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Pratyekabuddha

Der Pratyekabuddha hat zwar auch aus sich selbst heraus die Erleuchtung gefunden, lehrt diese aber keinen anderen Menschen. Er führt also keine weiteren Menschen zur Erleuchtung.

Den gesamten Artikel zum Thema Buddha finden Sie hier: Buddha

Daneben gibt es noch den Samyaksambuddha und den Sravakabuddha


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Dickbauch-Buddha / Dickbauchbuddha

Diese (hässlichen) in Esoterikshops erhältlichen Buddhafiguren mit unglaublich dickem Bauch sollen zumeist ungehemmte Lebensfreude symbolisieren.

Wem diese Figuren gefallen der kann sie gerne aufstellen, mit Feng Shui hat das allerdings nichts zu tun. Ebenfalls ist es vollkommen egal in welchem Bereich des Baguas oder schlimmer noch 3-Türen-Baguas man sie aufstellt.


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Buddha

Unter einem Buddha versteht man jemanden, der aus eigener Kraft ohne Hilfe anderer die Erleuchtung erfahren hat. Der bekannteste Buddha ist der Gründer des Buddhismus, also der erste Buddha, Siddharta Gautama.

Erleuchtung bedeutet in diesem Zusammenhang die Vollkommenheit und Reinheit des Geistes erlangt und damit bereits auf Erden das Nirwana erreicht zu haben. Ein Erleuchteter hat es geschafft, seine Potentiale vollkommen zu entfalten.

Ein Buddha besitzt ein unendlich großes aber distanziertes Mitgefühl mit allen Lebewesen. Er hat bereits zu Lebzeiten das Nirwana verwirklicht und somit nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation gebunden.

Dieser Zustand ist von unserem normalen, weltlichen Verstand nicht zu erfassen. Vielmehr muss er selbst erfahren werden, er entzieht sich also einer westlich-wissenschaftlichen Betrachtung.

Eine Erleuchtung tritt sehr selten auf, ein Zeitalter in dem ein Buddha auftritt ist nach der buddhistischen Tradition ein sehr glückliches Zeitalter. Drei Buddhas der Vergangenheit sind unter den Namen Kashyapa, Kanakamuni und Dipamkara bekannt während der Buddha des nächsten Zeitalters bereits jetzt Maitreya genannt wird.

Das Wort Buddha leitet sich aus dem Sanskrit ab. “Budh” bedeutet so viel wie “erwachen”, Buddha bedeutet somit “der Erwachte”.

Es werden gemeinhin drei Arten von Buddhas unterschieden:

Samyaksambuddha

Ein Samyaksambuddha ist ein vollständig erwachter Buddha. Er hat die Lehre die zur Erleuchtung führt aus sich selbst heraus wieder entdeckt, selbst verwirklicht und sie der Welt gelehrt. Er konnte aufgrund dieser Fähigkeiten weitere zahlreiche Menschen zur Erleuchtung führen.

Pratyekabuddha

Der Pratyekabuddha hat zwar auch aus sich selbst heraus die Erleuchtung gefunden, lehrt diese aber keinen anderen Menschen. Er führt also keine weiteren Menschen zur Erleuchtung.

Sravakabuddha

Ein Sravakabuddha (Hörer-Erwachter) hat die Erleuchtung mit Hilfe eines Samyaksambuddhas oder Sravakabuddhas erfahren, diese also nicht aus sich selbst heraus gefunden hat.

Er kann diese Lehre dann ebenfalls an andere Menschen weitergeben.

Buddha Shakyamuni (Siddhartha Gautama)

Buddha Shakyamuni ist der erste Buddha und somit der Gründer des Buddhismus. Seine genauen Lebensdaten sind nicht ganz klar, traditionell soll er von 563 – 483 v.Chr. gelebt haben, neuere Forschungen sprechen von ca. 450 bis ca. 370 v. Chr.

Er lebte in Nordindien als Sohn eines regierenden Familienoberhauptes im heutigen Indisch-Nepalesischem Grenzgebiet. Sein Name Siddhartha bedeutet so viel wie “der sein Ziel erreicht hat”, der Beiname Shakyamuni bezeichnet ihn als “der Weise aus dem Geschlecht von Shakya”.

Er lebte im Palast seiner Familie, abgeschottet von der Außenwelt und sollte der Nachfolger seines Vaters werden. Ihm wurde nur sehr selten gestattet, den Palast zu verlassen um nicht mit dem Leid der Welt in Berührung zu kommen.

Irgendwann erkannte er dennoch das Leid außerhalb seiner Umgebung und die Sinnlosigkeit seines Lebens. Daraufhin beschloss er einen Ausweg aus dem Leid zu finden und verließ seine Familie.

Sechs Jahre soll er als Asket durch das Land gezogen und bei verschiedenen religiösen Lehrern gelernt haben. Die Meditation war ein wichtiger Lebensinhalt für ihn. In seinem 35. Lebensjahr fand er die vollkommene Erleuchtung und wurde damit zum ersten Buddha.

Der Legende nach verstarb Buddha im Alter von 80 Jahren, nachdem er ein verdorbenes Gericht verzehrt hatte. Etwa 200-300 Jahre nach seinem Tod wurden seine Lehren schriftlich aufgezeichnet, vorher wurden sie mündlich weitergegeben.

Mit Feng Shui hat der Buddhismus übrigens nichts zu tun. Auch wenn in manchen Esoterikshops gerne Feng Shui Buddhas angeboten werden.


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Handbuch Buddhismus

Handbuch BuddhismusBereits Vorwort und Inhaltsübersicht dieses Buches versprechen umfassende Informationen über den Buddhismus. Von seinen Anfängen in Indien bis zu seinen heutigen Existenzformen.

Der erste Teil beginnt mit der Lebensgeschichte des Gründers des Buddhismus, Siddhatta Gotama. Von seiner Jugend, dem Entschluss sein Elternhaus zu verlassen, über seine Erleuchtung durch Meditation bis zur Gründung diverser Klöster.

Die frühen Lehren Gotamas werden detailliert beschrieben, aber auch seine Charaktereigenschaften, sein Leben und diverse Rückschläge fehlen nicht.

Der zweite Teil des Werkes befasst sich mit den Lehren nach dem Tode Gotamas. Einige Jahrhunderte nach seinem Leben entstand der Mahayana Buddhismus, der einige neue Heilswege eingeführt hat. Darunter u.A. die Geburt im Zwischenparadies eines transzendenten Buddhas und die mögliche Hilfe transzendenter Bodhisattvas.

Mittlerweile wurden aus dem einen Buddha viele Buddhas, teils aus der Zeit vor Gotama, teils aus einer Zeit in ferner Zukunft. Der aktive und der passive Bodhisattvaweg werden detailliert beschrieben.

Der dritte Teil befasst sich mit dem Tantrayana oder auch esoterischen Spätbuddhismus und den diversen außerindischen Formen des Buddhismus wie dem japanischen Zen-Buddhismus und dem wohl bekanntesten tibetischen Buddhismus.

Der Buddhismus in Deutschland kommt ebenfalls nicht zu kurz. Abgerundet wird das Buch durch eine umfangreiche Sammlung von Anmerkungen und Quellenangaben, sowie durch ein Fachwortregister.

Wer einen wirklich umfangreichen Überblick über den Buddhismus von den Anfängen bis in die heutige Zeit sucht, für den ist das vorliegenden Buch genau richtig.

Es ist wegen der zahlreichen indischen Fachbegriffe nicht immer leicht zu lesen, hat man sich aber erst an die Sprache gewöhnt kommt man gut voran. Der erste Teil mit den Beschreibungen der Persönlichkeit und des Lebensweges des Buddha liest sich teilweise wie ein Roman, liefert aber dennoch alle wichtigen Details.

Der Autor:

Hans Wolfgang Schumann, geboren 1928, hat sich seit 1946 privat und wissenschaftlich mit dem Buddhismus befasst. Das Handbuch ist sein Erkenntnisfazit aus über 50 Jahren Forschung.

Er promovierte 1957 an der Universität Bonn im Fach Indologie und war 1960-63 Lektor an der Hindu-Universität in Benares.

Danach war er 18 Jahre lang für den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland in Indien, Burma (Myanmar) und Ceylon (Sri Lanka) sowie in den USA tätig. Zuletzt als deutscher Generalkonsul in Bombay (Mumbay). 1985/86 hatte er einen Lehrauftrag für Buddhismus an der Universität Bonn.

Hans Wolfgang Schumann ist Träger des Rabindranath-Tagore-Literaturpreises.


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Hans Wolfgang Schumann
Handbuch Buddhismus
399 Seiten
Gebundene Ausgabe
Format 24,6 x 18 x 3,4 cm
€39,95
ISBN-10: 3720521532
ISBN-13: 9783720521536

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Zitat zum Sonntag (5)

eule“Glaube nichts, ganz gleich, wo du es gelesen hast oder wer es gesagt hat, nicht einmal, wenn ich es gesagt habe, es sein denn, es deckt sich mit deiner eigenen Vernunft und deinem eigenen gesunden Menschenverstand.”
(Buddha)
Weise Worte, die sich jeder Feng Shui Berater oder ein Hobby-Praktiker zu Herzen nehmen sollte. Oft wird die “Warum?” Frage (z.B. warum soll ich es so oder so machen) mit einem “das hat der Meister so gesagt” oder “so steht es in den alten Quellen” beantwortet. Anderseits, wenn Buddhas Worte selbstverständlich werden, dann dürfte die kommerzielle Esoterik schlechten Zeiten entgegen sehen.

Mit nachdenklichen Grüßen

Hedwig Seipel

www.fengshui-classic.de

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Handbuch Buddhismus – Hans Wolfgang Schumann

Handbuch Buddhismus – Hans Wolfgang SchumannDas Vorwort des Autors macht schnell klar, was den Leser in diesem Buch erwartet. Eine umfassende Abhandlung über den Buddhismus, seine Entstehung in Indien, die bislang entstandenen Lehrmeinungen und den Buddhismus außerhalb Indiens.

Der erste Teil des vorliegenden Buches befasst sich mit der Lebensgeschichte des ersten Buddha Siddhatta Gotama und den Inhalten seiner Lehre.

Er beginnt mit seiner Entscheidung das wohlhabende Elternhaus zu verlassen und sich auf die Suche nach der Erlösung zu machen. Mit Zwischenstationen bei verschiedenen Meistern erlangte er sein Ziel schließlich auch und fand die Erlösung in sich selbst durch Meditation.

Schnell fand Gotama erste Anhänger und gründete eine Klostergemeinschaft, die sich alsbald vergrößerte und die Lehren des Buddha verbreitete. Nicht immer verlief dieser Plan reibungslos, so manche Hürde musste genommen und so mancher Rückschlag verwunden werden.

Recht detailgenau weiterlesen …

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Glück ist eine Frage der inneren Haltung.
(Dalai Lama)

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