmischen Raumes” konnte Müller auf der Basis der Compton´schen Wellenlänge des Protons mit Hilfe eines Kettenbruches ein fraktales Muster offenlegen, der grafisch beinahe an einen Barcode erinnert. So wachsen wir z.B. in Schüben.
Je Altersklasse sind Kinder in weiterlesen …
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verfasst am 10 Dezember 2010 von Gastautor in Kategorie Geomantie
Teil 4: Die Nutzung des Ortsmaßes in den geomantischen Systemen
Ein alter Maya-Mythos lässt eine Beziehung des Ortes zum verwendeten Maßsystem erkennen. Nach diesem gab es am Anfang nur den Himmel und den Urozean. Die Götter des Himmels und des Meeres beschlossen, Menschen zu erschaffen.
Dazu schufen sie einen Ort, wo diese Geschöpfe leben konnten. Also sprachen sie das Wort “Erde” aus und sofort formte sich diese. Die Schöpfung wurde durch “vier Strecken, vier Ecken, vierfaches Abmessen, vier Pfosten, Halbieren der Schnur, Spannen der Schnur in den Himmel, auf die Erde, die vier Seiten, die vier Ecken” ausgedrückt. So vermaßen auch später weiterhin die Bauern ihr Ackerland und die Bauherren den Baugrund. Der Ort und der Kosmos sollten nach dem Willen der Götter über das Maß im Einklang sein.
Die geomantische Lehre des Vastu in Indien hat eine Vielzahl von Regeln entwickelt, um diesen Einklang von Mensch, Baukörper, Zeit und Ort zu erzeugen. Perfektion gilt als das Kennzeichen von Brahma. Das Wesen der Erscheinungswelt hingegen ist Unvollkommenheit. Diese spiegelt sich z.B. auf dem Gebiet der Mathematik, der Bruchrechnung, wider. Ganze Zahlen stehen mit der Vollkommenheit in Einklang, Ergebnisse, die nicht zu einem ganzzahligen Ergebnis führen entsprechen der Unvollkommenheit unserer Welt.
Es bleibt ein Rest. Dieser Rest ist das weiterlesen …
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verfasst am 9 Dezember 2010 von Gastautor in Kategorie Geomantie
Teil 3: Das Ortsmaß
Die Proportion ist wie eine Melodie. Jede Symphonie bedarf jedoch eines Grundtones, oder noch deutlicher: Die Symphonie bedarf der Definition eines Grundtones. Heutige Instrumente sind z.B. auf den Kammerton a mit 440 Hz (ca 78 cm Wellenlänge) gestimmt.
Das war jedoch nicht immer so. In Deutschland lag er im 17.Jahrhundert bei 415 Hertz (82,6 cm Wellenlänge), im Italien des 17. Jahrhunderts bei 466 Hz (73,6 cm Wellenlänge) und im barocken Frankreich bei 392 Hz (87,5 cm). Deshalb klingen die Musikstücke alter Meister heute genaugenommen anders als zur Zeit ihrer Komposition.
Der Grundton der architektonischen Symphonie ist das Grundmaß. Unser Grundmaß in Europa ist heute das Meter (auf den britischen Inseln sind noch bis heute die alten angelsächsischen Maßsysteme in Gebrauch). Es wurde 1793 durch den französischen Nationalkonvent als der zehnmillionste Teil der Entfernung vom Pol zum Äquator definiert.
1983 wurde es neu weiterlesen …
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verfasst am 8 Dezember 2010 von Gastautor in Kategorie Geomantie
Teil 2: Erde und Himmel
Wir hatten in Teil 1 den Goldenen Schnitt als geistig-seelisch hochwirksames Proportionierungsschema kennengelernt. Natürlich ist der Goldene Schnitt nicht das “Maß aller Dinge”. Zwei weitere Proportionierungen sind in Ihrer Bedeutung ebenso wie in der Häufigkeit ihrer Verwendung gerade in der Sakralarchitektur nicht zu vernachlässigen:
AD QUADRATUM und AD TRIANGULUM. Die Proportionierung aus dem Quadrat und aus dem Dreieck heraus. Um diese zu verstehen, muss jedoch die weiterlesen …
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verfasst am 4 Dezember 2010 von Gastautor in Kategorie Geomantie
Harmonik und Maß in Feng Shui und Geomantie
Teil 1: Der Goldene Schnitt
Es ist für mich interessant und erstaunlich, dass im Feng Shui, in dem das Wort “Harmonie” eine so große Rolle spielt, die Harmonik keine große Rolle zu spielen scheint. Jedenfalls ließt man selten etwas darüber in der gängigen Literatur. Dabei ist die harmonikale Gestaltung in West und Ost gleichermaßen vertreten, ja, sie bildet geradezu einen Grundpfeiler geomantischer Gestaltungstechniken.
Die Harmonik (von harmonia Zusammenführung, Einklang) entstammt zunächst der Musiktheorie. Sie beschreibt die Lehre des Zusammenklangs verschiedener Töne oder Stimmen. In der Gestaltungspraxis wird die Rolle der Töne von Maßen übernommen. Die gestalterische Harmonik beschreibt daher den Einklang und Zusammenklang von Maßen zu Raumproportionen, die ihrerseits auf die menschliche Seele zurückwirken.
Eines der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Proportionierungsschemata ist der Goldene Schnitt. Divina Proportione, Goldenes Mittel, Goldene Proportion, Heiliger Schnitt oder Goldenes Verhältnis wurde dieses Verhältnis von Maßen in den Jahrhunderten genannt. Der Goldene Schnitt beschreibt ein einfaches weiterlesen …
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verfasst am 18 Januar 2010 von Hedwig Seipel in Kategorie Geomantie, Nachrichten, Wissenschaft und Forschung
Wenn an ein wenig in die Welt der Quantenphysik eintaucht, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass die “Quantenwelt” vom “Chaotischen” und “Unschärfen” regiert wird. Deshalb tut sich die treue Gefolgschaft der Newton’schen Weltordnung so schwer mit den nebulösen Zuständen.
Kleine Fußnote: das ist auch einer der Gründe, warum die asiatische Lebensphilosohie von Vertretern derselben Strömung als “dummes Zeug” abgestempelt wird. Um sie zu begreifen, muss man das Unscharfe lieben
.
Neuste Meldungen der Wissenschaft lassen aber hoffen, dass die beiden Perspektiven bald doch noch auf einen Nenner zu bringen sind. Die Quanten sind gar nicht so chaotisch und unberechenbar als man bisher angenommen hat. Wissenschaftler aus Oxford, Bristol und Berlin (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie) haben im gemeinsamen Experiment Kobalt-Niobat-Kristalle (die sich besonders gut für quantenphysikalische Experiment eignen) in einen durch Magnetfeldveränderung weiterlesen …
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