verfasst am 25 Dezember 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Philosophie

Eine wichtige Säule der chinesischen Gesellschaft war schon immer die Dichtkunst. Nahezu 3000 Jahre lang wurde sie ununterbrochen entwickelt und es sind gigantische Textmengen bis heute überliefert.
Schon Konfuzius (551-479 v. Chr.) war der Ansicht, dass nur der über eine Sprache verfüge, der das “Buch der Lieder” verstehe, seine früheste Sammlung chinesischer Gedichte.
Die Kaiser dieser Zeit gründeten sogar ein eigenes Ministerium, das sich mit dem Sammeln und Auswerten von Volksgedichten beschäftigte. Denn diese galten als gutes Instrument, die Stimmung im Volk zu messen.
Während der Tang-Dynastie (618-907) kam die chinesische Dichtkunst dann zu ihrer Blüte. Freilich gab es immer weniger Berührungspunkte zwischen den meist gelehrten Beamtendichtern die ihre Werke niederschreiben konnten und der mündlich überlieferten Volkskunst.
Immerhin konnten damals nur die wenigsten Menschen lesen und schreiben und wenn sie es konnten, meist nicht gut genug um mit der komplexen chinesischen Schrift ganze Gedichte anfertigen zu können.
Von daher sind weiterlesen …
Stichwörter:
Buchtipp,
China,
Gedicht
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verfasst am 25 September 2009 von Sven Christeleit in Kategorie Allgemein, für Einsteiger
Kobayashi Issa gehört zu meinen Lieblingshaikuschreibern.
“Pass auf, Heuschreck, dass
du mir nicht den schönen Tau
in Scherben trampelst!”
Haiku?
Ein Haiku ist ein japanisches Kurzgedicht in 17 Silben wobei meistens die Regel eingehalten wird:
1. Zeile 5 Silben
2. Zeile 7 Silben
3. Zeile 5 Silben
In einem Haiku werden Naturbeobachtungen im Kontext der Jahreszeit beschrieben, und in ganz kurzen Worten zusammengefasst. weiterlesen …
Stichwörter:
Gedicht,
Haiku,
Lesung
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verfasst am 24 Dezember 2008 von Hedwig Seipel in Kategorie Allgemein
Ich wünsche Dir Zeit
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.
Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Ich wünsche dir Zeit nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.
Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!
(Elli Michler)
Noch mehr schöne Gedichte finden Sie unter: http://www.elli-michler.childrentooth.de/
Ich nehme mir einige Tage Auszeit und wünsche allen Lesern eine ruhige, erholsame und frohe Zeit.
Meinen lieben Blogkollegen ein großes Dankeschön für die produktive Zusammenarbeit und ich freue mich auf die Blog-Zukunft.
Bis bald,
Hedwig Seipel
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Weihnachten
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verfasst am 22 März 2007 von Sven Christeleit in Kategorie Allgemein
Frühlingsanfang und Tag der Poesie
Da passt doch Eduard Mörike:
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
-Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist`s!
Dich habe ich vernommen. weiterlesen …
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Feng Shui,
Frühling,
Gedicht
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