Teure Kolleginnen, werte Kollegen, hochverehrte Leserinnen und Leser,

um vor- und umsichtiges Verhalten mahnte uns der Januar des neuen Jahres. Und wie war er, der 1. Monat?

Zu Beginn des Jahres haben 20 deutsche Städte die 3. Stufe der Umweltzonen umgesetzt. Der Umwelt zuliebe. Nette Geste. Doch wie sind die Erfolgsaussichten? Die bisher umgesetzten 2 Stufen haben nicht annähernd den Erfolg gebracht, den die Regierung uns dereinst versprochen hatte. Im Gegenteil, in so mancher großen Stadt steigen die Feinstaubwerte kontinuierlich an, trotz der bereits eingeleiteten Maßnahmen (www.faz.net . . . html). Wessen Fahrzeug für eine Zone nicht ausreichend plakettiert ist, wird natürlich zur Kasse gebeten. Kommunale Kassen freuen sich, verdienen sie ja nun schon seit dem Verkauf der Plaketten. Das fühlt sich für mich wieder wie Beutelschneiderei an. Besonders, wo doch die Maßnahmen von zweifelhafter Wirkung sind. Klar, dass sich jetzt Protest regt (http://forummobilitaet . . .stinker). Zu recht, wie ich finde. Woher weiß denn z.B. der Wind, dass er die Luft aus den roten Zonen nicht in die grünen Zonen pusten darf? Wahrscheinlich aus der selben Quelle, die dem Ölpreis verrät, wann bei uns die Ferien anfangen. weiterlesen …

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das alte Jahr neigt sich seinem wohl verdienten Ende zu. Es hat uns einiges erleben lassen, was uns gut gefallen hat, und auch einiges, an dem wir überhaupt keinen Spaß hatten. Was das im einzelnen ist, mag jede(r) für sich selbst entscheiden.

Glücklicherweise ein schlechtes Jahr für Diktatoren und Despoten, gleichzeitig ein gutes Jahr für Menschenrechte und die Befreiung aus der Unterdrückung. Egal von welcher Jahreszeit wir sprechen, der Frühling ist in den arabischen Ländern eingezogen (http://de.wikipedia . . . ling). Klasse.

Ansonsten war 2011 ein Jahr, in dem einiges auf den Prüfstand kam und für „schlecht“ befunden wurde (www.zeit.de/2012 . . . blick). Die Berlusconis dieser Welt mussten gehen, die Piraten durften kommen. weiterlesen …

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einen farbig klaren, reichen und gesunden Monat hatte ich uns allen gewünscht.
Sehr farbig zeigten sich unsere Wälder. Es war zwar der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnung (www.focus.de . . . html), aber sicherlich auch einer der farbenprächtigsten. Echt spektakulär.

Viel trister ging es dagegen beim „Aus!“ für das eine oder andere renommierte Traditionsunternehmen zu.
Electric and Musical Industries Ltd, kurz: EMI, wurde 1931 gegründet, hat aber seine Wurzeln bei der Londoner Gramophone Company, welche 1898 gegründet wurde. Nach massiven Managementfehlern wurde die Firma jetzt „zerschlagen und verkauft“ (http://de . . . 12). Schade. Erstaunlich bleibt für mich, wie viel Schaden einzelne Personen doch anrichten können.

Die Manroland AG, der Weltmarktführer für Rollenoffsetdruckmaschinen, ist ebenfalls am Ende (http://de . . . roland). Durch die Folgen der Finanzkrise weiterlesen …

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ein aktiver Monat mit klarem Kurs und hohem Wirkungsgrad hatte der Oktober werden sollen. Entspannt hätte er sein können, durch gesunden Abstand zu allem und jedem (auch zu uns!).

Langweilig war er nicht, der letzte Monat. Schirme hatten mal wieder Hochkonjunktur. Unbezahlbar wirkt ein spezieller Schirm auf mich, welcher auf schwindelerregende 1 Billionen Euro aufgeblasen wurde. Mir kommt das ganze mittlerweile arg surrealistisch vor. Wenn ich mir unsere PolitikerInnen so betrachte, fallen mir Filmtitel wie „Denn sie wissen nicht was tun“ ein. Und ich überlege mir, dass Schnürsenkelvertreter Schnürsenkel verkaufen und Staubsaugervertreter Staubsauger. Wie kommt es nur, dass ich dann über unsere Volksvertreter nicht länger nachdenken mag? Vielmehr frage ich mich, was noch alles geschehen soll, damit wir das, was wir heute erleben, in 20 Jahren als die viel gerühmte „gute alte Zeit“ bezeichnen können?! weiterlesen …

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unbeirrbare Zielstrebigkeit auf solider Basis, Arbeit und Genuss in gesundem Wechsel, flexibler Umgang mit Scheuklappen und eine gewisse Leichtigkeit des Seins. So hätte er werden sollen, der September.

Unbeirrbar? Ja. Zielstrebig? Ja. Auf solider Basis? Kann ich mir nicht vorstellen. Es geht um das Milliardengrab, welches wir als Euro-Rettungsschirm kennen (http://de.wikipedia . . . nismus). Stand 29.09.2011: da stecken wir inzwischen mit satten 211 Milliarden Euro drin! Zinsen sollen dabei aber noch nicht berücksichtigt sein (www.stern.de . . . html). Stehenden Fußes fällt mir in diesem Zusammenhang der Power-Hit von Jupp Schmitz sein, der in weiser Voraussicht bereits 1949 die ernstzunehmende Frage stellte „wer soll das bezahlen?“ (www.youtube.com . . . JskM) Die Helenen stehen am finanziellen Abgrund, und wenn man den Experten glauben darf, gesellen sich Spanien, Irland und Italien bald dazu. Wenn wir dann weiterlesen …

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nach den Sternen sollten wir greifen, im August. Dabei gute Bodenhaftung haben und behalten. Auch sollten wir Visionen realisieren und klare Entscheidungen treffen.

Eine kleine Auszeit im August war meine klare Entscheidung. Das Reiseziel stand auch schnell fest: Dawos. Da, wo’s schön ist; da, wo’s warm ist; da, wo’s unter Wasser viel zu sehen gibt. Da hin sollte die Reise gehen. Andere sagen Mallorca dazu. Angenehm überrascht war ich darüber, dass die spanische Regierung Naturschutzgebiete zu Lande und im Wasser eingerichtet hat, in denen sich Flora und Fauna wieder erholen (www.mallorca. . . gebiete0/) können. Unter Wasser ist nicht zuletzt durch das Fischfangverbot im Naturschutzgebiet die Nahrungskette wieder so weit intakt, dass auch schon Delfine gesichtet wurden. Klasse! Schritte in die richtige Richtung. Die Insel hat glücklicherweise mehr zu bieten als Sangria in schmucklosen Eimern und Saufen-bis-der-Doktor-kommt. weiterlesen …

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kreativ hatte er werden sollen, der Juli, bunte Zwischentöne hatten wir uns gewünscht. Und engstirnig hätte er idealerweise auch nicht werden sollen.

Eine besondere Form der Kreativität legen jetzt Plagiat-Jäger an der FH Dortmund an den Tag. Etwa 1.000 Dissertationen von Politikern sollen auf dem Prüfstand. “Die spektakulären Plagiatsfälle bei Dissertationen von Politikern haben in den letzten Wochen und Monaten sowohl der Politik als auch den Hochschulen schweren Image-Schaden zugefügt. Mit meiner Aktion möchte ich der Politik einen Weg aufzeigen, um das Thema ein für alle Mal vom Tisch zu bringen”, sagte Projektleiter Professor Dr. Uwe Kamenz. Sehr löblich, Herr Professor. Eine solch herausfordernde Aufgabe gelingt natürlich am effektivsten, wenn die Dissertationen von Computern gelesen werden können. Da aber längst nicht alle Doktorarbeiten in digitaler Form vorliegen, springt die Industrie gerne hilfreich ein und stellt moderne Produktionsscanner zur Verfügung (www.digital-business . . . lupe). weiterlesen …

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war der Juni ein visionärer Monat? Schritten wir mit Schwung und Elan zu Werke? Wie sah es mit den Finanzen aus?

Wenn wir uns die EU anschauen, können wir wahrlich nicht von gesunden Finanzen sprechen. Besonders dann nicht, wenn es um Griechenland geht. Es gab kaum einen Tag, an welchem dieses Thema nicht im Brennpunkt des Interesses stand (www.tagesschau.de . . . html). Vordergründig ist das Land am Mittelmeer pleite, aber . . . Eine sehr aufschlussreiche Zusammenfassung der Hintergründe finden wir unter www.wdr.de . . . pdf.
In diesem Zusammenhang kann ich nicht wirklich begreifen, warum wir uns in Schulden stürzen sollen, damit die Hellenen ihre Schulden bezahlen können. Bei uns werden diverse Geldhähne zugedreht und Verbindlichkeiten des Bundes auf Kommunen und Gemeinden abgewälzt. Wieso weiterlesen …

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der Mai forderte von uns, einen Überblick zu bekommen und ihn zu wahren. Haben wir ihn uns verschafft? Haben wir ihn uns bewahrt,? Und wie sah es mit dem Wohl aller aus?

Die Plagiats-Affäre zieht weiter weite Kreise. Nachdem Herr zu Guttenberg aufgeflogen war und jetzt ohne Doktor-Titel durch die Welt strumpelt (http://de.wiki . . . Guttenberg), sind auch andere PolitikerInnen ins Visier der Plagiatsjäger geraten (www.spiegel.de . . . plagiate). Auch die sich selbst arg beutelnde FDP bekommt Auswirkungen zu spüren, weil sie zukünftig auf ihre Frontfrau Koch-Mehrin verzichten muss. Neben ihrem Doktor-Titel legte sie mal vorsichtshalber auch gleich alle Ämter nieder (www.spiegel.de . . . mehrin).
Theodor Fontane (http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Fontane) meinte zwar: „über Plagiate sollte man sich nicht ärgern, sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente“, aber . . . Wissenschaftliche Integrität eines Doktor-Ttitels geht anders!!!
Wer sich für weitere Plagiate interessiert, wird auf http://de.vroniplag . . . Home fündig.

Für Spanien war der Mai der Monat der Proteste. Spontane, parteiübergreifende weiterlesen …

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einen kooperativ menschenfreundlicher Monat ohne Schulden sollte er werden, der April. Und, war er’s?

„Kiss me, Kate!“ wird Prinz William sicherlich schon ganz schön oft zu seiner Angebeteten gesagt haben. Nach einer optisch sehr ansprechenden und medienwirksamen Hochzeit sind die beiden nun ein echtes Ehepaar (http://newsticker . . . 47674).
Auch wenn mit dieser Hochzeit das eine oder andere brisante Politikum verbunden ist, nehmen wir doch dieses Ereignis als das, was es für William und Kate war: zwei Menschen haben sich füreinander entschieden und sind ganz bewusst diesen entscheidenden Schritt auf dem gemeinsamen Lebensweg gegangen. Ich wünsche den beiden alles erdenklich Gute, frei von verleumderischer Klatschpresse. Wie heißt es doch an dieser Stelle so schön in englischen Märchen: And they lived happily ever after.

Gemeinden lassen ihre Bürger im Dunkeln und sparen sich die Straßenbeleuchtung, auf echte Steuererleichterungen werden wir Bürger bis zum St. Nimmerleinstag vergebens warten und an vielen Schulen fallen jede Menge Unterrichtsstunden aus, weil Geld für Bildung gestrichen wird. Der Grund: weiterlesen …

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