Suche Aronia

Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe. In diesem Blog gibt es eine hervorragende Suchfunktion, die sich auf alle Artikel der letzten 6 Jahre bezieht. Das ist eine Menge Holz, oder ungärtnerisch ausgedrückt: Das ist eine gewaltige Menge an Wissen.

Um die Suchfunktion zu nutzen gebe man den Begriff über den man mehr wissen möchte  in das kleine Kästchen neben dem Wort “Suche” auf der rechten Seite im Blog.

Ich versuche es einmal mit dem selten genutztem Begriff Aronia.  S c h w u p s.  Die Suchfunktion findet zwei Artikel. Einen von Gerhard Zirkel und einen von mir.

Mein Beitrag handelt eigentlich von der damals noch unbekannten Cranberrybeere, schweift dann über Verwendung von essbaren Pflanzen im Garten ab, und zählt dabei auch die Aroniabeere mit auf.

Ein wie ich finde, immer noch lesenswerter Artikel:

http://www.haus-bau-planung.de/2006/12/09/cranberry-im-naschgarten-fuer-die-sinne/

Mit Findergrüßen

Sven Christeleit

 

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Es schneit: Trotzdem schon an den Garten denken

Obwohl in weiten Teilen des Landes nun tatsächlich Schnee fällt, steht dennoch schon die nächste Gartensaison vor der Tür, bzw. dem Gartentor. Denn ein schöner und gesunder Garten braucht das ganze Jahr über Pflege, auch in der Winterzeit.

Wie unser Mitautor Sven Christeleit schon erwähnt hat, viele Pflanzen brauchen auch bei Frost genügend Wasser und auch viele Garten-Fachbücher legen großen Wert auf die Pflege des Gartens im Winter.

Aber nicht nur die Pflege ist es, die uns Gartenliebhaber im Winter beschäftigt, auch die Planungen für das neue Jahr nehmen uns in Beschlag. Vielleicht stehen Umgestaltungen an, das eine oder andere Beet wird neu gemacht, hier vielleicht ein neuer Busch, dort einer weiterlesen …

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Baum des Jahres 2012: Es ist die Lärche und nicht die Lerche

Werbung für einen Baum

Es ist die Lärche und nicht die Lerche der Baum des Jahres 2012 in Deutschland geworden. Wäre es die Lerche, so wäre dies Schnee von gestern, genauer gesagt,  Schnee aus dem Jahr 1998, als die Lerche, genauer die Feldlerche, Vogel des Jahres wurde.

Angeblich wurde das ä für den Baum Lärche und das e für den Vogel Lerche extra eingeführt, damit die beiden Worte nicht verwechselt werden. Wobei ein kleiner Vogel und ein mächtiger Baum eigentlich nicht zu verwechseln sind. Das ergibt sich schon aus dem Zusammenhang eines Textes. Da haben die Chinesen mit ihren zum Teil fünf verschiedenen Bedeutungen für nur ein Schriftzeichen, ganz andere Hürden gemeistert.

Das Wort Lärche entstammt von dem lateinischen Wort larix, aber auch aus den Wortstämmen lerihha sowie lerihboum;  und das Wort Lerche findet ihren Ursprung im Wort lerikha wieder.

Alles Klangverwandte und  somit leicht zu verwechseln. weiterlesen …

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Geburtstagsblumen im Dezember

Ein Mensch wird geboren, und zur Geburt wird ihm eine Blume oder ein blühender Zweig von einem Baum oder Strauch mitgebracht. Diese Blume soll den neuen Erdenbürger ein Leben lang begleiten.  (Nur so am Rande: In Hawaii werden Menschen allgemein als Blume bezeichnet. Eine schönes Sinnbild für einen Menschen, finde ich.)

Es  ist eine alte und nützliche  Tradition , den Schutz der umgebenden Gartennatur und den segensreichen Naturgeister  durch eine Geburtstagsblume, ins Haus zu holen. ( Es darf ruhig ein ganzer Blumenstrauß sein!!!!)

Aber was trägt man denn im Dezember ins Haus ? Der Dezember ist schwer für Blumen. weiterlesen …

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Plastikmüll im Garten

Der Winter ist da, die Blätter sind weg, der Müll im Garten wird sichtbar. Nicht mehr vom grünen Laub bedeckt, fällt er im Winter als nicht dazugehörend auf.

Der Plastikmüll.

Die sommerfrische, knall bunte Plastikrutsche, der vergessene Plastikwassereimer, Plastikblumentöpfe, Plastikschneckenzäune, die Plastikschubkarre, Gartenzwerge aus Plastik oder alternativ Buddha- oder Engelsfiguren. Selbst Gartenwerkzeuge wie Rechen und Harken , sind derweil aus Plastik erhältlich.

Im Winter fällt mir diese Plastikansammlung im Garten mehr auf als im Sommer. Plastik ist letztendlich unverrottbarer Müll. Egal welchen Gebrauchsgegenstand er formt.

Ein zerbrochener Tontopf, kann immer klein geschlagen und als Bodengranulat im eigenen Garten verwendet werden. Plastik hingegen muss immer entsorgt, also weggeschmissen werden.

Darum mein Tipp: Plastik im Garten vermeiden.

( Ich weiß… beim Gartenschlauch wird es schon schwer, eine Alternative zu finden.)

Mit Grüßen aus dem Plastikzeitalter unseres Planeten

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Durst

Auch wenn es komisch klingt. Jetzt ist die Zeit, den Garten noch einmal zu wässern. Zumindest immergrüne Pflanzen, wie Bambuspflanzen oder Rhododendren.
Denn diese Pflanzen benötigen Wasser auch bei Frost. Vor allem wenn die Sonne auf die grünen Blätter scheint. In diesem Jahr hatten wir eine große Dürre im November. Der Boden ist deutlich ausgetrockneter als sonst üblich.
Drum:
Achten Sie in diesem Jahr mehr als sonst auf die ersten Anzeichen von Trockenheit bei Ihren Gartenpflanzen. Bambus rollt z.B. seine Blätter ein. Bei diesen Anzeichen brauchen auch im Winter ihre Pflanzen Wasser.
Sie haben Durst.

Mit gärtnerischen Grüßen

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Wenn Momiji im Herbst Japan durchzieht

Garten Manshu in Tempel in Kyoto

Garten Manshu in Tempel in Kyoto

“Momiji”: die japanische Bezeichnung für das herbstlich gefärbte Ahornblatt sowie für die Herbstfärbung an sich. Zeitgleich bezeichnet es einen jahreszeitlichen Höhepunkt voller Festivitäten, eine Saison, die nicht nur Wälder, sondern auch Gärten in leuchtende Farben taucht. Und wer kennt nicht die grandiosen Herbstfärbungen der unzähligen Ahornsorten oder des Ginkgo?

“Momiji” ist aber auch etwas, das Japan durchwandert. Wie auch andernorts zieht die Herbstfärbung vom Norden in die südlicheren Bereiche. Somit kann man diesem Schauspiel der Natur zu dieser Jahreszeit nachreisen. “Momiji-gari” ist die Bezeichnung für “Herbstlaubschau” und das aktive Aufsuchen von Natur und Gärten, um dort diese Jahreszeit in ihrer Pracht zu erleben.

Im Frühling gibt es ein gegenläufiges Phänomen dazu: “Sakura” – die Kirschblüte. Diese zieht in umgekehrter Richtung und bezeichnet gleichfalls eine jahreszeitliche Höhephase.

Als wir Anfang November nach Japan kamen, betrachteten wir ungläubig Postkarten mit unreal erscheinender Herbstfärbung. Für weiterlesen …

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Hedwigs Duft-Garten

Hedwigs Duft-GartenVor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail mit dem Betreff “Anfrage kostenfreier Rat”. “Ach herrje, nicht schon wieder”, war mein erster Gedanke. Die Bitten um kostenfreie Ratschläge kennt man als Berater zu Genüge. Da soll man mal schnell über eine Hausplanung “drüberschauen” oder mal eben ein Farbkonzept aus dem Ärmel schütteln. Kostenlos natürlich, macht ja auch kaum Arbeit sowas …

Diese Anfrage war allerdings anders, denn es ging um ein gemeinnütziges Projekt und um ein ganz nettes noch dazu.

Die Interessengemeinschaft “Hedwigs Garten” möchte in der Gemeinde Kurort Hartha, etwa 20 km südwestlich von Dresden entfernt, einen etwa 2000 m² großen gemeinnützigen generationsübergreifenden Garten gründen.

Rollstuhltauglichkeit, Hochbeete, Düfte und Harmonie waren die genannten Stichpunkte und auch Feng Shui soll eine Rolle spielen, deshalb ja auch die Anfrage an mich.

Gebeten wurde ich um ein paar Tipps im Vorfeld, was natürlich nicht viel Sinn macht, denn ich kenne noch nicht einmal die Gemeinde um die es geht, geschweige denn das Grundstück. Dresden ist für eine Spritztour auch zu weit weg, wenn auch eine Reise wert und Beratungen mache ich weiterlesen …

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Halskrausen, Pompons, Semikakteen und der Schlosspark Hellbrunn

Dahliengarten Schloss Hellbrunn: Semikaktus Dahlie Biedermannsdorf

Dahliengarten Schloss Hellbrunn: Semikaktus Dahlie Biedermannsdorf

Die Dahlien – Blumensorten mit vielen verschiedenen Beinamen wie beispielsweise Halskrausen-Dahlie, Pompon-Dahlie und Semikaktus-Dahlie. In vielen Beeten bereichern sie die spätsommerlich – herbstliche Gartenwelt. Alljährlich kann man zu erwähnter Jahreszeit viele Sorten von ihnen im wundervollen Ambiente des Salzburger Schlossparks Hellbrunn bewundern und ihre üppige Blütenpracht genießen.

Als Kind mochte ich sie im Grunde ganz und gar nicht. Noch gut erinnere ich mich an das Dahlienbeet im Garten meiner Eltern. Die kunterbunte Mischung von unterschiedlichsten Dahlienblüten in den Farben Lila, Gelb, Weiß und Rot entlockte immer wieder Ausrufe des Entzückens bei Nachbarn und zufälligen Passanten.

Ebenso gut erinnere ich mich, wie meine Mutter immer wieder einige Dahlien als Schnittblumen vom Beet in eine Bodenvase wandern lies. Wurde das Blumenwasser nicht laufend gewechselt, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit einen äußerst unangenehmer Fäulnisgeruch – genau aus diesem Grund mochte ich Dahlien damals nicht.

Jedoch inzwischen? Jetzt freue ich mich jedes Jahr aufs Neue darauf, in den Salzburger Schlosspark Hellbrunn zu spazieren, um dort in die weiterlesen …

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Urban. 33 Gärten in der Stadt

Kommt das Thema Gärten auf den Tisch, denkt man sofort an ländliche Gegenden, große Häuser mit weitläufigen Flächen oder zumindest an Reihenhäuser in der Vorstadt. Dort kann man sich gestalterisch noch austoben, Gemüsebeete, Bäume, Rasenflächen für die Kleinen und so weiter und so fort.

Dass es auch mitten in der Stadt Gärten gibt, vergisst man dabei recht gern. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, denn Stadtgärten fallen wesentlich weniger auf als großzügige Landhausgärten.

Dabei zeigt der Trend deutlich, dass es immer mehr Menschen in die Stadt zieht. Die Vorteile sind klar, der Arbeitsweg ist kürzer, das kulturelle Angebot größer, man ist am Puls der Zeit.

Nur mit dem eigenen Garten wird es schwierig, denn Platz ist logischerweise Mangelware und nicht jeder kann sich mitten in der Stadt ein Gartengrundstück leisten, selbst wenn es eines gäbe.

Man muss also erfinderisch sein und damit man nicht ganz alleine dasteht, gibt es dieses Buch. Es stellt 33 Gärten vor, vom klassischen Garten über Dachterrassen und Balkone bis hin zur Fläche künstlerischer Betätigung.

Den Anfang macht auch gleich ein recht häufig anzutreffendes Gartenrevier, ein Hinterhofgarten. Ursprünglich eine triste Betonfläche, hat die Besitzerin ihn zu einem blühenden Paradies gemacht. Das kann jeder nachmachen, denn triste Hinterhöfe gibt es gerade in Großstädten mehr als genug.

Andere Stadtmenschen legen einen Bambuswald inmitten von Wohnblocks an, oder einen Staudengarten auf der Dachterrasse. Kleine Höfe werden zu zusätzlichen Zimmern, Flachdächer zu Terrassen,

So mancher Hobbygärtner gestaltet dabei nicht nur seinen eigenen Grund und Boden, oft genug werden sie zu Guerillagärtnern und bepflanzen einfach den Innenhof, der zuvor nur als Lagerplatz für verrostete Fahrräder diente.

Ein erfindungsbegabter Grundstückspächter hat sich sogar einen Wohnwagen gebaut, da er ein festes Gartenhaus nicht genehmigt bekam. Ebenfalls nicht fest verankert sind Hausboote, die sich in Städten mit Kanälen großer Beliebtheit erfreuen. Auch auf ihnen lässt sich so etwas wie ein Garten anlegen, genug Kreativität vorausgesetzt.

Fazit:

Gerade für Stadtmenschen, die eine gewisse Sehnsucht nach ländlicher Gartenromantik haben, aber auf keinen Fall auf dem Land wohnen wollen, dürfte das Buch die Lösung präsentieren.

Aber auch für alle, die planerisch oder gestalterisch tätig sind, vom Architekten bis zum Feng Shui Berater, liefert es wertvolle Anregungen, die auch so manches Kundenproblem lösen dürften.

Die Autoren:

Nik Barlo jr. ist Gründer und Direktor des GLOBAL ARTS MUSEUM und studierte Freie Kunst und Visuelle Kommunikation an der Universität Kassel. Zahlreiche Publikationen im Bereich Garten und Landschaft weisen ihn als großen Meister seines Faches aus. Er lebt im nordhessischen Grebenstein.

Ursula Barth ist Landschaftsarchitektin und beschäftigt sich mit der Planung von privaten und öffentlichen Freiräumen. Sie hat bereits mehrere Bücher zur Gartengestaltung geschrieben, lebt und arbeitet in Auerbach bei Nürnberg.


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Nik Barlo jr. und Ursula Barth
Urban. 33 Gärten in der Stadt
Deutsche Verlags-Anstalt, 2011, 184 Seiten
Format: 28,6 x 23,6 x 2 cm
ISBN-10: 3421037833
ISBN-13: 978-3421037831

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