verfasst am 5 Januar 2010 von Gerhard Zirkel in Kategorie Belletristik

“Vielleicht ist es so, dass der Mensch zwar von Natur aus nicht böse oder schlecht ist … aber ein Hang zur Ausbreitung der Dummheit in ihm wohnt, der bewirkt, dass er Unfug hervorbringt, wie der Baum Blätter treibt.”
Besser kann man die Erkenntnis kaum zusammenfassen, zu der der chinesische Mandarin Kao-tai kommt, als er 1000 Jahre nach seiner Zeit ein paar Monate lang im heutigen München weilt.
Genau das ist die Geschichte des Buches, das ich hier schon lange einmal vorstellen wollte. Nämlich die des Bestsellers “Briefe in die chinesische Vergangenheit” von Herbert Rosendorfer.
Die grundlegende Story ist schnell zusammengefasst. Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert entwickelt, zusammen mit einem Freund, eine Zeitmaschine mit deren Hilfe er 1000 Jahre in die Zukunft reist. Er landet wie geplant in unserer heutigen Zeit, aber da er die Erdrotation nicht berechnet hatte, weil sie ihm nicht bekannt war, kommt er nicht in China heraus sondern in einer seltsamen Stadt voller Großnasen.
Diese heißt Min-chen und liegt in einem Land namens Ba Yan. Klar, dass er gewisse Schwierigkeiten hat, sich zurecht zu finden. Diese Schwierigkeiten und die Eindrücke die er im laufe seines Aufenthaltes sammelt, schreibt er regelmäßig seinem Freund in der Vergangenheit.
Was zuweilen zum brüllen weiterlesen …
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verfasst am 25 Dezember 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Philosophie

Eine wichtige Säule der chinesischen Gesellschaft war schon immer die Dichtkunst. Nahezu 3000 Jahre lang wurde sie ununterbrochen entwickelt und es sind gigantische Textmengen bis heute überliefert.
Schon Konfuzius (551-479 v. Chr.) war der Ansicht, dass nur der über eine Sprache verfüge, der das “Buch der Lieder” verstehe, seine früheste Sammlung chinesischer Gedichte.
Die Kaiser dieser Zeit gründeten sogar ein eigenes Ministerium, das sich mit dem Sammeln und Auswerten von Volksgedichten beschäftigte. Denn diese galten als gutes Instrument, die Stimmung im Volk zu messen.
Während der Tang-Dynastie (618-907) kam die chinesische Dichtkunst dann zu ihrer Blüte. Freilich gab es immer weniger Berührungspunkte zwischen den meist gelehrten Beamtendichtern die ihre Werke niederschreiben konnten und der mündlich überlieferten Volkskunst.
Immerhin konnten damals nur die wenigsten Menschen lesen und schreiben und wenn sie es konnten, meist nicht gut genug um mit der komplexen chinesischen Schrift ganze Gedichte anfertigen zu können.
Von daher sind weiterlesen …
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verfasst am 20 Dezember 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Belletristik

Ein Chinese tritt einem Ausländer im Bus auf die Füße. Er will seinem Volk auf keinen Fall Schande bereiten und entschuldigt sich: “I am sorry”
Der Ausländer antwortet: “I am sorry too”.
Der Chinese will sich nicht überbieten lassen: “I am sorry three!”
Der Ausländer fragt irritiert: “What are you sorry for?”
Der Chinese ruft völlig verzweifelt: “I am sorry! Five!
Lachen ist ja bekanntlich gesund und so lachen sie auch in China. Dort natürlich über chinesische Witze, die sich von den unseren zwar nicht grundlegend unterscheiden, aber dennoch mal eine Abwechslung darstellen.
Eine ganze Sammlung chinesischer Witze möchte ich nun vorstellen, zusammengetragen und übersetzt von Xiao Xiao und Lin Zhengyang. Auf 128 Seiten gibt es einen Lacher nach dem anderen.
Die Themen sind den unseren ganz ähnlich, die Nachbarländer Chinas werden genauso durch den Kakao gezogen wie die Politik, die Nachbarn, Generäle und Mönche, Ehefrauen und Ehemänner.
Wer also mal wieder herzhaft lachen will oder noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, dem sei dieses Buch weiterlesen …
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verfasst am 29 September 2009 von Hedwig Seipel in Kategorie Allgemein
Wie sieht China in 60 Jahren aus?
Lesen Sie den Versuch einer Antwort unter: http://www.stern.de/politik/ausland/versuch-einer-prognose-wo-china-in-60-jahren-steht-1511527.html
Herzliche Grüße
Hedwig Seipel
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verfasst am 20 September 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Belletristik
Und weiter geht es mit unserem “Easy to learn” Kurs in Sachen China. “Schwarz auf Rot” heißt der dritte Band der Reihe mit dem parteitreuen Oberinspektor Chen. Hier finden sich übrigens Band 1 und Band 2.
Dieses mal hat Inspektor Chen Urlaub, nicht um sich zu erholen sondern um eine Projektbeschreibung für ein Bauprojekt in Shanghai ins Englische zu übersetzen. Womit er so viel verdient wie bei der Polizei in dreißig Jahren, ganz abgesehen von der hübschen Sekretärin die ihm sein Auftraggeber dafür zur Verfügung stellt.
Die Ermittlungen im aktuellen Mordfall muss also sein Kollege Yu durchführen, der das auch gut hin bekommt. Aber immer wieder stolpert er über politische Stolpersteine, denn das ist im China der 90er Jahre nicht sonderlich schwer.
Ermordet wurde eine Frau in einem Mietshaus in Shanghai. Sie war einst die Geliebte eines geächtetes Dichters und hat ein Buch über sein Leiden und seinen Tod zu Zeiten der Kulturrevolution geschrieben.
Logischerweise vermutet man hinter diesem Mord ein politisches Motiv und den passenden Mörder der sogar gesteht findet man schnell. Dummerweise war er es nicht und am Ende stellt sich heraus dass das Motiv doch nur der schnöde Mammon war.
Chen muss erfahren dass weiterlesen …
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verfasst am 30 August 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Belletristik
Nachdem ich kürzlich schon den ersten Fall des chinesischem Polizeiinspektors Chen vorgestellt hatte, nun der zweite.
Oberinspektor Chen traut seinen Ohren kaum. Anstatt sich um den aktuellen Mordfall im Shanghaier Bund Park zu kümmern, muss er auf eine amerikanische Kollegin aufpassen.
Die wurde entsandt um die Frau eines illegalen Einwanderers zu finden und nach Amerika zu bringen. Denn dieser Einwanderer ist ein wichtiger Zeuge in einem internationalen Fall von Menschenschmuggel und wird nur aussagen, wenn seine Frau das sichere Amerika erreicht hat.
Hoch politisch ist diese Angelegenheit mal wieder. Widerspruch ist wie immer zwecklos, denn wenn es um das Gesicht Chinas in der westlichen Welt geht, versteht die Partei keinen Spaß. Dummerweise ist die gesuchte Frau verschwunden, die amerikanische Regierung vermutet Absicht, die chinesische muss beweisen dass dem nicht so ist.
Inmitten dieses politischen Gerangels steht nun Chen und muss sich einerseits um die Amerikanerin kümmern, andererseits zwei Morde aufklären. Nebenbei legt er sich mit Triadengruppen an, knüpft Kontakte zu zwielichtigen Geschäftsleuten und muss sich mit der Waffe in der Hand gegen fliegende Äxte verteidigen. Das Ende der Ermittlungen ist so überraschend wie spektakulär und beide Seiten sind zufrieden.
Wie schon im weiterlesen …
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verfasst am 15 August 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Belletristik
Shanghai 1990. In einem Kanal in der Nähe der Stadt wird eine Leiche gefunden. An sich nichts besonderes, wäre es nicht die Leiche einer bekannten nationalen Modellarbeiterin gewesen.
Oberinspektor Chen, Leiter einer Spezialabteilung für politisch brisante Fälle, übernimmt den Fall, obwohl er davon überzeugt ist dass es sich um einen gewöhnlichen Mordfall handelt.
Das ändert sich, als sich herausstellt dass die perfekte Modellarbeiterin gar nicht so perfekt gelebt hat und zudem so mancher hochrangige Parteikader in den Fall verwickelt ist.
Fast hätten die Nachforschungen in diesen Kreisen Chen seine Karriere gekostet, aber er hat auch so seine Beziehungen. Die Geschichte endet mit einem wahren Paukenschlag und der Oberinspektor sitzt wieder fest im Sattel. Obwohl er sich gar nicht so sicher ist, ober das überhaupt möchte. Viel lieber würde er seiner wahren Passion, dem Verfassen von Gedichten nachgehen.
Zur Polizei kam er nämlich gezwungenermaßen, nachdem er nach seinem Studium am Pekinger Fremdspracheninstitut eigentlich eine Karriere im Außenministerium bekommen sollte.
Dummerweise hatte er weiterlesen …
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verfasst am 12 Februar 2009 von Gerhard Zirkel in Kategorie Länder & Kulturen
Zur Abwechslung möchte ich im Feng Shui Blog mal wieder ein paar Kilo geballtes Wissen vorstellen, die in keinem chinalastigen Bücherregal fehlen sollten. Es handelt sich um „Das Große China Lexikon“ von Brunhild Staiger, Stefan Friedrich und Hans-Wilm Schütte.
Auf fast 1000 Seiten finden sich rund 450 alphabetisch geordnete Artikel zu Gesellschaft, Politik, Recht, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft Chinas und vieles mehr.
Zu jedem Thema gibt es umfangreiche Literaturhinweise, im Anhang finden sich zudem ein Glossar chinesischer Personennamen und ein Personen-, Sach- und Ortsregister.
Obwohl das Lexikon wohl eines der umfassendsten und besten Nachschlagewerke zum modernen China ist, lässt es sich doch überraschend leicht lesen. Fast wäre man versucht es von vorne bis hinten durchzulesen – für ein Lexikon eher untypisch aber sehr angenehm.
Für Feng Shui Berater die weiterlesen …
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verfasst am 17 Dezember 2008 von Hedwig Seipel in Kategorie Unterhaltung und Kurioses
Man denke, Weihnachten wäre etwas Westliches, frei vom asiatischen Lebensgeist. Nicht mehr… wie die folgenden Bilder zeigen: http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=24108&pos=7.
Und jetzt gehe ich mal ausprobieren, ob der dreibeinige Geldfrosch auch Nüsse knacken kann. So wäre er wenigstens für etwas gut.
Mit klingenden Glöckchen,
Hedwig Seipel
Asian Christmas Consulting
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verfasst am 12 November 2008 von Gerhard Zirkel in Kategorie Architektur
Gerade eben fand ich einen recht interessanten Artikel der Süddeutschen Zeitung über die neuesten Vorhaben diverser Hochhausplaner. Auch ein Feng Shui Gebäude wird vorgestellt, natürlich in China:
http://www.sueddeutsche.de/immobilien/391/317267/text/
Gerhard Zirkel
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