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verfasst am 13 Juni 2011 von Gerhard Zirkel in Kategorie
Unter einem Buddha versteht man jemanden, der aus eigener Kraft ohne Hilfe anderer die Erleuchtung erfahren hat. Der bekannteste Buddha ist der Gründer des Buddhismus, also der erste Buddha, Siddharta Gautama.
Erleuchtung bedeutet in diesem Zusammenhang die Vollkommenheit und Reinheit des Geistes erlangt und damit bereits auf Erden das Nirwana erreicht zu haben. Ein Erleuchteter hat es geschafft, seine Potentiale vollkommen zu entfalten.
Ein Buddha besitzt ein unendlich großes aber distanziertes Mitgefühl mit allen Lebewesen. Er hat bereits zu Lebzeiten das Nirwana verwirklicht und somit nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation gebunden.
Dieser Zustand ist von unserem normalen, weltlichen Verstand nicht zu erfassen. Vielmehr muss er selbst erfahren werden, er entzieht sich also einer westlich-wissenschaftlichen Betrachtung.
Eine Erleuchtung tritt sehr selten auf, ein Zeitalter in dem ein Buddha auftritt ist nach der buddhistischen Tradition ein sehr glückliches Zeitalter. Drei Buddhas der Vergangenheit sind unter den Namen Kashyapa, Kanakamuni und Dipamkara bekannt während der Buddha des nächsten Zeitalters bereits jetzt Maitreya genannt wird.
Das Wort Buddha leitet sich aus dem Sanskrit ab. “Budh” bedeutet so viel wie “erwachen”, Buddha bedeutet somit “der Erwachte”.
Es werden gemeinhin drei Arten von Buddhas unterschieden:
Samyaksambuddha
Ein Samyaksambuddha ist ein vollständig erwachter Buddha. Er hat die Lehre die zur Erleuchtung führt aus sich selbst heraus wieder entdeckt, selbst verwirklicht und sie der Welt gelehrt. Er konnte aufgrund dieser Fähigkeiten weitere zahlreiche Menschen zur Erleuchtung führen.
Pratyekabuddha
Der Pratyekabuddha hat zwar auch aus sich selbst heraus die Erleuchtung gefunden, lehrt diese aber keinen anderen Menschen. Er führt also keine weiteren Menschen zur Erleuchtung.
Sravakabuddha
Ein Sravakabuddha (Hörer-Erwachter) hat die Erleuchtung mit Hilfe eines Samyaksambuddhas oder Sravakabuddhas erfahren, diese also nicht aus sich selbst heraus gefunden hat.
Er kann diese Lehre dann ebenfalls an andere Menschen weitergeben.
Buddha Shakyamuni (Siddhartha Gautama)
Buddha Shakyamuni ist der erste Buddha und somit der Gründer des Buddhismus. Seine genauen Lebensdaten sind nicht ganz klar, traditionell soll er von 563 – 483 v.Chr. gelebt haben, neuere Forschungen sprechen von ca. 450 bis ca. 370 v. Chr.
Er lebte in Nordindien als Sohn eines regierenden Familienoberhauptes im heutigen Indisch-Nepalesischem Grenzgebiet. Sein Name Siddhartha bedeutet so viel wie “der sein Ziel erreicht hat”, der Beiname Shakyamuni bezeichnet ihn als “der Weise aus dem Geschlecht von Shakya”.
Er lebte im Palast seiner Familie, abgeschottet von der Außenwelt und sollte der Nachfolger seines Vaters werden. Ihm wurde nur sehr selten gestattet, den Palast zu verlassen um nicht mit dem Leid der Welt in Berührung zu kommen.
Irgendwann erkannte er dennoch das Leid außerhalb seiner Umgebung und die Sinnlosigkeit seines Lebens. Daraufhin beschloss er einen Ausweg aus dem Leid zu finden und verließ seine Familie.
Sechs Jahre soll er als Asket durch das Land gezogen und bei verschiedenen religiösen Lehrern gelernt haben. Die Meditation war ein wichtiger Lebensinhalt für ihn. In seinem 35. Lebensjahr fand er die vollkommene Erleuchtung und wurde damit zum ersten Buddha.
Der Legende nach verstarb Buddha im Alter von 80 Jahren, nachdem er ein verdorbenes Gericht verzehrt hatte. Etwa 200-300 Jahre nach seinem Tod wurden seine Lehren schriftlich aufgezeichnet, vorher wurden sie mündlich weitergegeben.
Mit Feng Shui hat der Buddhismus übrigens nichts zu tun. Auch wenn in manchen Esoterikshops gerne Feng Shui Buddhas angeboten werden.
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Stichwörter:
Buddha,
Buddhismus,
Samyaksambuddha,
Sravakabuddha
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verfasst am 1 Februar 2011 von Gerhard Zirkel in Kategorie

Bereits Vorwort und Inhaltsübersicht dieses Buches versprechen umfassende Informationen über den Buddhismus. Von seinen Anfängen in Indien bis zu seinen heutigen Existenzformen.
Der erste Teil beginnt mit der Lebensgeschichte des Gründers des Buddhismus, Siddhatta Gotama. Von seiner Jugend, dem Entschluss sein Elternhaus zu verlassen, über seine Erleuchtung durch Meditation bis zur Gründung diverser Klöster.
Die frühen Lehren Gotamas werden detailliert beschrieben, aber auch seine Charaktereigenschaften, sein Leben und diverse Rückschläge fehlen nicht.
Der zweite Teil des Werkes befasst sich mit den Lehren nach dem Tode Gotamas. Einige Jahrhunderte nach seinem Leben entstand der Mahayana Buddhismus, der einige neue Heilswege eingeführt hat. Darunter u.A. die Geburt im Zwischenparadies eines transzendenten Buddhas und die mögliche Hilfe transzendenter Bodhisattvas.
Mittlerweile wurden aus dem einen Buddha viele Buddhas, teils aus der Zeit vor Gotama, teils aus einer Zeit in ferner Zukunft. Der aktive und der passive Bodhisattvaweg werden detailliert beschrieben.
Der dritte Teil befasst sich mit dem Tantrayana oder auch esoterischen Spätbuddhismus und den diversen außerindischen Formen des Buddhismus wie dem japanischen Zen-Buddhismus und dem wohl bekanntesten tibetischen Buddhismus.
Der Buddhismus in Deutschland kommt ebenfalls nicht zu kurz. Abgerundet wird das Buch durch eine umfangreiche Sammlung von Anmerkungen und Quellenangaben, sowie durch ein Fachwortregister.
Wer einen wirklich umfangreichen Überblick über den Buddhismus von den Anfängen bis in die heutige Zeit sucht, für den ist das vorliegenden Buch genau richtig.
Es ist wegen der zahlreichen indischen Fachbegriffe nicht immer leicht zu lesen, hat man sich aber erst an die Sprache gewöhnt kommt man gut voran. Der erste Teil mit den Beschreibungen der Persönlichkeit und des Lebensweges des Buddha liest sich teilweise wie ein Roman, liefert aber dennoch alle wichtigen Details.
Der Autor:
Hans Wolfgang Schumann, geboren 1928, hat sich seit 1946 privat und wissenschaftlich mit dem Buddhismus befasst. Das Handbuch ist sein Erkenntnisfazit aus über 50 Jahren Forschung.
Er promovierte 1957 an der Universität Bonn im Fach Indologie und war 1960-63 Lektor an der Hindu-Universität in Benares.
Danach war er 18 Jahre lang für den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland in Indien, Burma (Myanmar) und Ceylon (Sri Lanka) sowie in den USA tätig. Zuletzt als deutscher Generalkonsul in Bombay (Mumbay). 1985/86 hatte er einen Lehrauftrag für Buddhismus an der Universität Bonn.
Hans Wolfgang Schumann ist Träger des Rabindranath-Tagore-Literaturpreises.


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Hans Wolfgang Schumann
Handbuch Buddhismus
399 Seiten
Gebundene Ausgabe
Format 24,6 x 18 x 3,4 cm
€39,95
ISBN-10: 3720521532
ISBN-13: 9783720521536

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Buddha,
Buddhismus,
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verfasst am 2 Februar 2010 von Gerhard Zirkel in Kategorie Länder & Kulturen
Der Dalai Lama gilt bei uns im Westen als der Inbegriff des Guten, als Erleuchteter und Symbol für gewaltlosen Widerstand. Tibet gilt als Opfer brutaler chinesischer Unterdrückung das unsere Hilfe benötigt. Tibet = Gut und China = Böse – so wird es dargestellt.
Ein ganz anderes Bild von Tibet und dem geistigen Führer der tibetischen Buddhisten zeichnet der Autor Tom Kahn in seinem Roman “Das Tibet Projekt”.
Die SS und ihr Anführer Heinrich Himmler werden hier in direkte Verbindung zum Dalai Lama gebracht, ein düsteres Bild wird von Tibet und dem tibetanischen Buddhismus gemalt. Entstanden aus einer finsteren und geheimnisvollen Kriegerrasse, ist Tibet nur dem Anschein nach so friedliebend. Waren die Nazis etwa auf die Ursprüngliche mystische Bön-Religion scharf und wenn ja, was wollten sie mit ihr anfangen?
Einem Professor hat die Suche nach den Zusammenhängen schon das Leben gekostet, werden ihm weitere folgen?
Es ist zwar nur ein Roman, der Autor scheint aber Ahnung zu haben worüber er schreibt und so manche Aussage kommt einem schon bekannt vor.
Da das Buch aber nicht wirklich in den Feng Shui Blog passt, gibt es an anderer Stelle eine ausführlichere Vorstellung: www.der-buchleser.de/2010/02/02/das-tibet-projekt/
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Gerhard Zirkel
Berater für chinesische Raum- und Landschaftspsychologie
www.feng-shui-direkt.de
www.feng-shui-suche.de
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Tibet
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verfasst am 29 Januar 2010 von Gerhard Zirkel in Kategorie Philosophie

Wer sich mit Feng Shui beschäftigt und sich dabei auch um die Herkunft der chinesischen Raumpsychologie kümmert, der stolpert irgendwann über die großen Religionen Asiens, dem Buddhismus und den Hinduismus.
Zwar hat Feng Shui nicht das Geringste mit Religion zu tun, allenfalls mit dem philosophischen Teil des Daoismus, aber es kann zum Verständnis der asiatischen Mentalität nicht schaden doch ein mal über den eigenen Tellerrand hinaus zuschauen.
Für den Laien ist das gar nicht so leicht, denn die Grundlagen dieser beiden religiösen Strömungen sind für den christlich geprägten Europäer oft völlig unverständlich.
Schon alleine das Konzept der Reinkarnation und der Möglichkeiten dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entrinnen, erscheint uns auf den ersten Blick exotisch. Dabei ist diese Annahme auch nicht unlogischer als das Konzept von Himmel und Hölle oder des Paradieses.
Der Indologe Hans Wolfgang Schumann beschäftigt sich schon geraume Zeit mit der Erforschung der asiatischen weiterlesen …
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verfasst am 25 April 2008 von Sven Christeleit in Kategorie Belletristik, Philosophie
Das mit wunderschönen Tuschezeichnungen bebilderte Buch , erzählt Miniaturen aus dem buddhistischen Korea. Insgesamt 33 Geschichten, Anekdoten und Tierfabeln, erzählt die Zen- Meisterin Daehaeng.
Nach jeder Geschichte gibt es eine kleine erklärende Zusammenfassung. Hübsch zu lesen, zu verschenken oder sich selbst zu schenken.
Auch gut geeignet als Einschlafhilfe. die kurzen Geschichten sind schnell gelesen, der Geist wird angeregt und vergisst eventuelle Einschlafprobleme und schwups…… chrrrrrrrrr.
Wie fließendes Wasser- Verlag Goldmann Arkana- ISBN978-3-442-21819-6
Mit Grüßen
Sven Christeleit
www.feng-shui-owl.de
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Das Leben ein einziges grosses Konzert
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verfasst am 18 April 2008 von Gerhard Zirkel in Kategorie Philosophie
Das Vorwort des Autors macht schnell klar, was den Leser in diesem Buch erwartet. Eine umfassende Abhandlung über den Buddhismus, seine Entstehung in Indien, die bislang entstandenen Lehrmeinungen und den Buddhismus außerhalb Indiens.
Der erste Teil des vorliegenden Buches befasst sich mit der Lebensgeschichte des ersten Buddha Siddhatta Gotama und den Inhalten seiner Lehre.
Er beginnt mit seiner Entscheidung das wohlhabende Elternhaus zu verlassen und sich auf die Suche nach der Erlösung zu machen. Mit Zwischenstationen bei verschiedenen Meistern erlangte er sein Ziel schließlich auch und fand die Erlösung in sich selbst durch Meditation.
Schnell fand Gotama erste Anhänger und gründete eine Klostergemeinschaft, die sich alsbald vergrößerte und die Lehren des Buddha verbreitete. Nicht immer verlief dieser Plan reibungslos, so manche Hürde musste genommen und so mancher Rückschlag verwunden werden.
Recht detailgenau weiterlesen …
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Buchtipp,
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Tibet
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verfasst am 14 Mai 2007 von Sven Christeleit in Kategorie Religion & Spiritualität
Glück ist eine Frage der inneren Haltung.
(Dalai Lama)
Das aktuelle GEOEPOCHE am Kiosk. Es handelt über den Buddhismus. weiterlesen …
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